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Kapitel 6





Richie schien blind zu verstehen, was zwischen mir und Izzy abging. Ich tat jedoch weiterhin so, als wüsste ich nicht, wovon er sprechen würde. Ich wollte schließlich mit keinem darüber reden, was ich für Izzy vielleicht empfinden könnte. Doch Richie schien es besser zu wissen: „Hör mal Jamie, ich doch bin nicht blind.“, er sah mich mit einem seiner ernsten Blicke an, und schien genau zu wissen, was in mir vorging.
„Ach echt nicht?“, spielte ich nun leicht geschockt, und sah ihn an. Richie aber verdrehte nur die Augen. „Hör mal, Kleine.“, kam es nun von ihm, und ich gab ein leichtes Knurren von mir, als ich den Namen wahrnahm. Ich hasste es, wenn man mich Kleine nannte. Er überhörte es jedoch einfach und fuhr fort: „Ich hab mit Jay gesprochen.“
Toll, und was bringt mir das jetzt? Noch mehr Geheimnisse. „Also und warum tut Izzy so was? Warum spielt er mit mir??“, gab ich nun genervt von mir. Es schien jeder zu wissen, was hier lief, bloss ich nicht. Richie wollte mich beruhigen und legte seinen Arm auf meine Schulter. „Er spielt nicht mit dir!“
„Ach und wie nennst du das denn dann?“, langsam kackte mich diese Scheisse echt an, wenn er nicht spielte, was dann? „Ich ... ähm, … das kann ich dir nicht sagen, Jamie.“, stotterte Richie plötzlich leise vor sich hin und mied meinen Blick. Das kam mir alles sehr verdächtig vor. „Richie! Ich will das jetzt wissen, was ist da noch, was ich wissen sollte??!“, streng sah ich ihn an, um ihm zu zeigen, dass ich das Ganze langsam ziemlich satt hatte.
Richie schien wohl etwas Wichtiges zu wissen, genau wie Jay, doch keiner wollte mir sagen, was denn los war, mit Izzy, und was das Ganze denn eigentlich sollte. „Tut mir leid Jamie, ich kann es dir nicht sagen. Izzy muss es selbst tun. Es ist seine Aufgabe.“, kam es jedoch nur nachdenklich von ihm, und immer noch mied er meinen Blick.
Ich hatte langsam das Gefühl hier wahnsinnig zu werden. Ich wollte bloss die Wahrheit wissen, doch niemand schien damit rausrücken zu wollen. Verdammt. Ich hasste Geheimnisse, besonders wenn jeder es zu wissen schien, nur ich nicht.
Wir sassen noch eine ganze Weile schweigend nebeneinander, bis Richie die Stille dann wieder durchbrach. „Jamie?“, kam es zögernd aus seinem Mund und sah mich vorsichtig an. „Ja was ist?“, gab ich aber immer noch ein wenig gereizt von mir. Richie blickte mich leicht schüchtern an: „Du stehst auf Izzy?“
Was sollte das denn jetzt? „Drauf stehn?! Wohl eher, drauf trampeln!!“, leicht entsetzt blickte ich ihn an. Wie konnte man nur auf so eine doofe Frage kommen? Richie hatte aber wohl trotzdem recht. Und so langsam konnte ich meine Gefühle für Izzy kaum mehr verbergen. „Gut, du hast mich durchschaut, ich mag ihn. Sonst noch was?“, gab ich nun gelangweilt von mir und sah ihn herausfordernd an. Irgendwann würde er es sowieso erfahren. Izzy schien es sich ja auch schon zu denken. Obwohl ich versuchte ihm aus dem Weg zu gehen, schien Izzy erpicht darauf zu sein, mich abzufangen.
„Mögen?“, grinste Richie mich an. „Na, du weißt schon.“, leicht genervt verdrehte ich meine Augen, in der Hoffnung er würde mich verstehen. „Gut das war’s, bis dann mal!“, Richie ging gerade zur Tür, ich wollte noch ein: „Hey wart mal!“, rufen, doch Richie schien es nicht mehr gehört zu haben, denn ohne eine Reaktion von ihm, fiel die Tür ins Schloss.
Toll, was war das denn jetzt? Zuerst quetscht er mich aus wie eine Tomate, und dann liess er mich einfach hier Sitzen.
Ich stand vom Bett auf und riss Tür auf, ohne vorher darüber nachzudenken. Denn ich wollte der Sache auf den Grund gehen, besonders seinem Verhalten. „Richie!“, schrie ich gereizt durch den Gang. Ich blickte nach links und da war er auch schon, und das auch noch, … mit Izzy.
Ich stand etwas geschockt da, und konnte mich erst gar nicht rühren. Sie schienen sich gerade unterhalten zu haben. Mir war plötzlich mulmig zumute, er würde doch nicht etwa auf dumme Ideen kommen? „Ja, was’n los?“, fragend blickte er mich an,  als ob er nichts getan hätte. Doch ich konnte ihm doch schlecht vor Izzy antworten. Izzy, der mich mal wieder bis über beide Ohren angrinste. Ein: „Shit!“, entfuhr mir meinen Lippen. Ich machte kehrt und verschwand sofort wieder in meinem Zimmer.
An die Tür gelehnt, sackte ich langsam daran runter. Was hatte Richie vor? Warum war er hier, und warum jetzt bei Izzy? Naja, er hätte ja auch einfach so, etwas Wichtiges mit Izzy besprechen können. Doch den Gedanken daran, besserten meine mulmigen Gefühle nicht gerade. Und was hatte er damit gemeint, dass es Izzy mir selbst sagen muss? Ich verstand plötzlich die Welt nicht mehr. Und die Gefühle für Izzy schienen auch nicht mehr gehen zu wollen. Und als ob das nicht genug wäre, musste ich mir jetzt noch darüber sorgen machen, dass Richie vor hatte, und ob er es jemandem erzählen würde. Wäre ich nur nie hierher gezogen, dann wäre mir Izzy nie über den Weg gelaufen. Ausserdem wollte ich mich doch gar nicht mehr verlieben. Tränen rannen meine Wangen hinunter. Ich wusste echt nicht mehr, was ich tun sollte. Ich wischte meine Tränen beiseite, und ging langsam auf meine Anlage zu, die ich nun im Zimmer hatte, um Musik zu hören. Ich legte mich ins Bett und lauschte einfach nur der Musik. Irgendwann musste ich dann wohl eingeschlafen sein.
Viel hatte sich aber auch in den kommenden Tagen nicht geändert. Ich hatte noch mal mit Richie gesprochen. Er versicherte mir, niemand würde davon erfahren. Ich war mir allerdings nicht so sicher, ob ich ihm glauben schenken sollte. Mir blieb jedoch nichts anderes übrig. Denn Izzys Art hatte sich in den letzten Tagen nicht geändert. Ganz im Gegenteil. Er sagte zwar nicht solche Anmachsprüche, doch er grinste mich immer noch an. Aber sein Blick war vielsagender denn je.
Ich war mit Jay gerade in der Küche, der die Zeitung las, obwohl es schon Nachmittag war. Ich lehnte mit dem Rücken gegen die Küchentheke, die zwischen mir und dem Tisch war, und dachte wieder über Izzy nach. Doch sein hey Baby, hatte er immer noch nicht vergessen. „Hey Baby!“, da war es auch schon wieder. Verärgert verdrehte ich meine Augen, und drehte mich zu ihm um. Er war gerade zur Küche hineingekommen und sein Lächeln gleichte in etwa dem, eines grinsenden Smilies. Er holte sich ein Bier aus dem Kühlschrank und ich spürte, wie seine Hand meine Schulter streifte, während er um die Theke ging, um sich wie so oft, auf den Tisch zu setzten. Einen Fuss auf dem Stuhl abgestützt, und den anderen liess er in der Luft hängen, und hatte immer noch das selbe Lächeln, wie, als er zur Tür reinkam. Nun, das Wort Grinsen wäre dafür dann wohl eher angepasst.
Nervös drehte ich mich wieder um, den Rücken an die Theke gelehnt, damit ich sie nicht ansehen musste. „Sag, du greifst Izzy ja gar nicht mehr an?“, wandte Jay dann seine Worte an mich, als er sich wohl von seiner Zeitung erhoben hatte. Dafür hatte er nun ziemlich lange gebraucht, bis er das bemerkt hatte.
In den letzten Tagen war ich mehr und mehr ruhiger geworden. Meine aggressive Art hatte ich total verloren, wegen Izzy. Seit wir am Strand waren, wagte ich nicht mehr in anzusehen, und wenn doch, blickte ich schüchtern weg. Ich hatte das Gefühl, er wusste mehr als er zugab. Ich wollte wennschon noch ein bisschen Ehre bewahren, und vor allem wollte ich nicht, dass er dachte, er hätte meine Mauer doch gebrochen. So sehr ich mich dagegen wehrte, er hatte es doch geschafft. Ich hatte nach ein paar Tagen aufgehört, mich gegen meine Gefühle zu wehren.
Ich versuchte aber immer noch vor ihnen davon zu laufen, oder mehr vor Izzy. Er jedoch folgte mir auf Schritt und Tritt, wo er auch nur konnte. Er schien einfach nie aufgeben zu wollen. Ich hatte noch nie einen so ehrgeizigen Typen wie Izzy getroffen. Die normalen Männer liessen nach zwei Tagen von mir ab, doch Izzy schien meine aggressive Art nicht daran zu hindern, an sein Ziel zu gelangen.
„Wo ist meine Schwester, Izz?“, konnte ich dann plötzlich Jay’s fragende Stimme hören, die durch den Raum drang, und ich wandte mich zu ihnen um. Ich wollte schon was sagen, doch Izzy kam mir zu vor. Er blickte mich immer noch grinsend an, selbst als er Jay antwortete. „Da steht sie doch!“, zeigte mit der Bierflasche in der Hand auf mich. „Nein.“, Jay schüttelte energisch den Kopf und sah mich an: „Das ist nicht meine Schwester!“
Was sollte den das nun wieder? Ich blickte beide fragend an, doch sie schienen mich gar nicht erst zu Wort kommen zu lassen. „Meine Sis ist aggressiv!“, wandte er sich nun wieder an Izzy. „Und diese Frau da hinten, …“, er wies mit dem Kopf zu mir rüber, ohne aber den Blick von Izzy abzuwenden: „Ist nicht im geringsten aggressiv.“, er sah Izzy skeptisch an, der zuerst mich ansah, dann aber den Kopf zu Jay drehte. „Exakt!“, zwinkerte er ihm zu, und besah mich dann wieder mit dem selben Blick wie zuvor. Ich drehte mich wieder um, um mich seinem Blick wieder zu entziehen. Ich konnte aber seinen musternden Blick fast nicht mehr ertragen. Ich wurde noch nervöser, als ich sonst schon war.
Jay fuhr aber unterdessen mit seinem Spielchen weiter. „Also, was hast du mit ihr gemacht? Sie ist so zahm wie eine Hauskatze!“, Jay überlegte einen Augenblick und sagte dann erschrocken: „Du hast ihr doch keine Drogen gegeben, oder Izz?!“
Izzy jedoch kriegte sich fast nicht mehr ein vor Lachen. Ich konnte ihn schon bildlich vor mir sehen, wie er sich den Bauch vor Lachen hielt. Ich wollte mich drehen, und zum Gehen wenden, doch dann stand Jay vor mir und um ein Haar wäre ich mit ihm zusammengeschossen.
Jay fing an, mich ernsthaft anzusehen und zu scannen. Er hob meinen Kopf und sah mir tief in die Augen, abwechselnd sah ich zu Izzy und Jay. Izzy schien sich gewaltig zu amüsieren. Jay war jedoch ernsthaft davon überzeugt, dass etwas mit mir nicht stimmte. „Hat er dir Drogen gegeben, Jamie!?“, fragte mich Jay nun aufgebracht. Ich konnte nicht glauben, dass er das dachte. „Nein!“, entgegnete ich ihm genauso aufgebracht und wandte meinen Kopf aus seiner Hand. „Geht es dir wirklich gut?“, sein besorgter Blick lag auf mich, doch ich nickte nur nervös mit meinem Kopf,  ehe Izzy auch schon wieder mit dem Lachen anfing.
Was dachte er denn, wie ich mich wohl fühlen sollte, wenn Izzy mir ständig hinterher dackelte, um meine Gefühle zum Vorschein zu bringen?
Nervös blickte ich immer wieder zu Izzy hinüber. Jay sah mich prüfend an. Und ihm schien wohl endlich ein Licht aufzugehen. Er sah abwechselnd zu Izzy und zu mir, und fing dann an zu grinsen. „Alles klar!“, entgegnete er mir dann immer noch grinsend, und ging wieder hinüber zu seiner Zeitung am Tisch und setzte sich wieder.
Gut, das reichte mir. So schnell ich konnte verschwand ich aus der Küche ins Wohnzimmer. Ich konnte jedoch immer noch hören, wie sich Jay und Izzy unterhielten.
„Sie verschliesst sich total, oder hat es zumindest versucht!“, erklärte Izzy wohl gerade Jay und ich konnte das Grinsen in seiner Stimme schon fast spüren. „Und warum tut sie das jetzt nicht mehr? Was hast du mit ihr angestellt?“, ich konnte Jay’s verwunderte Stimme hören, doch er würde wohl ebenso grinsen, wie auch Izzy. Das nahm ich zumindest an.
Ich versank in meinen Gedanken und vergass ganz ihnen zu zuhören. Ich hasste beide dafür, oder ich wollte es, doch ich wusste selbst nicht mehr genau wofür.
