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Kapitel 21
 
 
Ich stand gerade in der Küche, um mir noch was Essbares zu besorgen, bevor ich los musste. Heute musste ich mal wieder Arbeiten. Es machte mich nicht gerade an, aber was solls, viel machen, konnte ich ja nicht dagegen, außerdem musste ich ja was tun.
„Kommst du?“, schrie mir Izzy vom Gang aus zu, und fuchtelte mit der Hand in der Luft umher, was zu bedeuten hatte, dass ich mich beeilen sollte. Ich stopfte mir noch schnell, den Rest des Sandwiches, in den Mund, und folgte ihm dann schnellen Schrittes Raus zur Tür, die er dann auch ziemlich schnell abschloss, um in den Wagen zu steigen. Die anderen waren schon vorgegangen, während wir hinterher hinkten. Izzy konnte es nicht schnell genug gehen, denn er drückte auch schon voll, aufs Gaspedal, als ich die Türe neben mir, zuschlug. „Die Zeit läuft uns nicht davon, Suchti, und der Club auch nicht!“ Izzy drehte seinen Kopf, ich konnte ein Grinsen auf seinem Gesicht erkennen, denn er schien bemerkt zu habe, was ich mit Suchti meinte. Die letzte Nacht, die wir gemeinsam, verbracht hatten, und gemeinsam, traf es ziemlich genau. „Na hör mal, du warst auch nicht gerade ohne!“, lachte er mir zu, und konzentrierte sich dann wieder aufs fahren. Ich sah derweilen aus dem Fenster, und hoffte inständig, die Club Schlampe nicht wieder zu sehen. Sie hatte zwar Hausverbot, doch wie ich sie derweilen kannte, liess sie sich, von nichts abschrecken. Doch heute wollte ich mir von nichts und niemandem den Spaß verderben lassen, und schon gar nicht von so’ner Club Schlampe. Diesmal würde ich sie kalt machen, dessen war ich mir sicher!
Doch Izzy raste zurzeit wie der Teufel, weis Gott, was in ihn, gefahren war. Vielleicht, tat ihm der Sex, ja nicht so gut. Nunja.
Darüber wollte ich mir nicht so viele Gedanken machen. Schließlich liebte ich ihn ja, außerdem, genoss ich jede Sekunde mit ihm. Außerdem, war alles das, was Crazy war, geil. Und das, war das, was ich so liebte.
Ich fragte mich schon die ganze Zeit, was wohl passieren würde, im Club. Doch mehr als das, machte ich mir Gedanken, zu meinem Geburtstag. Er war Morgen, und bis jetzt hatte noch niemand, viel darüber gesagt. Und das, machte mich ziemlich nervös, ich hatte immer Angst, dass, jemand, meinen Geburtstag, vergessen würde. Und das wollte ich nicht. Ich versuchte jedoch diese Gefühle zu verdrängen, oder nicht daran zu denken. Ich war in der Hoffnung, dass es gut gehen würde, oder ich glaube es zumindest.
Als wir am Club ankamen, überkam mich ein komisches Gefühl, doch ich tat es weg, und lief mit Izzy in den Club. Es war wahrscheinlich einfach noch die Nachwirkungen, und der Gedanke, dass sie bis jetzt immer hier war.
Ich versuchte jedoch nicht weiter an sie zu denken, und mich an die Arbeit zu machen.
„Da seit ihr ja endlich!“, kam Jay schon auf uns zu gerannt, als er uns sah. „Ich dachte schon ihr kommt Heut nicht mehr!“ „Ja hat halt n bisschen länger gedauert.“, gab ich ihm als Antwort zurück. „Jamie, hat länger gebraucht! Sie musste noch was Essen!“, konterte Izzy nun, und sah mich grinsend an. Ich gab ihm einen leichten Stupf in die Seiten, woraufhin er sich an der Stelle rieb, als ob es weh getan hätte. Doch ich wusste es besser, er simulierte wiedermal. „Ooh!“, stöhnte er vor sich hin. „Ich glaube ich kann heute nicht Arbeiten, ich bin verletzt!“, gab er gequält von sich. Ich musste dabei grinsen. „Hör auf zu spielen Süßer, ich muss da auch durch!“ Er sah mit einem gespielten traurigen Schmollmund zu mir hinüber, worauf ich ihm nur die Zunge rausstreckte. „Heiße Zunge Schätzchen!“, Izzy kam grinsend auf mich zu und während er mich in den Arm nahm, gab er mir einen innigen Kuss. Er dauerte jedoch nicht allzu lange, da Jay schon wieder dazwischen ging. „Allso Leute, das könnt ihr noch den ganzen Abend tun, und die Nacht, jetzt wird gearbeitet! Die Leute warten schon.“, befahl er uns und drehte sich auch gleich um, um hinter die Theke zu gehen.
