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Prolog

 

 

Mühsam packte ich nun mein Zeug in den Koffer. Bald sollte mein Flieger gehen, doch all zu sehr, freute ich mich nicht darauf. Wie sollte ich auch? Ich würde gleich diese beschissene Stadt verlassen, um in eine neue andere, beschissene Stadt zu fahren. Zudem noch,  zu meinem Bruder, den ich seit Jahren nicht gesehen hatte. Was fällt ihm eigentlich ein?

Plötzlich zeigte er Intresse daran, mich bei ihm auf zu nehmen, und vorher, war ihm nie in den Sinn zu kommen, sich auch nur einmal bei mir zu melden. Seit, … Ja, .. seit unsere Eltern Tod waren.

Ich konnte mich noch genau an den Unfall erinnern, an damals, als es passiert war.

 

Wir waren noch jung. Ich war nicht älter als 7 Jahre, Jay war 10. Wir waren gerade bei Verwandten, als plötzlich das Telefon klingelte.

Mein Onkel nahm ab. Ich dachte zuerst, unsere Eltern würden sich melden. Uns sagen, dass sie vom Ausflug gleich wieder nach Hause kommen würden.

Ich war so erfreut, und quengelte, ich wollte wissen was denn los war, und wann sie endlich kommen würden.

Aufgeregt hüpfte ich von einem Bein aufs andere.

„Hör endlich auf Jamie! Du machst mich noch ganz Verrückt!“, Jay lachte, doch er lachte mich nicht an, sondern eher aus. Das dachte ich mir zumindest. Keck streckte ich ihm die Zunge raus. „Ich denke gar nicht daran!“ Kurz darauf spürte ich einen Stoss in meine Seiten. „Aua, verdammt, lass den Scheiss!“, ich boxxte zurück, doch Jay, zeigte keine Regung von Gefühlen oder Schmerzen. „Was war, dass denn?“, komisch verzog er das Gesicht. „Hast du mich, gerade eben gestreichelt? Oder was war das?“, er grinste mich fies an, und setzte seinen Kopf schief. Ich hätte ihm jetzt gerne nen Vogel gezeigt, oder sonst was getan. Doch meine Tante hätte mich dann wohl ins Zimmer gesteckt. Also liess ich es einfach bleiben.
Jay konnte echt fies sein, dafür hasste ich ihn. Doch eigentlich, hasste ich ihn nicht richtig. Er war mein ein und alles, und vor allem waren wir unzentrennlich.

 

„Schht Kinder! Seit ruhig!“, unser Onkel sah uns ernst an, und ermahnte uns, ruhig zu bleiben. Er schien seinen Mund zu öffnen, und schloss ihn dann aber wieder. Ich verstand nicht, was er hatte. Unsere Tante, kam schnell herbei geeilt, und sah ihn fragend an. Doch er schüttelte nur den Kopf. „Nicht hier, Marta.“, konnte ich ihn leise flüstern hören.

„Was, was ist los?! Ich wills wissen?“, ich wurde noch aufgeregter, und noch nervöser. Wenn mein Vater mich jetzt so sehen könnte, würde er wohl sagen, ich hätte Ameisen im Hintern.

Unsere Tante kam nervös zu uns und umarmte uns. „Kommt erstmal in die Küche, dort werd ich euch erstmal einen Tee machen.“

Tee? „Ich mag aber keinen Tee!“, maulte ich nun herum. Ich spürte und sah die bösen Blicke meiner Tante, und hielt augenblicklich meinen Mund. Ich mochte sie nicht besonders. Ich konnte hier nicht sagen, was ich wollte, ausserdem schien sie nun noch komischer zu sein, als sie es sonst schon war. Ich wollte wieder nach Hause, nach Hause, zu meiner Mutter, und meinen Vater.

Sie zog uns mit sich in die Küche, wo sie uns auf die Stühle setzte, und einen Tee kochte.

Nervös blickten Jay und ich uns an. Es war nicht üblich dass wir einfach so hier sassen, und Tee tranken, zumal wir um diese Zeit nie Tee tranken, und es schon bald Abend war. Und wo war nun meine Mutter? Ich wollte endlich zu ihr!