Plötzlich drang dann Izzys Stimme wieder an mein Ohr. Ich versuchte zu hören, was er sagte. „Warum war sie so aggressiv?“, fragte er nun Jay, der daraufhin antwortete: „Das war dann wohl meine Schuld.“, ich hörte an seiner Stimme, dass er bedrückt zu sein schien. „Es hat sie damals hart getroffen, als ich sie alleine liess, ich dachte nicht daran, dass es so hart für sie wäre.“
Wie ignorant von ihm, was dachte er sich eigentlich, wie ich mich fühlen würde, wenn er sich einfach so verpisste? „Das war aber doch nicht nur deswegen oder?“, sprach nun wieder Izzy und er schien zu wissen, dass da noch was war, und das war es auch. Jay fing ihm nun an zu erklären, warum: „Also ja, da war noch was…“, ich hörte, wie er kurz stoppte und dann von neuem begann. „Diese Eltern, also,… das waren nicht unsere Eltern Izz!“, ich konnte Izzys erstaunte Stimme hören, der das nicht glauben wollte, er schien davon noch nichts gewusst zu haben.
Wir hatten ja eigentlich auch ausgemacht, niemand sollte davon erfahren, doch Jay schien nun nichts mehr von unserer Abmachung zu halten. „Das waren unsere Pflegeeltern, Izz. Unsere Eltern sind bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen. Fay war gerade sieben, ich war zehn. Es schien sie schwerer getroffen zu haben, als ich dachte. Wir kamen zusammen zu den Pflegeeltern.“
Ich konnte nicht glauben, dass er ihm das nun alles erzählte. Ich war fassungslos. Ich lief nervös hin und her. Ich hasste Jay dafür, was er mir angetan hatte und Izzy brachte mit total zum verzweifeln. Mit jedem Mal dass er mich ansah, wurden meine Gefühle stärker, gegen die ich mich eigentlich wehren wollte. Ich war bis jetzt immer die aggressive, direkte Jamie. Und von einem Mal war alles weg, und das wegen so einem verflixten Typen. Plötzlich stand Izzy am Eingang zum Wohnzimmer und sah mich grinsend an. Erschrocken fuhr ich herum und ging zur Tür hinaus auf den Rasen. Hier waren ne menge Türen angebracht, durch die man hinaus konnte. Ich wollte um die Ecke gehen Richtung Küche und blickte mich nochmal um. Izzy folgte mir und trat gerade auf den Rasen. Verdammt, konnte er das nicht einmal lassen? Und warum verfolgte er mich denn nun jetzt schon wieder? Ich lief schnell weiter um die Ecke und hielt an. Kurz darauf kam Izzy um die Ecke, und ich drehte mich zu ihm um. Ganz entspannt hatte er seine Hände in den Hosentaschen, dazu hatte er nicht mal ein T-Shirt an. Und man konnte seinen Oberkörper sehen, seine ganzen Tattoos, und er grinste bis über beide Ohren wie ein Kind. „Verfolgst du mich?“, fragte ich ihn als er immer näher kam, und ich drehte mich zur Tür in der Küche um hinein zugehen, hörte jedoch Izzy noch sagen: „Läufst du vor mir davon?“, und ich spürte wieder sein Grinsen, dass dabei wohl noch breiter wurde.
Ich ging zur Küche hinein und schnappte mir beim Vorbeigehen sein Bier, das auf der Theke war, nahm einen Schluck daraus und wollte zur Treppe, um dort hinauf zu verschwinden. Kurz nachdem ich aber ein paar Stufen der Treppe erreicht hatte, wurde ich auch schon wieder gestoppt. So abrupt, dass ich nach hinten fiel, und ich schon dachte, ich falle rückwärts hin. Doch Izzy stand hinter mir und fing mich, ob ich wollte oder nicht auf und umarmte mich, damit ich nicht mehr davon laufen konnte. Ich schloss seufzend die Augen. „Süsse, ich hab dich vermisst!“, hauchte er mir nun ins Ohr, dabei sprach ehr das S bei vermisst gekonnt länger aus. Nun hatte er es wieder geschafft, dass mein Herz mal wieder auf hochtouren lief. Immer noch mit dem Rücken an seine Brust gelehnt hielt er mich fest, und sein Kopf lehnte an meinem. Darauf hin hauchte er mir vielzählige Küsse auf meine Schulter und meinen Hals, was mir ein Kribbeln durch den Rücken hinab laufen lies. „Ich glaube wir sollten ein bisschen Spazieren gehen, oder was meinst du?“, konnte ich seine flüsternde Stimme an meinem Ohr hören.
Nervös nickte ich mit meinem Kopf, da mir nichts anderes übrig blieb, er würde mich sowieso mit sich ziehen. Izzy liess sich von nichts, von seinem Vorhaben abbringen. Er zog mich mit sich, nahm mir die Bierflasche ab, und holte zwei Neue.
Klar ich hätte wieder davonlaufen können. Doch wo hätte ich hin sollen? Izzy hätte mich wieder gefunden. Er wusste genau wie er mich um den Finger wickeln konnte, also zog ich mir meine Schuhe an. Izzy schnappte sich sein Shirt auf dem Stuhl, zog es sich an und nahm mich wieder bei der Hand. Er schlüpfte in seine Schuhe, wobei er immer noch die Bierflaschen in der anderen Hand hatte, und zog mich mit sich nach draussen. Ich wusste genau, wo er hinwollte, zum Strand.
Wir sprachen kein Wort auf dem Weg, ich versuchte Izzy auch nicht anzusehen, sah jedoch im Augenwinkel, wie er mich immer wieder ansah, und mich angrinste. Am Beach angekommen setze er die Bierflaschen in den Sand, und lies mich somit endlich los. Ich verschränkte meine Arme protestierend vor der Brust. Es gab mir ein Gefühl von Sicherheit. Nicht dass ich mich vor Izzy fürchten müsste. Ich hatte lediglich angst davor, was passieren würde. Er würde versuchen die letzten Überresten von der Mauer um mich, wegzuschaffen.
Indessen hatte er die zwei Bierflaschen geöffnet und hielt mir eins vor die Nase, während er aus seinem trank, sein Blick jedoch immer noch prüfend auf mir. Ich nahm es ihm ab und tat es ihm gleich, abgesehen davon, dass ich seinen Blick mied. Er schien dabei genau zu wissen, wie es in mir vorging, jedes einzelne Detail. Doch ich wollte nicht, dass er es wusste.
Er setzte sich in den Sand und sah mich nun lächelnd an. Verlegen erwiderte ich seinen Blick, jedoch nur für einige Sekunden und wandte meinen Blick dann wieder von ihm ab. Er schien genau zu wissen was er tat, oder tun musste, und dafür wollte ich ihn eigentlich hassen. Doch Izzy schien mir meinen ganzen Hass genommen zu haben.
Ich trat vorsichtig ein paar Schritte zurück um Abstand zwischen ihm und mir zu bringen, jedoch vergass ich, dass hinter mir noch ein Baum stand, da wir ganz oben am Rand waren. Und Prompt stiess ich gegen ihn und Izzy musste natürlich wieder lachen. Erschrocken fuhr ich herum und hielt mir meinen Kopf. Nicht darauf achtend wo ich hinlief, trat ich zurück. Diesmal war es jedoch kein Baum in den ich hineinlief, sondern Izzy, der aufgestanden war, mich zu sich drehte und mich nun ansah. Er nahm mir das Bier aus der Hand und stellte es zu seinem, auf den Sand. Er hielt mich an meinem Schultern fest und sah mir tief in die Augen. Was bei mir ein Kribbeln im Bauch hervorrief.
Ich schloss die Augen, um weitere Gefühle zu vermeiden. Ich spürte, wie er mir immer näher kam, denn ich konnte seinen Atem auf meiner Haut spüren, und ihn atmen hören. Ich versuchte mich so gut es ging zu verschliessen. Kurz darauf hörte ich Izzys Stimme sanft in meinem Ohr, als ob er wüsste, was ich vorhatte. „Hör auf damit Jamie. Ich weis alles.“, forderte er mich mit einer ernsten Stimme auf.  Klar wusste er alles, ich hatte ja selbst mitgehört.
Ich wollte damit aber nicht aufhören. Ich wollte ihn nicht lieben. Ich hatte mir vorgenommen, es nie wieder zu tun, seit Jay mich allein gelassen hatte. Ich wollte nicht.
Ich konnte nach einiger Zeit, Izzys Atem auf meiner rechten Schulter spüren, und zarte Küsse folgten darauf. Ich hielt meine Augen weiterhin fest geschlossen.
„Hör auf dich zu wehren, Baby!“, hauchte mir Izzy zart ins Ohr. Ich öffnete daraufhin meine Augen und sah, wie er mich nun mit seinen warmen liebevollen Augen ansah und mir tief in die Augen blickte. „Tu ich doch gar nicht.“, log ich ihn jedoch nur an. Izzy aber schüttelte den Kopf. „Doch, das tust du.“, flüsterte er weiter.
Ich schüttelte energisch den Kopf, im Glauben, er würde damit aufhören, auf mich einzureden. Er hielt jedoch meinen Kopf fest und sah mir in die Augen. „Lass es, Jamie!“, sagte er nun mit leichtem Druck in seiner Stimme, jedoch immer noch flüsternd. Er fuhr mit einem Finger meine Stirn hinunter, meine Nase und gelang zu meinen Lippen, bei denen er anhielt. Ich konnte spüren, wie er mit seinem Daumen, langsam meine Lippen entlang fuhr, und spürte dabei wieder das bekannte Kribbeln in meinem Bauch, und schloss wieder meine Augen.
Ich spürte, wie er meinen Kopf dann in seine Hände nahm, und langsam schien er sich mir zu nähern. Denn ich konnte bald wieder seinen Atem spüren, doch diesesmal auf meinem Gesicht. Doch das war nicht das einzige, kurz darauf spürte ich auch schon, wie er seine Lippen sanft auf die meinen legte, und mich begann wieder zu küssen.
Seine Lippen fühlten sich so warm und zart an. Ich vergass daran zu denken, mich zu wehren, ich vergass alles um mich herum und lies es über mich ergehen. Er legte seine Hand in meinen Nacken und hielt meinen Kopf. Ich spürte, wie er mit seiner Zunge in meinen Mund vordrang, und meine Zunge umkreiste, mit ihr spielte und sie massierte, und ich tat es seiner gleich. Es fühlte sich so toll an, und ich fühlte mich plötzlich so geborgen. Doch ich hatte auch angst, Angst davor, dass er spielte, ich wollte nicht mehr verletzt werden.
Ich wusste nicht, wie lange wir da noch standen und uns innig küssten. Nach einer Weile liessen wir voneinander ab und Izzy sah mich erneut an. „Was ist so falsch daran zu lieben?“, seine Augen glitzerten und ich konnte den fragenden Blick in ihnen erkennen. Doch ich schloss wieder zum x-ten Male meine Augen, denn ich wollte ihm nicht antworten.
Er umarmte mich jedoch noch fester und ich legte meinen Kopf auf seine Schulter, die ich mit meinen Händen fest umklammert hielt.
„Lass es einfach zu, Fay! Vertrau mir einfach!“, Izzy hatte einen leicht befehlenden Unterton in seiner Stimme. Ich versuchte meinen Kopf zu schütteln, was mir aber nicht wirklich gelang. Izzy hob ihn und sah mich an: „Warum, Fay?“ Ich versuchte meinen Blick zu senken, Izzy jedoch hob meinen Kopf erneut und zwang mich so, ihn anzusehen. Ich wollte ihm nicht erklären, warum ich nicht mehr lieben wollte. Doch es schien als kannte er die Antwort. Ich hatte einfach Angst mich erneut zu verlieben. Ich konnte jedoch nichts daran ändern, dass es erneut passierte.
Er nahm mich wieder in den Arm und küsste meine Schultern. „Sei, … vorsichtig.“ stammelte ich leise vor mich hin, Izzy nickte daraufhin.
Wir konnten gerade noch sehen, wie die Sonne hinter dem Horizont unterging. Die so, ein wunderschönes Schauspiel auf dem Wasser hinterliess. Ich hatte es noch nie gesehen. Es sah aus, wie in einem Traum. Der Himmel war feuerrot, und es hatten sich Wolken gebildet.
Izzy setzte sich nach einiger Zeit wieder in den Sand und zog mich so, zu sich hinunter, damit ich auf seinem Schoss platz nehmen konnte.
Wir sahen uns gegenseitig an, ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich hatte mich ihm vollends hingegeben, obwohl ich es anfangs nicht wollte. „Hör auf nachzudenken.“, forderte er mich auf, und gab mir einen zarten Kuss.
Ich hatte immer noch angst, war nervös, hatte jedoch aufgehört, meine Gefühle für ihn zu unterdrücken. Ich wusste nicht, warum er soviel von mir wusste, wie ich war, und was er tun musste. Doch er hatte mir meine Blockaden genommen. Doch ehe ich weiter darüber nachdenken konnte, hörte ich Izzys Stimme und wie er etwas sang, und mir dabei immer wieder in die Augen schaute:




Isn't it funny how time seems to slip away so fast
One minute you're happy, the other you're sad
But if you give me one more chance
To show my love for you is true
I'll stand by your side your whole life through

If life is so short
Why won't you let me love you
Before we run out of time
If love is so strong
Why won't you take the chance
Before our time has gone
If life is so short
if life is so short
if life is so short

Love is a word that explains how I feel for you
And when you're in my arms,
all my dreams come true
And when you're not around
You can't hardly see
These tears that I'm crying now
are for you to be with me

If life is so short
Why won't you let me love you
Before we run out of time
If love is so strong
Why won't you take the chance
Before our time has gone
If life is so short
if life is so short
if life is so short


Ich hörte ihm aufmerksam zu, und bemerkte, wie bei vereinzelten Strophen, Tränen seine Wangen hinabrannen. Mein Mund öffnete und schloss sich wieder. Ich war total überwältig, und wusste nicht, was ich darauf antworten sollte. Ich schaute ihm einfach nur in die Augen. Ich wusste nicht, dass es ihm so Ernst war.
„Jamie?“, sein Blick lag fragend auf mir, doch ich konnte die Angst in seinen Augen sehen. „Hm?“, antworte ich jedoch nur. Er sah mich abwechselnd an und dann auf meine Beine. Während dem ganzen Song über, hatte er meine Hände gehalten, und seinen Blick nicht von mir gewandt.
Er sah mir tief in die Augen, sie glitzerten strahlten dennoch eine wundervolle Wärme aus. „Jamie, … ich …“, er fing an zu stottern, brach den Satz dann aber ab. Er sah mir noch einmal abwechselnd auf meine Beine und dann tief in meine Augen, ehe er von neuem begann: „Ich liebe dich!“, konnte ich seine flüsternde Stimme hören, die an mein Ohr drang.

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Kapitel 7




Das war es also, was Izzy und Jay gemeint hatten. Jetzt wurde mir alles klar. Ich sah, wie Tränen, auf seinen Wangen glitzerten. Auch bei mir bildeten sich Tränen. Er versuchte stark zu bleiben, doch es gelang ihm nicht. Ich wusste gar nicht, was ich ihm sagen sollte, ich war sprachlos. Vorsichtig küsste ich ihm die Tränen weg, und flüsterte ihm dann leise zu: „Ich liebe dich doch auch!“
Ehe er was sagen konnte, umschloss ich seinen Mund mit meinen Lippen und gab ihm einen innigen Kuss, den er erwiderte. Ich spürte, wie er seine Arme um mich legte, und ich wünschte, dass der Augenblick nie aufhören würde. Ich spürte, seine warmen, weichen Lippen, seinen heißen Atem, und wie seine Zunge sich ihren Weg zu meiner suchte. Er setzte mich danach zwischen seine Beine, den Rücken an ihn gelehnt, umarmten wir uns. Wir sagten nichts weiter, sassen aneinander gelehnt da, und sahen zu, wie es immer dunkler und dunkler wurde. Plötzlich klingelte Izzys Handy, er holte es widerwillig aus seiner Jeanstasche und sah drauf. „Jay.“, beantwortete er meinen fragenden Blick. Wir hatten die Zeit ganz vergessen, unser Bier hatten wir indessen getrunken, und die letzten Zigaretten schienen uns auszugehen. Es sah so aus als ob er sich überlegte es einfach klingeln zu lassen, entschied sich dann aber doch dafür abzunehmen.
„Ja, Izzy hier.“, sagte er jedoch nur. Ich konnte aber Jays besorgte Stimme bis hier her hören. „Izzy? Wo zum Teufel steckst du? Ist Jamie bei dir?? Ich konnte sie nicht erreichen!“ Izzy sah mich fragend an: „Dein Handy?“ Ich faste an meine Jeanstaschen bis mir auffiel, dass ich es zu Hause liegen lassen hatte. „Zu Hause.“, beantwortete ich also seine Frage. „Jamie ist bei mir, ihr geht’s gut“, versuchte Izzy ihn zu beruhigen. „Sie hat ihr Handy zu Hause liegen lassen.“
„Ach so, gut. Pass auf sie auf Ja? Wann habt ihr denn vor nach Hause zu kommen?“, begann Jay nun wieder, den ich nun deutlich hören konnte. Musste er sich denn immer solche Sorgen machen? Und warum auch? Ich hatte schon lange nicht mehr gesehen, dass er sich Sorgen um mich machte. Izzy kuckte nervös auf die Uhr. „Wir sind am Beach, wir kommen bald nach Hause.“, daraufhin verabschiedete sich Jay und Izzy legte auf.
Er sah betrübt aus, als wolle er noch nicht gehen. „Wie spät ist es?“, sah ich ihn daraufhin fragend an, da ich keine Uhr bei mir trug.
„Schon zehn Uhr.“, sah er mich besorgt an. Ein mulmiges Gefühl breitete sich in mir aus. Wir waren ganz schön lange hier draußen. Wir hatten nicht viel geredet einfach nur die Zeit genossen, die wunderschön war. Irgendwie hatte ich noch keine Lust auf zu Hause, ich wollte lieber mit ihm allein sein. Und Izzy schien zu merken, was ich dachte. „Mach dir keine Gedanken darum, ja? Mir fällt schon noch was ein.“, zwinkerte er mir darauf hin zu. „Ok.“, ich nickte ihm zu und versuchte das leichte Lächeln, was er auf den Lippen trug, zu erwiedern.
Also blieb uns nichts anderen übrig als nach Hause zu gehen. Wir hatten unser Zeug zusammen gepackt, und liefen gemeinsam wieder zurück. Jedoch hatten wir unterwegs noch angehalten, um Zigaretten zu kaufen.
Als wir zu Hause ankamen und Izzy die Tür öffnete kam mir schon ein besorgter Jay entgegen. „Hey Süße! Wie wärs wenn du nächstes Mal dein Handy mitnimmst? Ihr seid so schnell verschwunden, ich hatte es gar nicht bemerkt. Aber so wie es scheint, warst du, in guten Händen.“, grinste Jay nun abwechselnd von mir zu Izzy. Wir kuckten uns verlegen an, dann kam es von Izzy: „Ja, das war sie allerdings!“, und zwinkerte Jay zu. Danach schleifte Jay uns mit ins Wohnzimmer. Wo auch Mikel, Chris und Richie waren. Richie konnte sich ein Grinsen einfach nicht verkneifen. Warum auch. Es war wohl wiedermal, TV Abend, angesagt.
Worauf ich natürlich, nicht so bock hatte. Also stahl ich mich, mit der Ausrede, eine rauchen zu wollen, nach draußen. Worauf Izzy mir natürlich, mit einem breitem Grinsen folgte. Kaum hatten wir die Küche betreten, fasste Izzy mich an den Hüften, und zog mich sanft zu sich heran. Mit dem Rücken an ihn gelehnt, flüsterte er mir ins Ohr: „Hab dich schon vermisst!“ Ich drehte mich zu ihm um, und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Er gab mir darauf hin einen innigen Kuss. Nachdem wir eine geraucht hatten, machten wir uns noch was zu essen. Oder anders gesagt, ich versuchte es zumindest. Während Izzy mir die Zutaten für die Sandwiches, unter der Nase wegass.
„Izzy! Lass die Finger davon!“, zischte ich ihm zu, woraufhin er, gespielt einen Schmollmund machte. „Wir müssen sonst noch hungern!“, lächelte ich dann aber wieder. „Naja ok, vielleicht hasst du Recht!“, er zuckte mit den Schultern und nickte, doch er schnappte sich jedoch noch mal eine saure Gurke und schob sie sich provozierend in den Mund. Worauf ich ihn beschwichtigend ansah, Izzy jedoch grinste nur. Das war mal wieder typisch für ihn. Irgendwann war dann auch Mikel in die Küche gekommen, der sich eines der Sandwiches schnappte und dann wieder wegging. Ich wollte ihm gerade noch was hinterher rufen, doch da war er auch schon wieder im Wohnzimmer. Scheisse, stand da sowas wie: Bitte bedient euch? Naja, solange es ihm schmeckte, wollte ich nochmal ein Auge zudrücken.
Izzy und ich setzten uns an den Tisch und assen, doch Izzy schien nach einer Zeit etwas eingefallen zu sein. Seine Augen fingen plötzlich an zu leuchten „Süße, wartest du hier schnell? Ich bin gleich wieder da!“, zwinkerte er mir grinsend zu. „Aber??“, stotterte ich, er konnte doch jetzt nicht einfach verschwinden? Während er sich ein Sandwich schnappte, drückte er mir noch einen Kuss und sagte auch nur: „Dauert auch nicht zu lange, ja?“, und verschwand dann auch schon. Ok, nun war ich mal wieder allein in der Küche und Izzy hatte sich einfach so aus dem Staub gemacht, ohne zu erklären, was er denn vorhatte. Er hatte so ein komisches Grinsen im Gesicht. Was wohl bedeuten sollte, dass er wohl wieder einer, seiner grandiosen Einfälle hatte. Ich fragte mich jetzt schon, was das wohl sein sollte. Doch Zeit zum Nachdenken hatte ich nicht viel, da Richie mich auch schon aus meinen Gedanken riss und gierig auf die Sandwiches starrte.
„Bedien dich doch!“, gab ich ein wenig angepisst von mir. Was sich Richie auch nicht zweimal sagen ließ. Er setzte sich, nahm eins, und biss herzhaft hinein. „Na, hast wohl wieder deine aggressive Art zurück gewonnen, wie?“, versuchte er während seinen Bissen zu bemerken. Ich verstand jedoch nur die Hälfte, was er so nuschelte, wusste, aber was er wohl meinte.
„Du und Izzy, … seit ihr jetzt??“, fragend blickte er mich und  zeigte mit seinen zwei Fingern auf mich, und die ihn selbst. Was wohl bedeuten sollte, wie, ob wir jetzt zusammen waren. „Äh, ich weis nicht, ... ich ehm, denke schon ja!“, versuchte ich zu stammeln, da ich nicht richtig wusste, ob wir es waren, oder nicht. „Und wo ist dein Herzblatt jetzt??“, quetschte mich Richie weiterhin aus, und dabei hatte er ein ziemlich neugieriges Grinsen auf dem Gesicht. „Er wollte was erledigen, keine Ahnung. Er sah so aus als hätte er einen seiner grandiosen Ideen, was auch immer das sein mag.“, versuchte ich ihm zu erklären und zuckte dabei mit den Achseln. Izzy war ja bekannt dafür, dass er von jetzt auf plötzlich immer irgendwelche verrückten Ideen hatte. „Ach so!!“, Richies grinsen wurde breiter. „Ääh, dann bis bald!“, kam es noch von ihm, ehe er schnell aus der Küche verschwand.
Langsam verstand ich nur noch Bahnhof.  Richie schien zu wissen, was Izzy ungefähr vorhatte. Er machte auf jedenfalls den Anschein danach. Toll.  Ich würde zu gern wissen, was jetzt wieder vor sich ging.
Ich aß derweilen weiter, als mir Jay mal wieder einen Besuch abstattete. „Na Kleine!“, grinste er mich an. Ich knurrte ihn an, um ihm zu verstehen zu geben, dass er das lassen sollte. „Ach, du magst das ja nicht, was?“, grinste er jedoch nur weiter. Verdammt. Ich war zwar nicht die größte, aber ich konnte es nicht ausstehen, wenn man mich auf meine Größe aufmerksam machte. Dabei fiel mir aber auch etwas ganz anderes ein.
„Sag mal, du wusstest das von Izzy oder?“, fragend blickte ich ihn an. Jay aber tat so als wüsste er nicht, was ich meinte. „Ehm, was denn?“, und sah sich dabei nervös in der Küche um. „Dass er auf mich steht, du Idiot!“, schnauzte ich hin leicht genervt an. Dann schien ihm auch ein Licht aufzugehen. „Ach so das!“, Jay wurde ein bisschen nervöser, und wirkte etwas angespannt. „Also, er hat es dir gesagt ja?“, er sah mir nun tief in die Augen, doch seine Nervosität verlor er nicht. Ich wurde dabei jedoch ebenso nervös und sah weg. Ich mochte es nicht, wenn er mich so ansah, und ebenso wenig, wenn jeder von mir und Izzy wusste. Doch verhindern konnte ich es ja eh nicht mehr, da ja eh jeder davon gewusst zu haben schien, abgesehen von mir natürlich.  „Ja das hat er. Du wusstest davon Jay, nicht wahr?“, gab ich nun aggressiv von mir und sah ihn prüfend an. „Ehm, ja.“, gab er nur klein bei und wich nun meinem Blick aus. „Und warum hast du es mir nicht gesagt?“, wollte ich nun von ihm wissen, und sah ihn neugierig an. Jay schien nach Antworten zu suchen,  sein Blick schweifte in der Küche umher, er sagte aber dann: „Sieh mal Fay, ich konnte schlecht das Vertrauen meines Freundes missbrauchen oder? Außerdem, ist er aus diesem Grund zu mir gekommen. Dass ich es dir nicht sage, und weil er wissen wollte, was er tun sollte. Also hab ich ihm Ratschläge gegeben, weil du ja meine Sis bist.“
Ok, nun war ich ein bisschen geschockt, was ich ihm auch deutlich zu zeigen versuchte. Was für Ratschläge?! Verdammt. Ich war ein wenig angepisst, da ja zumindest Jay und Richie davon wussten, aber mich hatte niemand damit aufgeklärt. Ich dachte bis des weiteren, er würde sich einfach einen Spaß daraus machen, mich ein bisschen zu ärgern. Klar stand ich auf Izzy schon länger, auch wenn ich es nicht zugeben wollte, doch ich hätte nicht im geringsten damit gerechnet, dass er auch so dachte und fühlte, wie ich es tat. Ich hackte also nicht mehr länger auf Jay herum, da ich nicht mehr weiter darüber sprechen wollte. Er meinte nur noch, dass er mir viel Glück wünschte, ehe er die Küche wieder verliess. Na das konnte ich bestimmt gebrauchen.
Ich war also wieder alleine. Nicht ganz. Kaum hatte Jay die Küche verlassen, kam auch schon Richie wieder herunter in die Küche, um sich ein weiteres Sandwich zu schnappen. Na der war wirklich ein kleiner Vielfraß. Dass der dabei nicht dicker wurde, war mir fraglich. Danach kam auch Izzy runter, lehnte sich an die Wand und grinste mich ziemlich breit an. „Sag mal, warum grinst ihr denn so?“, wollte ich nun von den beiden wissen, da mir ihr Gegrinse nicht so geheuer war und sah abwechselnd auf Izzy und Richie. Die beiden sahen sich grinsend an und sagten wie aus einem Mund geschossen: „Äh, nichts!“
Ich wollte gerade aufstehen und mich davon machen, da ich dachte, Izzy hatte dann wohl doch kein Interesse mehr. Doch Izzy stand plötzlich neben mir und hielt mich fest. „Wo willst du den hin?“, fragte er mich nun plötzlich neugierig.
„Äh, ich dachte, ich bin hier wohl unerwünscht!“, gab ich ein wenig aggressiv von mir. Sein verhalten war äusserst komisch, und es verletzte mich ein wenig. „Ähm, du gehst nirgendwo hin, Schätzchen!“, er sah mich bestimmend an und schüttelte leicht den Kopf. Ich schaute ihn fragend an, da ich nicht verstand, was das nun wieder sollte.
„Du kommst jetzt mit mir mit!“, lächelte er dann wieder plötzlich. Den Typen sollte mal einer verstehen, einmal war ich Luft, dann wieder doch nicht. „Gut, wenn du meinst.“, ich zuckte nur die Schultern und nickte.
Er schleppte mich mit sich, und Richie wünschte uns noch gute Nacht, wobei ich ihn fragend ansah, doch er lächelte nur schelmisch. Ich wollte doch noch gar nicht ins Bett? Aber mich fragte wohl auch niemand mehr, ob ich etwas wollte, oder nicht.
Als wir vor Izzy’s Zimmertür halt machten, sagte er mir, ich solle meine Augen schließen. Was ich ohne Fragen zu stellen machte. „Nicht schummeln, ja?“, konnte ich seien Stimme hören, die an mein Ohr drang, und konnte dabei sein Grinsen in der Stimme wieder spüren. Er drehte mich um und zog mich rückwärts ins Zimmer und hörte, wie er die Türe schloss. „Ok Baby, du darfst dich jetzt umdrehen, und deine Augen öffnen, Süße!“, befahl mir Izzy nun. Als ich sein Zimmer sah, wurde ich plötzlich sprachlos. Es war total aufgeräumt, doch das war es nicht, worüber ich so staunte. Die Vorhänge waren zugezogen, und sein Zimmer war, in rotes Licht getauft. Ums Bett herum, waren brennende Kerzen in Herzform aufgestellt. Auf dem Bett lag eine rote Rose, die aussah, als wäre sie von unserem Garten, doch ich stellte ihm keine Fragen darüber. Um die Rose herum, lagen weitere rote Rosenblätter. Auch auf den beiden Nachttischen, die neben seinem Bett waren, standen Kerzen. Es war keine Spur mehr davon übrig, was ich das erste Mal gesehen hatte, als ich sein Zimmer betreten hatte.