Während ich an die Theke ging, konnte ich während dem vorbeigehen, sehen, wie diese Clubschlampe, vor der Tür war, und mit dem Security diskutierte. Sie wollte wohl herein, aber diesesmal, wohl nicht. Der Türsteher dort, war ziemlich hartnäckig, und er wusste dass sie auf keinen Fall herein durfte. Ansonsten würde Jay ihm die Hölle unterm Hintern heiss machen. Und das, wollte er auf keinen Fall. Mit Jay wollte sich niemand anlegen, und dass war auch gut so. Es hatte auch seine Vorteile wie man sehen konnte. Ich hatte Ruhe vor jeglichen Leuten, wie sie es war, und das war mir nur recht. Grinsend sah ich sie an, und boxte Izzy leicht ihn die Seiten. Sein Kopf drehte sich zu mir um und sah mich nun ernst an. „Na hör mal, jetzt reichts aber!... “, er wollte schon weiter quatschen, als ich ihn im Satz unterbrach: „Nein, sieh doch! Dort drüben!“, ich wies mit meiner Hand zur Tür, Izzy hatte wohl gesehen, was ich damit gemeint hatte, denn auf seinem Gesicht war ein fettes Grinsen zu erkennen, voller Schadenfreude. „Na, die kleine Bitch hat heut wohl, mal Party auf der Straße!“, konnte ich sarkastisch von ihm hören. Nunja, damit hatte er wohl recht. Denn in den Club, würde sie bestimmt nicht mehr reinkommen. Sie sah mit zornigen, funkelnden Augen zu uns herüber, als sie uns erblickte. Ich konnte sehen, wie sie vor Wut kochte. Der einzige Grund, warum sie wohl hier rein wollte, waren Izzy, und ich. Ich fragte mich jedoch langsam, ob sie jeh kapieren würde, dass Izzy und ich nun zusammen waren, und auch sie, nie was darin ändern könnte. Auch kein anderer Mensch.
Ab nun besserte sich meine Laune schlagartig. Mit vergnügen ging ich an die Arbeit, und mein Lächeln, würde wohl den ganzen Abend nicht mehr verschwinden, auch Izzy war nun besser drauf, das konnte man auch deutlich sehen. Er schien auch keine Scheu zu haben, es zu zeigen, und auch allen zu zeigen, wem er gehörte, und wem ich wohl gehörte. Ich ihm, er mir.
Immer wieder kam er zu mir hinüber, und hielt mich von der Arbeit ab.
Ich konnte seine Arme spüren, die mich von hinten umarmten. Vorsichtig hauchte er mir einen Kuss, auf meine Schultern. Mein Kopf drehte sich zu ihm, und ich konnte sehen, wie er mich anlächelte, mit dem Üblichen lächeln, das er immer hatte. So liebevoll, und glücklich, auch seine Augen strahlten die Normale wärme aus, und sie funkelten leicht. Bei dem Anblick, machten sich immer die Schmetterlinge in meinem Bauch bemerkbar, und am liebsten wollte ich ihn nie mehr loslassen, doch das war wohl heute schwerer als ich dachte. Jay hatte es sich zu seiner Aufgabe gemacht, uns zu stören. „Also, bitte nicht vor der Kundschaft!“ , grinste er uns an. „Ich kann ja verstehen, dass ihr euch liebt. Aber ich glaube, nicht dass die anderen gerne warten!“, zwinkerte er uns zu, und drehte sich wieder um, um an die Arbeit zu gehen.