 

Hier trinkt das!“, befahl sie uns nun, und stellte jedem von uns, eine Tasse Tee vor die Nase. Ich betrachtete ihn, als ob er vergiftete wäre, denn ich konnte ihr Stimme hören. „Trink! Er ist nicht vergiftet!“, mit gemischten Gefühlen sah ich sie an, trank dann jedoch meinen Tee. Das war der Unterschied zwischen meinen Verwandten, und meinen Eltern. Sie würden mich nie, zu was zwingen. Sie waren nicht so ernsthaft, und angespannt wie unsere Verwandten. Vor allem, legten sie nicht so viel wert auf Höflichkeit, und Anstand, der schon fast nicht mehr normal war, wie unsere Verwandten es taten.

„Also hört zu, da gibt es was, was wir euch Sagen müssen!“, unser Onkel kam gerade in die Küche, und blickte unsicher unsere Tante an, die ebenso unsicher zurückblickte.

Jay und ich sahen uns nun wieder fragend an, blickten dann aber wieder unseren Onkel, und unsere Tante an.
„Eure Eltern, …. Sie sind , ... Tod!“

 

 

 

Ich sah immer noch, ihre geschockten blicke vor mir. Und die Tränen, die unaufhörlich von den Wangen meiner Tante, Marta, rannen.

Ich spürte einen Stechenden Schmerz in mir, und wischte mir schnell die Tränen ab, die nun hervordrangen.

Vorsichtig legte ich meine Hand um das Bild, dass auf meiner Komode Stand.

Meine Eltern, mein Bruder Jay und ich waren darauf zusehen. Auf einer wundervollen Frühlingswiese, es sah alles so heil aus. Es wurde damals, genau vor einer Woche gemacht. Wir hatten ein wundervolles Picknick. Das letzte dass ich je mit ihnen verbracht hatte.

Wir wurden danach in ein Heim gesteckt. Doch durch einen glücklichen Zufall, oder wohl eher dadurch, dass wir uns durchsetzten und uns nicht trennen wollten, kamen wir zusammen zu einer Familie. Ja, und da war ich nun auch.  

Doch Jay hatte sich einfach verpisst. Er hatte sich aus dem Staub gemacht, als er 21 wurde, und somit Volljährig war. Er war einfach gegangen, ohne mich mitzunehmen.

Traurig packte ich mein restliches Zeug in meine Taschen, die ich nun mühselig die Treppen hinunter schleppte.

Man würde meinen, das normalerweise, normale Menschen dabei helfen würden, doch das taten sie nicht. Meine Pflegeeltern sassen unten in der Küche, und plauderten als ob es das beste der Welt wäre, wenn ich nun gleich aus der Türe, verschwinden würde.

 

„Und, sonst noch was, was ihr sagen wollt, bevor ihr mich nie wieder seht?“, ich hatte das Wort, nie wieder extra betont, doch sie blickten mich nur angewidert an, und schüttelten den Kopf.

„Beeil dich Lieber, das Taxi wartet!“, kam es nur gereizt von meiner Pflegemutter.

Mürrisch schüttelte ich den Kopf. Nicht dass ich Wert darauf legte, dass irgendjemand hier im Haus, mir Abschied wünschte, oder sowas in der Art.

Ich lief raus, und hatte meine Koffer ins Taxi gepackt. Ehe ich einsteig, blickte ich nochmal zurück. Ich würde es nicht vermissen. Bestimmt nicht. Ich schlug die Tür hinter mir zu, und der Fahrer fuhr nun los, zum Flughafen.

Das einzige, was ich vermissen würde war, dass ich wohl diese Gegend nicht wieder sehen würde. Und diese Menschen, meine Freunde. Ich hatte nicht sehr viele, doch es waren schon ein paar. Ich hatte mit ihnen viel Unfug angestellt. Und dies war auch der Grund, warum ich wohl nun, zu Jay musste. Ich war immer noch wütend auf ihn, und dies hatte ich auch vor zu bleiben. Ich würde ihm nicht verzeihen, das würde mir nicht in den Sinn kommen. Er war es, der mich im Stich gelassen hatte, und jetzt sollte ich einfach so zu ihm ziehen? Hatte er sie noch alle? Aber warum auch? Es war ihm doch im Grunde egal, was aus mir wurde. Das waren immer wieder die Gedanken, die mir durch den Kopf gingen. Auch noch, als ich aus dem Taxi stieg, und auf den Flughafen zuging, um mein Flugzeug zu suchen.

Ich war viel zu früh dran, das war mir klar, doch je früher ich von diesem Kaff wegkam, desto besser. Auch wenn ich mich nicht auf Jay freute, wollte ich doch trotzdem hier weg.

Mein Gefühle und Gedanken fuhren die ganze Zeit Achterbahn, ich fragte mich jetzt schon, wie ich dies wohl überstehen sollte.




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