Izzy sah mir grinsend zu, wie ich erstaunt das Zimmer betrachtete. Hob mich dann hoch, um mich auf sein Bett zu tragen, und machte dann leise Musik an. Er kam zu mir hinüber, und setzte sich, zu mir, aufs Bett. Er legte seine Arme um mich, und ich spürte wie seine Lippen, die meinen berührten. Seine Zunge spielte langsam mit meinen Lippen. Und ich konnte fühlen, wie sie durch meine Lippen drang, um meine Zunge zu verwöhnen. Sie spielte mit ihr, umkreiste sie, massierte und verwöhnte sie. Eine leichte Erregung kam in mir auf. Izzy war so zart und feinfühlig, wie ich es noch nie, erlebt hatte. Er löste sich von mir, und strich mir sanft meine Haare aus meinem Gesicht. Sein Blick war so liebevoll und warm, wie ich es noch nie, bei ihm gesehen hatte. Ich war auch ein bisschen nervös, hatte Angst. Ich wusste nicht genau, was ich tun sollte. Doch Izzy küsste mir meine ganze Angst, und Nervosität weg, indem er mit seiner Zunge, meine Schulter und Hals entläng fuhr. Und sie anschließend mit Küssen bedeckte. Leise hauchte er mir: „Ich liebe dich!“, ins Ohr. Was mir einen Schauer den Rücken durab laufen ließ. Izzy sah mich dann aber plötzlich fragend an: „Hätte die Dame Lust, auf einen Tanz mit mir?“, er fing an leicht zu grinsen und legte seinen Kopf etwas schief. Ich war etwas überrascht, nickte jedoch nur: „Ja, warum auch nicht!“, und versuchte ihn ernsthaft anzulächeln.
Und schon zog mich Izzy vom Bett. Das Tanzen war ein wenig schwieriger, da ja da noch Kerzen ums Bett waren, waren wir noch engen an einander gekuschelt, und tanzten langsam zu den Klängen von Westlife, Unbreakable. Ich legte sachte den Kopf an seine Schulter und lauschte dem Text. Ich konnte seinen Atem in meinem Nacken spüren, und wie seine Dreads sich sachte an meinen Kopf drückten.  Als ich Izzy ansah, konnte ich sehen, wie Tränen in seinen Augen glitzerten. Ich fühlte mich so  glücklich wie noch nie und wünschte mir das dieser Augenblick wohl nie vorbei gehen würde.  Wir legten uns danach aufs Bett und lagen eng aneinander gekuschelt da, und küssten uns. Ich konnte hören wie er sanft ein Ich liebe dich, ins Ohr flüsterte. Und ich tat es ihm gleich. Nach einer Zeit viel mir eine geniale Idee ein. Ich löste mich langsam von Izzy und suchte ein eher schnelleres Lied, mit rassigem Beat. Währen Izzy mich fragend ansah: „Süße, was tust du da?“ Ich grinste ihm nur entgegen: „Das wirst du schön sehen, mein Süßer!“ Ihm blieb nichts anderes als zu warten, was ich wohl vorhatte. Er war heute so liebenswürdig zu mir jetzt wollte ich auch mal was für ihn tun. Ich legte Jada, von Jadakiss ein und drückte den Wiederholungsknopf. Dazu ließe es sich perfekt, tanzen und strippen.
Ich begann mich langsam zu den Klängen zu bewegen, streifte mit meinen Händen meinen Körper runter, und wieder herauf, währen ich mit leichten kreisenden Bewegungen, meine Hüften kreisen ließ. Nach einer Zeit befreite ich mich langsam von meinem Top, doch bevor ich es ihm zuwarf, spielte ich noch ein bisschen damit, ließ es zwischen meine Beine gleiten, und ich konnte sehen, wie er mir begeisternd zusah. Ich schwenkte es ein bisschen in der Luft umher und warf es ihm zu. Elegant fing er es auf und währen er daran roch, schloss er seine Augen und lächelte verschmitzt. Ich fing an, meine Hände wieder langsam, meinen Körper heruntergleiten zu lassen. Streichelte ihn und ließ mich ganz von dem Beat treiben. Ich öffnete langsam den Knopf meiner Jeans und sah wie Izzy es kaum erwarten konnte mehr zu sehen. Doch bevor ich weiter machte, kam ich einen Schritt auf ihn zu und ließ meine Hüften und meinen Hintern vor ihm kreisen und ich konnte seine Hände spüren, die meinen Rücken und Po hinabfuhren. Ich drehte mich zu ihm um und ging wieder rückwärts von ihm weg, stets auf die Kerzen achtend. Ich wiederholte das Spiel nochmal, und begann dann langsam Stück für Stück meine Jeans immer weiter runterrutschen zu lassen. Ich bewegte mich noch eine Weile zum Beat und ließ dabei immer wieder meine Hände meinen Körper und meine Brust streicheln. Je mehr er von mir sah, desto erregter wurde er, und da war er nicht der Einzige, denn ich, fand dieses spielt genauso erregend wie er. Ich ging langsam auf ihn zu, und kniete mich, je ein Bein neben seinen, hin. Ich ließ mein Becken und meine Hüften langsam vor ihm kreisen, während er mit seinen Händen, zart und langsam, meinen Körper erkundete, und ihn, mit küssen beweckte. Langsam zog ich ihm sein T-Shirt aus, und öffnete ihm den Knopf seiner Jeans. Ich konnte sehen, wie er es kaum erwarten konnte, dass ich weitermachte, mit meinem Spiel. Ich drückte ihn mit meinen Händen sanft aufs Bett, und begann mit meinen Händen langsam, seine Brust heruntergleiten zu lassen. Ich sah, wie sein Brustkorb sich immer schneller hob und senkte, sein Atem sich verschnellerte. Langsam zog ich seine Jeans von seinen Hüften, und sah, wie er es seine Augen schloss, und es genoss. Nun sah ich seine Erregung noch deutlicher. Ich legte mich zu ihm hin und wir begannen uns zu streicheln und küssen, ich konnte immer wieder seinen heißen Atem auf meinen Körper spüren, seine Hände, die mein Körper erkundigten, und meine Brüste von meinem BH befreiten. Wir begannen uns gegenseitig wild zu streicheln und küssen.  Ich spürte, wie seine Hände meine Oberschenkel streiften und wie er Sie zwischen meine Beine gleiten ließ, und mich sanft streichelte und mit seiner Zunge liebkoste, was mir ein leises Stöhnen entlockte. Ich konnte seine Finger spüren, die er langsam in mich hineingleiten ließ, und sie bewegte, und wie mein ganzer Körper vor Erregung zuckte. Mein Atem wurde von mal zumal schneller und ich wollte nur noch eins, ihn in mir Spüren, und ich wusste, dass er davon auch nicht abgeneigt war. Langsam neigte er seinen Körper über mir und gab mir einen zärtlichen Zungenkuss. Ich spürte, wie er in mich eindrang. Unsere Körper bebten vor Erregung, und seine Muskeln zuckten immer wieder. Ich konnte seinen heißen Atem auf mir spüren und seine Erregung. Mit jedem Stoß geleitete er tiefer in mich hinein, und ich krallte meine Hände vor Erregung in seinen Rücken. Wir küssten uns immer wieder innig, und mir entwich ein lautes Stöhnen und ich hoffte, dass dies niemand gehört hatte. Wir lagen noch eine Weile aufeinander, küssten uns, und ich sah, wie kleine Schweißperlen vor seiner Stirn und seiner Brust perlten, bis wir irgendwann, nebeneinander einschliefen.

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Kapitel 8




Als ich aufwachte, blickte ich in die strahlenden Augen von Izzy, der mich bis über beide Ohren angrinste: „Na, Baby. Gut geschlafen?“  „Geschlafen? Ziemlich gut ja!“, grinste ich zurück. „Na, das wollt ich auch schwer hoffen Süße. Ist schon nach zwölf!“, zwinkerte er mir zu. Ich war leicht geschockt. Klar vor zwei Uhr morgens, konnten ja wir nicht schlafen, weil wir ja anderweitig beschäftigt waren. Aber wir hatten nun schon wieder den ganzen Morgen verpennt. Wir blieben noch eine Weile im Bett liegen, aneinander gekuschelt. Ich konnte und wollte einfach noch nicht aufstehen, es war zu schön um war zu sein. Seine warmen, leuchtenden Augen, sahen mich immer wieder an.
„Jamie?“, sah er mich auf einmal, fragend, aber dennoch schüchtern an. „Wegen gestern Abend, … heute Morgen.“, Izzy stockte. Ich konnte spüren, dass er Angst hatte. „Das war eine echt geniale Idee und, ...“, er begann erneut zu stoppen. Er schien zu überlegen, was er sagen sollte. Fragend blickte ich ihn an. „Ich, …“, wieder begann er, doch er schien immer noch nicht recht zu wissen, was er sagen wollte.
Doch ich wusste bereits, was er sagen wollte, ich konnte seine Angst schon spüren. „Es war, wunderschön. Und ich bereue überhaupt nichts!“, flüsterte ich ihm zu, und hauchte ihm einen Kuss auf seine Lippen. „Ich liebe dich, Izzy!“, hauchte ich ihm zu, und sah ihn nun ebenso schüchtern an, wie er zuvor mich. Das Ganze erwiederte Izzy jedoch, mit einem innigen Kuss. „Ich liebe dich auch, Jamie!“, hauchte er mir ins Ohr, und berührte dabei mit seiner Zunge zart mein Ohr, was ein sofortiges Kribbeln in mir hervorrief.
Wir strahlten uns beide gegenseitig an. Ich hätte nie gedacht, dass dies, jemals passieren würde. Am liebsten wäre ich noch länger im Bett geblieben, und hätte mich an ihn gekuschelt, doch mein Magen rebellierte ziemlich. Er war da wohl anderer Meinung. Also musste ich wohl oder übel aufstehen, und duschen. Um danach runter zu gehen, um meinem Magen eine Beschäftigung zu geben, ansonsten wäre ich im Bett wohl noch verhungert. Getrennt, gingen wir Duschen, obwohl Izzy von einem gemeinsamen Duschen, nicht abgeneigt, gewesen wäre. Aber ich fand es im Moment noch für besser, das als getrennt zu tun. Denn sonst würden wir wohl nie fertig werden.
Danach trafen wir uns wieder in de Küche, wo wir alleine waren, da wohl die anderen, weg waren. Doch auch dem Tresen in der Küche, fand ich auch schon eine Nachricht von Jay:


Jamie, wir sind im Club, Vorbereitungen für heute Abend.

Jay


Gut das war mal wieder eine ziemlich kurze Nachricht. Doch unten stand noch was.


PS:
Viel spaß, mit Izzy!


Toll. Ich konnte mir denken, dass er dabei bestimmt gegrinst hatte, als er es schrieb. Izzy schnappte mir den Zettel aus den Händen, und las ihn laut vor. Ich musste dabei lachen, und Izzy stimmte mit ein. „Das würde dann wohl heissen, Fay, sei nächstes mal ein bisschen leiser!“, neckte mich Izzy und ich streckte ihm die Zunge raus, wobei er es mir gleich tat. „Ich kann doch nichts dafür“, entschuldigte ich mich und wurde rot dabei. Ich hatte mich einfach gehen lassen. „Ist auch deine Schuld!“, ich drehte mich gespielt beleidigt um und verschränkte die Arme.
„Zottel! Zottelbärchen.“, murmelte ich vor mich hin, und fing dabei lauthals an zu lachen. Bis sich Izzy vor mir stellte und mich blöd angrinste. „Ok, schon klar, … Tanzmaus! Den hast du dir gestern, echt verdient!“, grinste er mich an und streckte mir die Zunge raus. Ich spürte, wie die Röte in mein Gesicht stieg. Ich war froh, dass zurzeit niemand zu Hause war. Ich wollte um keines falls, dass sich die anderen fragten, warum er mich so nannte, und ich war mir sicher, dass ich den Namen noch öfters hören würde. Wir frühstückten gemeinsam, wobei gemeinsam ziemlich genau beschrieb, was wir taten. Wir schoben uns gegenseitig, das Essen in den Mund, wobei wir uns immer wieder zwischendurch küssten, und uns angrinsten. Vor ein paar Tagen hätte ich gar nicht daran gedacht, dass sowas passieren würde. Und jetzt scheint es fast so, normal. „Hey, Baby! Wie wärs mit Party heute Abend?“, riss mich Izzy aus den Gedanken. „Oh, ja klar, warum auch nicht?“ lächelte ich ihm entgegen und zuckte mit den Schultern. Party noch nie schlecht sein.
Danach entschieden wir uns noch ein wenig aufzuräumen, da es noch niemand getan hatte. Das ganze Haus musste aufgeräumt werden. Und Einkaufen. Der Kühlschrank zeigte nur gähnende Leere von sich. Doch ich hätte mir besser vorher überlegen sollen mit Izzy einkaufen zu gehen. Er hatte nur Schwachsinn im Kopf, wir brauchten Stunden, bis wir alles zusammenhatten. Als wir dann endlich alles zusammenhatten und alles fertig war, konnten wir uns fürs Hot4In fertig machen.
„Darf ich sehen, was du anziehst?“, fragend sah er mich an, mit einem leichten, frechen Grinsen im Gesicht, bevor ich hinter meiner Zimmertüre verschwinden wollte. „Ja, wenn ich es anhabe, Zottelchen!“, dabei zupfte ich nochmal an seinen Dreads und grinste ihn an. Danach verschwand ich auch schon hinter meiner Türe. Ich konnte mir vorstellen, dass er schmollend, hinter der Türe, wartete. Ich hatte noch ein wenig Angst vor der Beziehung. Ich wusste nicht genau vor was aber, es waren einfach die Erfahrungen und Verletzungen. Ich wollte einfach sichergehen, sicher sein auf ihn. Ich zog mir meine geliebte Jeans an, mit den vielen Stickern und dem Spruch auf meinem Hintern, und ein bauchfreies, zerrissenes Top, mit jeweiligen Fäden, die dran hingen. Ich hatte es selbst “bearbeitet“. Das meiste, das ich trug hatte, ich ein wenig geändert. Ich wollte ja Sachen tragen, die nicht jeder trug, also machte ich jedes Kleiderstück, zu etwas, Besonderem. Meistens auf jedenfalls. Er stand tatsächlich hinter der Türe. Mit Schmollmund, und verschränkten Armen. Als er mich jedoch sah, quollen seine Augen groß an, und er fing an zu grinsen, da mein Oberteil, auch einen ziemlichen Ausschnitt hatte. „Geil, heiß. Perfekt!!“, er legte lächelnd seine Arme um meine Hüfte, um mich so an sich zu ziehen, und gab mir einen Kuss. Danach drehte er sich um, um in sein Zimmer zu gehen, bevor er seine Türe jedoch schloss, schnitt er mir Grimassen, und streckte mir die Zunge raus.
Na, das sollte wohl, die Retourkutsche für vorhin sein. Ich lächelte ihn an, mehr als warten konnte ich also wohl nicht. Außer, dass ich ins Bad ging um mich ein wenig zu schminken und frisch zu machen. Doch als ich auch nur fast fertig war, hörte ich Izzys Stimme, die nach mir rief, und wie er kurz danach die Badezimmertür öffnete. Er bestaunte mich und kam dann auf die bescheuerte Idee, ich solle meine zopfähnlichen Strähnen öffnen. Ich hatte sie mehr als ein Jahr drin, hatte sie nie offen.
Doch Izzy quengelte ständig rum, also musste ich, wohl oder übel tun, was er sagte. Er fand es ziemlich süß und passend. Doch ich hasste Löckchen schon immer, konnte sie nie ausstehen, also hatte ich sie immer ziemlich glatt. Also bestand ich darauf sie glatt zu föhnen, bis auf eine lockige Strähne im Gesicht, die ich Izzy zu verdanken hatte. Es sah schrecklich au, doch Izzy fand es geil. Außergewöhnlich. Naja, wie dem auch sei. Ich behielt eine Strähne, für ihn. Wenn es ihn glücklich machte, war ich auch glücklich.
Bevor wir gingen, versorgten wir noch mal schnell unsere Mägen und verschwanden dann auch schon. Es war zwar erst sieben Uhr, doch es war bestimmt schon viel los. Und die Leute sollten auch langsam eintrudeln. Die Leute waren zwar n bisschen bekloppt manchmal, aber naja wennschon hieße es da für mich immer, Freidrinks für alle, und das zauberte bei mir immer ein Lächeln ins Gesicht.
„Also Fay, soll ich eher langsam oder schnell fahren? Nicht dass du dich wieder langweilst!“, grinste er mich an, und ich glaube, wir mussten beide an das erste Mal denken, als ich bei ihm im Wagen saß, ich dachte ich tick gleich aus. Nun ja.
„Mach halt Dampf, aber bitte, Zottelbär, ich will da noch lebend ankommen!“, zwinkerte ich ihm zu. „Ach so und, für die Busse musst du selbst aufkommen ja?!“, grinste ich ihm entgegen. Izzy zog einen Schmollmund. „Den darfst DU bei mir wieder abbezahlen.“, kam es dann aber von ihm, mit einem frechen Lächeln auf dem Gesicht. Ich wollte gar nicht wissen, was er dabei wieder dachte.
Izzy hatte Musik angedreht, und das volle pulle, andere müssten wohl denken wir wären taub. Doch Izzy ließ sich nicht davon abbringen, in seinem Auto, Musik zuhören. Vor allem, nicht wenn es um die Lautstärke ging. Naja wir hatten, ungefähr, denselben Musikgeschmack. Ich hab erfahren, dass, die CD von Linkin Park, die ich damals im Wohnzimmer gehört hatte, von ihm war. Wir gingen, gemeinsam, in den Club. Izzy hielt mich an der Hüfte und ich hatte meinen Arm auf seinen Schultern gelehnt. Der Security sah uns, ziemlich komisch an. Wir grinsten jedoch nur. Er hatte wohl gelernt, besser nix zu mir zu sagen. Jay hatte ihn, aus Mitleid, nicht rausgeworfen. Ich aber, hätte ihn, mit Tritten, aus dem Club geschmissen. Aber naja, Jay hatte hier ja das Sagen. Im Club waren noch so gut wie keine Gäste, da ja der Club gerade geöffnet hatte, und die meisten kamen erst später. Es sah vielleicht auch einfach nur so aus, weil alle zerstreut waren. Wir wurden ziemlich herzlich begrüsst, was ich mir, gar nicht gewohnt war. Wir setzten uns erstmal an die Bar, Izzy wollte zuerstmal, natürlich, Jägermeister, für uns beide. Ich machte keine Einwände dagegen, kurz darauf stellte uns Richie die zwei Jägermeister auf den Tresen, vor uns. „Na ihr zwei!“, lächelte er uns ziemlich freundlich an. „Gut geschlafen, Fay?!“, mit einem verdächtigen Gesichtsausdruck und Glitzern in den Augen, wandte er sich dann an mich. Ich hatte da so eine Vorahnung. „Äh, ja, warum fragst du?“, versuchte ich so unschuldig wie möglich zu klingen. „Ach nur so!“, grinste er mir wieder entgegen. Er lehnte sich an den Tresen, und fragte, er klang, als ob er es beiläufig erwähnen wollte: „Habt ihr das Geräusch, gestern Nacht auch gehört?“, vielsagend sah er uns dabei an. Er sagte es aber ziemlich laut, und so, als ob er auch die anderen Jungs meinen würde. Daraufhin antwortete Mikel: „Du meinst diese komischen Töne oder Schreie, gestern Nacht, oder?“
Ich sagte dann, aber eher zu Richie, als zu jemand anderem: „Äh, … das war ich, ich bin, … öh zufällig, auf die Katze getreten!“, ich versuchte, so glaubwürdig wie möglich zu klingen. Richie sah mir tief in die Augen und grinste. „Geile Ausrede, Fay. Funktioniert leider nur nicht.“, zwinkerte er mir zu. „Aber, das stimmt! Wieso Ausrede, ich sage die Wahrheit!“, ich versuchte eine glaubwürdige, und aggressive Miene aufzusetzen. Doch Richie schien mir nicht zu glauben, Izzy schien es ein bisschen peinlich, doch er amüsierte sich auch dabei. „Gib auf Fay. Jamie! Die Katze, …“, er stoppte kurz und sprach dann weiter: „Sie war bei mir!“, zwinkerte er mir nun wieder zu. „Verdammt!!“, rutschte es mir über die Lippen. Ich hatte gehofft, dass es niemand gehört hatte. Es war einfach peinlich, wenn jeder davon wusste. Auch weil ich es geheim halten wollte. Nunja, daraus wurde nun wohl nichts mehr. „Ich sagte ja, sei nächstes Mal leiser!“, hauchte mir Izzy lächelnd zu und gab mir einen zarten Kuss. Richie grinste vor sich hin. „Und hat es sich wennschon gelohnt!? Nächstes Mal würde ich aber gerne schlafen, wenn es euch nichts ausmacht! Ja?“, grinste er  uns wieder an.  „Oooch, haben wir dich geweckt??“, neckte Izzy nun ihn, und tat so, als ob es ihm leid tut würde. Doch wir wussten alle, dass es überhaupt nicht so war.
Verdammt. Mir wurde das Ganze hier, langsam peinlich. Doch Izzy schien keine Probleme, damit zu haben, Richie damit aufzuziehen. Naja, besser Richie als sonst jemand. Ich mochte ihn und wir unterhielten uns auch manchmal. Er war sowas wie ein guter Freund. Aber es war mir trotzdem peinlich.
„Ist gut jetzt! Ich geh mal aufs Klo!“, ich wollt gerade verschwinden, doch Izzy hielt mich fest. „Ich komm' mit!“, grinste er mich an. Na dann, ok.
Als wir im Hintergrund angekommen waren, sagte er mitleidig. „Tut mir leid, Tanzmaus! Ich wollte dich nicht in Verlegenheit bringen!“, grinste er. Toll, er fand es auch noch witzig. Aber es war irgendwo süss, ihn so grinsen zu sehen. Ich lächelte ihn an: „Na warte Zottel, das werde ich dir schon noch heimzahlen!“, grinste ich ihm zwinkernd zurück, und verschwand dann kurz auf der Toilette. Izzy war schon ein ziemlicher Freak, doch irgendwo mochte ich ihn auch für seine Art. Und ich war nun das erste Mal froh, hier zu sein. Es hatte schon seine guten Seiten. Klar ich dachte viel über früher nach. Meine Vergangenheit, war nicht gerade rosig, und brachte schon mal Kopfschmerzen. Auch die Leute, die damit zutun hatten. Da ich langsam begriff, dass, das damals, nicht gerade in Ordnung war. Aber jetzt, hier zu sein, mit Leuten, mit denen es man auch gut haben konnte, war auch nicht schlecht.
„Na, Süsse!“, empfing mich Izzy wieder draussen, vor dem Klo. „Na, kleiner!“, grinste ich zurück. „Hey! Ich bin nicht klein!“, er versuchte mich mal wieder, nachzuäffen. Obwohl, er war auch nicht gerade der grösste. „Das sagt gerade der beste!“, ich streckte ihm die Zunge raus und ging nach vorne mit einem: „Hey! Das ist unfair!“, trottete er mir hinterher. Zum Glück konnte er mein Grinsen im Gesicht nicht sehen, sonst hätte er wohl doch noch geschmollt.
Wir gingen wieder an die Bar und setzten uns, wir tranken immer weiter Drinks aller Art. Ich musste aber immer noch die Blicke anderer ertragen, sie wussten wohl was passiert wahr. Na toll, man hatte nicht mal sein eigenes Privatleben im Haus. Darauf trank ich noch einen. Izzy zog mich irgendwann, mit auf die Tanzfläche. Wir tanzten gerade ziemlich ausgelassen, als ich plötzlich angerempelt wurde, und zu Boden fiel. Als ich mich hochgerappelt hatte, wusste ich den Grund. Es war wieder diese kindische Club Schlampe, die mich das erste Mal hier, dumm angemacht hatte. Ich hatte diesem Püppchen doch gesagt, sie soll von hier verschwinden. Sie hatte einen ziemlich kurzen Mini an, und ein enges kurzes Top. Und sie machte sich gerade sehr heftig, an Izzy ran. Meinen Izzy. Das würde noch ein Nachspiel geben, soviel war sicher. Wie konnte sie es überhaupt wagen?!

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Kapitel 9

 


Langsam und stetig, wuchs die Wut in mir. Und der Hass kroch meine Kehle hinauf. Sie tanzte, ziemlich nahe, an Izzy, und um ihn herum. Sie machte ihn tierisch an und konnte bei Gott ihre verdammtem Finger einfach nicht von ihm lassen. Sie liess ihre Hüften kreisen und Izzy schien voll überfordert zu sein. Sowas machte mich echt rasend. Noch länger konnte ich wohl nicht zusehen. Ich konnte Frauen noch nie ausstehen, sie waren, alle, hinterhältig, gemein, intrigant, und wollen immer nur im Mittelpunkt stehen. Und vor allem, mir meine Freunde wegnehmen. Doch nicht mehr lange. Ich riss sie von Izzy weg und drehte sie zu mir um, sie konnte gerade noch ein, „Verdammte Bitch, ich sagte schon, …“ Sagen. Ehe ich ihr einen Linken Hacken verpasste, und sie hart, auf dem Boden aufschlug. Ich kniete mich zu ihr nieder und spukte in ihr Gesicht. Ich schlug nochmal in ihr gesicht und trat heftig in ihre Magen gegend. Ihr Lippe blutete, doch das war mir egal. Sie sollte nur noch dafür bluten was sie mir angetan hatte. Ich packte sie am Kragen und zog sie zu mir, damit ihr Gesicht nah an meinem war.“ Hatte ich nicht schon erwähnt, dass, du von hier VERSCHWINDEN sollst, ehe ich, DICH, fertig mache??!!“ Knurrte ich sie an. „Du hattest, deine Chance, und jetzt ist sie leider verspielt!!“ Fauchte ich sie weiter an. Es war mir egal, dass mich alle anstarrten. Auch was sie von mir dachten. Im Moment, konzentrierte ich mich, allein auf, diese kindische Club Schlampe. „Lass, deine Finger von ihm, oder du hast das letzte Mal das Tageslicht erblickt! Süße!“ Ich wollte schon zuschlagen, doch etwas hielt mich fest, auf der rechten Seite, stand Izzy, der mich kopfschüttelnd ansah und mir ins Ohr hauchte, „Lass es Fey, Süße. Sie ist es nicht wert. Wir gehören zusammen. Und auch sie kann daran nichts ändern!“ Ich wünschte er würde falsch liegen, doch er hatte recht. Auf der linken Seite, stand Jay, mein Bruder, der meine Schulter und meinen Arm festhielt. Er hatte einen komischen Blick den ich nicht deuten konnte. Ich blieb noch eine weile so sitzen, dann stand ich auf, und Izzy nahm mich in den Arm, und gab mir einen Innigen Kuss. Was diese Schlampe, die immer noch auf dem Boden lag, wieder zum kochen brachte. Wir ließen sie liegen und gingen weg, ich hätte sie gerne, aus dem Club geschmissen, abr das ging leider nicht. Aber so leicht würde sie mir nicht davon kommen, das schwor ich mir. Wir setzten uns an die Bar und tranken noch einen Drink, während Izzy mich versuchte zu beruhigen, „Du solltest dich nicht immer so aufregen.“ Sagte er mir. Klar er hatte gut reden, plötzlich kam Jay, „Sag mal, spinnst du?? Willst du meinen Club in einen schlechten Ruf bringen?!? Zischte er mir zu, „Das gleiche könnte ich dich ja auch fragen! Verdammt noch mal, Niemand und ich meine NIEMAND! Macht Izzy an!“ Zischte ich ihm ebenso aggressiv zu. „Er gehört mir, er ist mein Izzy, und keine und nicht mal so eine Club schlampe macht sich an ihn ran!! Verstehst du? MEINER!!“ Versuchte ich ihm zu verstehen zu geben. Ich war mal wieder rasend vor Wut, ich konnte es nicht ausstehen, wenn jemand, meinen Freund anmacht, und ich konnte Konkurenz und Frauen nicht ausstehen, verdammt, ich verfluchte diese elendigen Girls, die mir ständig hinter her hinkten nur um das zu kriegen was ich hatte, sie sollten endlich ihr leben selbst in die Hand nehmen. Aber was mir gehörte, gehörte nun mal MIR! Er schien gemerkt zu haben, dass es mein ernst war. „Nun, gut, tu es einfach nicht noch einmal hast du gehört!!?“ Beschwichtigte er mich. Ja, klar. Jetzt will er mir auch noch vorwerfen, was ich zu tun habe. Sie wird dafür büßen, und wenn es das letzte ist was ich heute Abend tun würde. Ich müsste nur einen Einfall haben. Izzy legte einen Arm um mich und gab mir einen Kuss. Er sah mich ziemlich liebevoll an. Für seine Augen liebte ich ihn, er sah einfach süß aus. „Süße, ich wüsste gar nicht, dass du so eifersüchtig sein kannst.“ Hauchte er mich an. Ich wurde ein bisschen rot. Nunja, „Ich liebe dich halt einfach.“ Sah ich ihn mit einem zuckersüßen Blick an.“Ist auch gut so! Ich liebe dich ja auch, Schätzchen! Oder, …“ Er schien zu überlegen und flüsterte dann ihn mein Ohr. „Meine kleine Tanzmaus!“ Er sah mich dabei mit einem Dackelblick an. Ich liebte solche Momente, ich wollte ihn niemals her geben. Nie mehr. Das brachte mich auf den Gedanken, wegen der Cubschlampe. Dies war ja schließlich ein angesagter Club und ich hatte auch schon den ein oder anderen Dealer hier gesehen, obwohl die nicht hier sein sollten, aber wir konnten sie ja nur rausschmeissen, wenn wir sie erwischten. Dabei kam mir ein ziemlich guter Gedanke. Ich sagte Izzy ich sei kurz weg, ich holte mir eine Pille, tat sie in einen Drink, und drückte ihn jemanden in die Hand, der sei für das Püppchen, von einem Verehrer. Nunja ich konnte nur hoffen, sie nahm ihn an, das tat sie dann auch. Sie würde denk ich nie einen Gratis Drink ablehnen. Außerdem war sie ja scharf auf Izzy, also sollte sie merken, was es hieß, auf Izzy zu stehen. Und was es hieß, sich mit mir an zu legen. Sie würde den Abend wohl nie vergessen, denn er war für sie die Hölle, auf Erden. Sie sah total fertig aus, und hatte wohl noch nie Drogen gehabt, nunja, sie war ja auch selbst schuld. Sie war im hinteren Gang, in der nähe der Toiletten, an der Wand gelehnt, als würde sie gleich zusammen brechen. Unter umständen, würde ich helfen. Doch sie wollte sich ja, unbedingt, mit mir anlegen. Ich hob ihren Kopf, damit sie mich ansah. „Na? Hast du jetzt genug?“ Grinste ich sie an. Sie war ganz schön angepisst, das konnte man sehen. „Du!!“ Versuchte sie mich an zu zischen, doch es kam nur ein leises, abgewürgtes Wort heraus. „Du warst das, ja?“ Sagte sie ziemlich beduselt. „Aber nicht doch!“ spielte ich ihr vor. „Jetzt bin ich ja auch noch die böse!“ Ich schüttelte gespielt beleidigt, aber amüsiert den Kopf. „Schlampe!“ Zischte sie mir entgegen. Sie wollte mich fassen doch, sie konnte ja nicht mal aufstehen. „Was war da drin?“ Fragte sie mich nun. „Ach, das wüsstest du wohl gerne was? Vielleicht, solltest du, aber auch nur vielleicht!“ Zischte ich ihr entgegen und machte eine kurze Pause, um dann fort zu fahren, „Einfach von hier verschwinden! Lass deine Finger von IZZY! Er gehört mir, außerdem,. ...“ Ich sah sie nun schief, bemitleidend an. „Er steht nicht so auf Barbies, … weißt du?“ Das machte sie alles noch aggressiver. Und mir machte es Spaß, sie so zu sehen. „Das war eine Warnung, Barbie! Halt dich von hier fern. Oder es setzt was! Und ich sage dir noch was. Ich wiederhole mich nicht gerne 2 Mal, verstanden?!“ Sie schien trotzt allem immer noch aggressiv zu sein, doch wenn sie erstmal wieder nüchtern war, würde sie sich, schon hüten. Das hoffte ich zumal. Normaler weise lässt man mich, dann in Ruhe, ansonsten, müsste ich wohl zu härterem greifen. Zu härteren Mitteln, versteht sich, nicht härtere Drogen. Doch das Barbie Imitat, schien auch langsam zu kapieren, dass sie sich, von mir fernhalten sollte, sie sah eingeschüchtert aus. Ich verpasste ihr noch einen Tritt, und ging wieder zu Izzy, der mich schon Sehnsüchtig erwartet hatte. Hey Süße, wo warst du!“ Fragte er mich beunruhigend, „Ich hab mir sorgen gemacht!“ Wie süß, er doch war. Nunja, jetzt musste er sich wennschon keine Sorgen mehr machen, was die Schlampe anbelangte. „Ich war nur kurz hinten auf der Toilette.“ Erklärte ich ihm, sagte aber nicht was ich da gemacht hatte. Nunja, ich würde es ihm ein ander mal erklären. Und das kam schneller als ich dachte.
Als wir zuhause waren und wir uns in Izzy’s Zimmer verdrückt hatten, da er das größere Bett hatte als ich, sah er mich leicht amüsiert, leicht fragend an, „Sag mal, musste das den wirklich sein Heut Abend?“ „Was meinst du?“ Versuchte ich heraus zu finden, was er meinte. „Du weißt schon, die Pillen. Du warst nicht auf dem Klo heute, als ich dich gefragt hatte.“ Er sah mich durchdringend an. Er hatte mich wohl durchschaut. „Woher, weißt du das?“ Wollte ich jetzt von ihm wissen. Mir war es unerklärlich. „Na, hör mal, Baby!“ Grinste er mich an. „Ich bin nicht blöd! Richie hat dich gesehen, und was diese Barbie da hatte, war doch eindeutig zu sehen. Wir sollten lieber diese dreckigen Dealer und Drogen Futzis aus dem Club schmeißen. ok, dass Richie mir folgte war eine Sache, das er wusste was sie hatte eine andere. Nunja, daran dachte ich natürlich nicht. „Sie sollte die Finger, von dir lassen. Du gehörst eben mir!“ versuchte ihm zu erklären, „Ich will dich eben nicht verlieren.“ Sagte ich nun bedrückt und senkte meinen Kopf. Izzy hob ihn mit seiner Hand am Kinn, an. Er sah mir liebevoll in die Augen. „Du wirst mich nicht verlieren Süße! Ich sagte doch, vertrau mir! Ich Liebe dich, Fey!“ Er hatte einen beruhigenden Ton, in seiner Stimme. Der letzte Teil jedoch, flüsterte er mir zu. Und gab mir danach einen Innigen Kuss, wie ich ihn noch nie zu vor gespürt hatte. Ich wurde ganz schwach dabei, wenn er mich küsste, ich konnte einfach nicht anders. Er war so zärtlich, und liebevoll. Ich konnte seine Zunge spüren, die meine umschlang und mit ihr spielte, sie liebkoste. Es artete zu einem Zungenspiel aus, es war wundervoll, seinen Atem auf meiner Haut zu spüren, ich genoss es so nahe bei ihm zu sein, und er so wie es aussah genauso. Ich wollte ihn nie wieder hergeben. Er war das beste was mri jeh passiert war. Ich dachte gar nicht mehr an früher, an Dawson. Ich war einfach nur glücklich hier zu sein. Wir lösten uns dann doch von einander. „Hör zu, Ich tue es ja normalerweise nicht, und ich hoffe du bist deswegen, nicht sauer. Ich meine, Ich hatte nur gutes vor.“ Ich sah ihn betroffen an. Ich hatte Angst. Ich wollte doch nur dass sie endlich Ruhe gab. „Ist ja schon gut, Schätzchen, ich bin dir nicht böse. Aber glaub mir. Ich kenne diese Barbie schon länger, und sie versucht mich die ganze Zeit zu kriegen. Doch das wird sie nie schaffen, denn ich liebe nur dich, mein Prinzesschen. Dass sie Ruhe gibt, dabei müssten wir uns schon was besseres einfallen lassen. Denn wegen Anmachen können wir ihr keinen Club verbot geben, da wir sehen müssen was passiert. Und bis jetzt war sie eigentlich normal. Naja, wenn man sie überhaupt als normal bezeichnen kann. Doch sie scheint, geshickt zu sein, was das angeht.“ Erklärte er mir. Nunja, es beruhigte mich ein wenig, das er sie schon länger von sich weiste. Doch sie schien ja ihre Hoffnungen nicht aufzugeben. „Ich habe trotzdem Angst. Ich Liebe dich doch!“ langsam stiegen tränen, an die oberfläche, ich hatte grosse Angst ihn zu verlieren, da ich ihn der Vergangenheit, schon genug Poblemem mit Frauen hatte. „Süsse, …“ Izzy strich mir langsam die Tränen aus dem Gesicht. „Das weis ich doch, und ich liebe dich auch, mach dir keine Sorgen, ja? Wir finden schon einen Weg.“ Er gab mir einen Kuss, und damit beendeten wir nun das Thema und wir kuschelten uns aneinander und schauten uns einen Film an, wobei wir mehr mit uns beschäftigt waren als mit dem Film, Ich spürte seine Hand, die meinen Bauch immer wieder Streichelte, Ich kraulte dabei seinen Nacken du wir Küssten uns Innig. Es war so intensiv, und zärtlich, so gefühlvoll. Ich dachte meine Gefühle fuhren Achterbahn. Wir kuschelten uns eng aneinander und nach dem Film, lagen wir noch eine ganze Weile so. Kuschelten und liebkosten uns, und quatschten. Irgendwann waren, wir dann, wohl eingeschlafen. Ich wachte mit dem Kopf auf seiner Brust auf. Er hatte seine Arme um mich gelegt. Ich sah ihn an, er sah so wundervoll, süss aus, wenne r schlief. Das war das erste mal dass ich ihn so sah. Ich strich mit meinen Fingern über seine Wange und gab ihm einen sanften Kuss, ich sah wie er danach grinste. „Guten Morgen Schatz!“ Strahlte ich ihn an. „Guten Morgen Tanzmäuschen!“ Grinste er mich nun auch an, und gab mir einen wundervollen, guten Morgen Kuss. Und ich wusste, der Tag würde bestimmt, bombastisch werden....

Kapitel 10

 


Jay hatte mir einen Job im Hot4In angeboten. Ich nahm ihn auch dankend an, da ich ja Geld gebrauchen konnte, und ich würde mal wieder was tun, und zur gleichen Zeit konnte ich ja auch etwas Trinken und gute Musik hören, und neue Leute kennen lernen. Die blonde Schlampe hatte ich bis jetzt nicht mehr gesehen, und darüber war ich auch froh. Vielleicht hatte sie ja, nun doch begriffen, dass sie endlich aufgeben sollte. Na mir war es nur Recht. Den Tag danach, hatten Izzy und ich eigentlich die ganze Zeit im Bett verbacht. Wir hatten uns nur mal kurz was zu Essen geholt. Oder wir stahlen uns kurz raus, um auf die Toilette zu gehen. Wir konnten die Finger einfach nicht von uns lassen, was damit endete, dass wir mehr als nur einmal, im Bett landeten und es getrieben hatten. Ich war überglücklich mit ihm, und froh, dass er mir gehörte, die blonde Schlampe hatte ich schon wieder vergessen, ich hatte nur an Izzy gedacht, wie sollte ich auch anders, wenn er die Finger nicht von mir lassen konnte. Wir waren nun mal wieder, alle zusammen, am Strand. Also Izzy, Jay, Mikel, Chris, Richie, und ich. Wir hatten uns extra einen Platz gesucht, wo wir, unsere Ruhe hatten. Es war ein ziemlich warmer Tag, und wundervoll, sich mal wieder total auszutoben. Wir waren im Wasser und hatten einen Ball, dabei. Eigentlich wollten wir damit im Wasser gegeneinander Spielen. Doch Izzy und Richie sahen das anders. Izzy versuchte mich ständig Abzu schiessen, mit dem Ball. Was ich gar nicht so witzig fand, weil er mich ständig getroffen hatte. Dabei fing Izzy den Ball auf und warf ihn zu ihm zurück. „Autsch!“ Schrie ich, mal wieder. „Verdammt Izzy.“ Schrie ich ihn an. Lass das!“ Izzy jedoch grinste nur. Ich hatte den Ball vor Richie fassen könne, und hielt in provokant in meinen Händen. „Na, Baby, Schiess schon!“ Er machte mit seinen Händen ein Zeichen, was heissen sollte, ich solle schiessen. Er sah mich provozierend an, also schoss ich den Ball zurück, doch ich hatte ihn nicht getroffen. Dazu kam das Wir uns mit Wasser bespritzen, es artete zu einer Art, Wasserschlacht aus, in der plötzlich jeder verwickelt war. Schluss und endlich war ich in Izzys Armen, der mich Triumphierend angrinste. „Süsse, gegen mich, gewinnst du nie!“ Zwinkerte er mir lachend zu. Ich streckte gespielt beleidigt die Zunge raus, worauf hin Izzy mich küsste. „Süße, ich liebe dich!“ Hauchte er mir sanft ins Ohr. Ich knabberte sanft an seinem Ohrläppchen und flüsterte ihm dann zu, „ Ich liebe dich auch, Schatz!“ Ich sah ihn grinsend an. „Zottelchen!“ „Was, sagtest du gerade, Tanzmaus!?“ Sah er mich herausfordernd an. „Scht!“ Zischte ich ihm zu. „Sag es doch noch lauter, damit es ja, alle hören!“ Raunte ich ihn an. Izzy grinste jedoch nur. „Nein, lieber nicht!“ Und gab mir einen innigen Kuss. Er begann dabei unter Wasser, mit seiner Hand, meinen Bauch herunter zu fahren, und streifte mich kurz zwischen meinen Bein, was mich leicht zum Keuchen brachte. Er wusste, was solche Sachen, bei mir auslösten. Wir setzten uns wieder zu unseren Tüchern hin, nachdem wir uns ein Eis geholt hatten. Ich setzte mich auf Izzys schoss. Während wir das Eis aßen, sah mich Izzy, mit einem frechen Grinsen, an. „Sowas würde ich jetzt gerne von dir lecken.“ Sagte er mir grinsend, und leckte dabei Provozierung am Eis, während er mich keine Sekunde aus den Augen ließ. Ich musste grinsen. Für solche Momente liebte ich ihn, er hatte immer so verrückte Ideen. Wir waren nun schon eine ganze Weile zusammen, nach dem Vorfall, in der Disco sind jetzt eine Woche vergangen. Ich liebte Izzy unheimlich, und wollte ihn nie wieder hergeben. „Vielleicht, hast du ja eines Tages die Ehre!“ Grinste ich zurück. Eis von mir zu lecken, würde ihm sicher gefallen, und das war auch so. Er strahlte mich an, und fragte, „Und wann? Bald? Jetzt?“ Er strahle wie ein kleines Kind. „Jetzt?“ Ich sah ihn unglaubwürdig an, denn so ernst hatte ich es nicht gemeint. Doch Izzy wartete nicht erst ab, er lies natürlich nur “ausversehen“ Eis auf mich fallen, das immer tiefer zwischen meine Brüste rutschte. „Oh, tut mir echt Leid, Schatz! War nicht meine Absicht!“ Grinste er mich an. Izzy schien die anderen total, vergessen zu haben, denn der machte sich auch schon daran, das Eis von mir zu lecken. Während die anderen einfach nur zusahen, mit ziemlich großen Augen, und lachten. Ich wollte nicht wissen, was die anderen jetzt dachten, und an gewisse Personen, wie Mikel, oder Richie, wollte ich gar nicht denken. Ich hörte, wie sich jemand räusperte und dachte, es wäre Jay, doch als ich aufsah, war es Chris, der sprach. „Ich glaube wir haben noch Minderjährige hier!“ Sagte er mit einem Gewissen Druck in der Stimme, doch Izzy, überhörte ihn einfach, er konnte gar nicht, genug von mir kriegen, einerseits war es ein erregendes Gefühl, andererseits, war es ziemlich peinlich, doch nicht Izzy. Hey! Ich bin kein kleines Kind mehr, klar?“ Gab Richie nun protestierend von sich. „Ähm, ich glaube wir sollten, damit aufhören. Oder besser gesagt du!“ Flüsterte ich Izzy zu, der mich nur mit einem süßen, Dackelblick schief anlächelte, und dann einen Schmollmund auflegte. „Och!“ Er verschränkte seine Arme. Mikel, fing an zu lachen, „Du kannst damit ja vielleicht zu Hause weitermachen, ich habe nichts dagegen!“ Grinste er uns an. Toll, was er da wieder angerichtet hatte. Mit wurde das langsam peinlich. „Nein! Also, ja, weitermachen, klar!“ Grinste Izzy mich an. „Aber ohne Zuschauer, sie gehört mir!“ Gab Izzy protestierend von sich und umarmte mich, und gab mir einen ziemlich innigen Kuss, um zu demonstrierend, was er besas. Was bei mir ein leichtes Schmunzeln, auslöste. Er war einfach genial, und er war mein Izzy. Wir spielten noch ein wenig Handball, am Strand, danach verzogen wir uns langsam wieder, Richtung nach Hause. Da die Jungs arbeiten mussten, und ich a heute auch. Nur dass, Izzy frei hatte. Er kam aber doch mit, meinte er wolle auf mich aufpassen und so. Dabei war ich die, die eigentlich der Aufpasser spielen musste. Da wieder ziemlich viele Girls ihn belagerten, was mich echt rasend machte. Izzy flirtete sogar zurück, was meine Wut noch mehr ansteigen ließ. Doch er ließ sie alle nach ein paar Minuten wieder abblitzen, um ihr verletztes und enttäuschtes Gesicht zu sehen. Klar er hatte kein Interesse an ihnen, aber es machte mich einfach rasend vor Wut, er gehörte ja mir. Aber das meiste kam wahrscheinlich davon, dass ich einfach tierisch eifersüchtig werden konnte. Und ich konnte nicht einfach weggehen, und zu ihm gehen, da ich ja arbeiten musste, was mich noch mehr anpisste. Als ich mal eine 5-Minuten-Pause einlegen wollte, steckte ich mir eine Zigarette an, und ging kurz darauf aufs Klo, oder ich wollte es. Denn ich hätte es besser nicht getan. Denn was ich sah, schockte mich tierisch. Izzy, lag angelehnt an der Wand und vor ihm stand eine blonde Barbie. Und diese Barbie war keine Geringere als, diese elende Club Schlampe. Und ich wusste nicht einmal den Namen von ihr, was aber im Moment, mehr als nur unwichtig war. Denn Sie küssten sich gerade innig und Izzy hatte seine Hände vor ihr, ich konnte nicht sehen, wo doch, wahrscheinlich auf ihren Brüsten, und es sah ganz so aus als hatten beide Vergnügen daran. Ich war total im Schock zustand. Ich spürte, wie die Wut, Enttäuschung, und meine Verzweiflung hervorkroch. Ich konnte mich gar nicht bewegen. Izzy schien mich aber gesehen zu haben, denn er sah mich geschockt an. „Izzy, verdammt wie kannst du nur?“ Brachte ich noch hervor, bevor meine Stimme erstickte. Und Tränen meine Wangen hinabliefen. Ich rannte nur davon. Ich konnte hören wie Izzy etwas nach mir rief doch ich achtete gar nicht darauf. Ich traf auf Richie, der zu Izzy gegangen war. Er fragte mich, was los sei, doch ich rannte an ihm vorbei ohne zu Antworten. Nahm meine Sachen und verschwand aus dem Club. Tränen überströmt, rief ich ein Taxi, das mich nach Hause fuhr. Auf die Fragen, was den los sei, antwortete ich nur ein leises nichts. Ich wollte jetzt nicht sprechen. Ich wollte mit niemanden sprechen. Ich wollte gar nicht mehr. Nicht mehr Leben. Mir gingen immer wieder die selber Fragen durch den Kopf. Die Fahrt kam mir unendlich lange vor. Als ich endlich zu Hause ankam, lief ich schnurstracks in die Wohnung zu bar und schnappte mir, die erst besten Flaschen die ich sehen konnte. Ohne zu Zögern, öffnete ich eine Wodka Flasche, und trank mehrere Schlücke daraus. Ich hörte, wie mein Handy klingelte. Ich stellte die Flasche auf die Bar, und sah aufs Handy. Richie, leuchtete, auf dem Handy Display. Ich drückte den Abweisknopf und schaltete das Handy aus. Ich wollte nicht sprechen, ich wollte nur noch vergessen. Ich wollte nicht erklären, warum ich ging, das konnten sie sich doch selbst denken? Warum musste nur mir das Passieren? Warum konnten diese elenden Bitchs nicht einfach mal meinen Freund in ruhe lassen? Ständig hatte ich Probleme damit, doch nie hatte es sich gebessert. Mein letzter Freund war fremdgegangen, ich hatte ihn bei seinem Kleinen tête-à-tête erwischt. Von meinen Freunden, oder von Leuten, von denen ich glaubte, sie wären es, wurde ich im Stich gelassen. So wie Jay mich damals, im Stich gelassen hatte. Das machte mich noch mehr wütend, und brachte mich zum Verzweifeln. Die Tränen zurückzuhalten, daran dachte ich gar nicht mehr. Sie liefen, wie ein Fluss, mein Gesicht hinunter. Was mich dazu brachten, noch mehr Alkohol zu trinken. Ich war ja kein Alkoholiker, ich hatte einfach gerne ab und zu ein bisschen Alk. Aber ich wollte auch nicht daran denken, ich wollte einfach alles vergessen und den ganzen Frust runterspülen. Das schien mir die einzige Lösung zu sein. Ich setzte mich an die Bar, eine ganze Weile. Ich saß einfach da und ließ, meinen Gefühlen, freien lauf. Die Wodka Flasche hatte ich inert einer halben Stunde gelehrt. Er hatte
nicht viel Prozent, war ein ziemlich billiger Fussel. Ich nahm mir die 2. Flasche diesmal nahm ich Tequila, den ich mit hinauf aufs Zimmer nahm. Ich warf die Flasche aufs Bett, so gut es denn ging, mein Gleichgewichtssinn, hatte langsam verabschiedet. Ich drehte Musik auf, und ließ mich einfach aufs Bett fallen, das in einer Ecke im Zimmer lag. Ich öffnete die Flasche und trank einen ziemlich großen Schluck daraus. Ich verkroch mich den ganzen restlichen Abend im Zimmer, ich hörte wie die anderen kamen, und schloss vorhin noch das Zimmer ab. Was langsam schwer wurde, da ich schon ziemlich einen am Deckel hatte, und grad laufen, war nun fehlanzeige. Doch das war mir egal. Ich hatte immer noch diese schrecklichen Gefühle. Ich lag einfach nur heulend auf meinem Bett, und ließ meinen Tränen freien lauf. Wieso hatte er das nur getan? Wie konnte er nur? Er hatte mir erst gerade gesagt, dass er mich liebte, und er nicht auf sie stehe, um mir zu versichern, dass ich ihm gehörte. Und dann lässt man ihn eine Sekunde aus den Augen, und schon macht er sich an ein Mädchen ran, und das war auch noch diese elende Club Schlampe. Ich konnte immer wieder dieses Bild vor mir sehen. Wie sie knutschten. Wie sie mich triumphierend angrinste. Ich hasste sie über alles. Ich wünschte ihr die Pest auf den Hals. Ich wusste zwar nicht mehr viel, doch eins war ich mir sicher. Dafür würde sie mit ihrem Leben bezahlen müssen. Und Izzy auch. Ich hasste ihn! Ich wollte ihn hassen. Doch ich liebte ihn zu sehr, um es jetzt noch zu tun. Ich hatte ihm mein ganzes Herz geschenkt, meine Seele. Und nun fühlte ich mich an, als ob jemand auf mir herumgetrampelt wäre. Ich dachte noch eine Ganze weile nach, meine Augen waren nun schon ziemlich Dick geschwollen. Und ziemlich rot, von dem weinen. Ich konnte ab und zu hören, wie jemand an mein Zimmer klopfte, ich konnte Izzy und Richie hören, was mir noch mehr schmerzen bereitete. Ich wollte jetzt niemanden sehen. Auch mit niemandem reden. Später konnte ich noch Richies erneute versuche hören, dass ich ihn reinlassen sollte. Doch ich nahm ihn gar nicht wahr, ich lauschte nur der Musik, widmete meine Aufmerksamkeit dem Tequila. Ich wollte gerne an meinen Computer, der in meinem Zimmer stand, doch ich wollte irgendwie nicht mehr aufstehen, oder mein Körper wollte es nicht mehr. Irgendwann, war ich weinend, in den Schlaf gefallen. Als ich aufwachte, und mich kurz bewegte, spürte ich wie mein Schädel ziemlich brummte. Ich hatte einen ziemliche Kater, und konnte mich gar nicht mehr an alles erinnern, bloß, dass ich irgendwie hier war. Doch dann viel mir Izzy wieder ein und der Schmerz begann erneut. Er hatte nur gespielt, wie konnte er mir das antun? Mein Herz pochte, wie wild, und Tränen rollten, wieder meine Wangen hinunter. Sie Branten, waren Immer noch leicht angeschwollen, und brannten ziemlich. Ich stand vor dem Badezimmer spiegel, es war zwar schon 3 Uhr, aber das war mir auch egal. Ich wollte gar nicht mehr wissen. Stehen konnte ich auch noch nicht gerade, ich wankte Immer noch hin und her, und ich fragte mich, wie ich sowas überleben konnte. Ich schlich mich wieder in mein Zimmer zurück, die Tequila Flasche lag halb geleert, aus dem Boden. Nur schon der Anblick davon, brachte mir noch mehr Schmerzen, und Übelkeit. Ich wollte mich Kotzen, doch ich konnte nicht. Ich lag wie benommen auf Meinen Bett, und war dann wohl wieder eingeschlafen. Am Abend besserte sich dann ein wenig mein Zustand. Ich hörte plötzlich, wie die Türe aufging. Richie stand im Zimmer, und hatte die Türe wieder geschlossen. Mist, ich hatte wohl vergessen, die Türe wieder abzuschließen. Er sah mich ziemlich betrübt und besorgt an. „Darum, trinke ich, keinen Alkohol!“ Etwas Ernstes und Aggressives lag in seiner Stimme. „Verschwinde, ich brauche keine Vorwürfe, ich will alleine sein!“ Schrie ich ihn an, doch Richie überhörte mich. Er setzte sich zum mir, aufs Bett, und sah mich besorgt an. „Was willst du?“ Zickte ich ihn an. Doch Richie antwortete nicht. Er sah mich einfach nur an. „Willst du nicht was Essen, Fey?“ Ich knurrte ihn an. Essen, daran wollte ich gar nicht denken, ausserdem, würde sich mein Magen dagegen, wehren. „Hlr mal Fey, da war nichts gestern.“ Er sah mir tief in die Augen. „Achja? Und das soll ich dir glauben?! Ich hab genau gesehen, was da ablief!“ Was dachte er sich eigentlich dabei? Dachte er etwa ich hätte es nicht gesehen? Schlagartig sah ich die beiden wieder vor mir, was mich erneut zum weinen brachte. „Hör auf damit!“ Schrie ich ihn an. „Verschwinde ich will niemanden sehen!“ Doch Richie reagierte nicht, er bliebt einfach sitzen und sah mich an. Bis er plötzlich aufstand, und dann verschwand. Er kam nicht wieder, und darum war ich froh. Eigentlich war ich gar nicht müde, doch ich schlief trotzdem wieder ein. Irgendwie musste ich ja meinen Kater loswerden.



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