Ich drehte mich wieder zu der Theke um, wo immer noch der etwas jüngere Herr sass, und uns beobachtet hatte. Unschuldig sah ich ihn an, und eine leichte Röte stiess mir in den Kopf. Ich hatte ihn fast vergessen. Ich bereitete ihm den Drink fertig zu und gab ihm ihn, mit einem Sorry. Er nickte jedoch nur und machte sich an seinen Drink.
So verlief es auch den ganzen Abend lang, bis wir endlich schließen konnten. Was jedoch heute länger dauerte, die Leute wollten einfach nicht verschwinden, was mich allmählich nervte, denn ich wollte endlich nach Hause, es war schon 3 Uhr morgens. Es war ja eigentlich kein Problem für mich, so lange aufzubleiben. Mich störte es eher, weil ich endlich nach Hause wollte, und mich mit Izzy ins Bett kuscheln zu können, oder etwas zu essen.
Die Club Schlampe, oder eigentlich hieß sie ja Lizz, konnte ich nirgends mehr sehen, sie hatte es wohl aufgegeben, zum Glück. Ich wollte sie ja eigentlich nie wieder sehen, und hoffte auch, dass dies, das letzte mal war. Ich hatte jedoch ein ungutes Gefühl dabei, doch ich versuchte mir nicht so viele Gedanken um sie zu machen. Auch Izzy versicherte mir, dass nichts passieren würde, doch meine Gefühle waren da anderer Meinung, er versuchte mich jedoch immer wieder zu beruhigen, und dafür war ich ihm dankbar. Ich hatte einen kleinen Hang zur Dramatik und zur Paranoia, was sich immer öfters bemerkbar machte. Aber nunja, so war ich nun mal.
Als dann doch noch der Letzte gegangen war, und wir den Club wieder in Ordnung gebracht hatten, ging ich erleichtert aus dem Club, und stieg mit Letzte ins Auto. Die anderen hatten ja Jay’s Auto und Izzy und ich, fuhren wieder zu zweit. Erschöpft lehnte ich mich zurück, und schloss die Augen. Es war viel los heute, und es war anstrengen. Ich war nur froh, dass ich nun endlich nach Hause konnte. Endlich in Izzy’s Armen. Darauf freute ich mich am meisten, und er genau so. Er konnte es mal wieder nicht erwarten nach Hause zu kommen, genau so, wie er es nicht erwarten konnte, als wir in den Club fuhren. Das war nicht das Einzige, im Auto lief volllaut, Linkin Park, ich mochte die Musik, aber er konnte es nicht in einer normalen Lautstärke hören, es musste Lauter sein, aber ich wollte mich darum nicht beschweren, ich mochte es, auch wenn die Musik lauter war, doch manchmal war es einfach nur gestört. Aber nun ja, ich kannte ja seine Fahrgewohnheit, und war mir langsam gewöhnt, dass er manchmal, wie ein irrer fuhr, auch was die Musik anbetraf. Es war aber nicht immer so, manchmal, fuhr er ganz normal und vorsicht, das wiederum, war dann wie zum verrückt werden. Er war also einfach nur Crazy, und das liebte ich ja so an ihm. Seinen Charakter, und alles, was ihn ausmachte, jeden einzelnen Zentimeter. Da kommt es nicht mehr darauf an, wie jemand aussieht, oder sonst was. Wenn man jemanden liebte, dann den Menschen selbst, wie er war und das alles, das war ja das wichtigste, und wenn man den ganzen Menschen selbst mochte, und liebte, mochte man auch alles andere, soviel hatte ich in meinem Leben gelernt. Auch wenn manche da anderer Ansichten waren, sie mussten vielleicht einfach nur noch dazu lernen.
Doch mir ging auch was anderes durch den Kopf, mein Geburtstag stand morgen an. Es war mittlerweile schon September, und morgen war der 10. Also mein Geburtstag, und in nur 9 Tagen, war Izzy’s. Und morgen, in 9 Tagen, war Izzy’s. Und bis jetzt, hatte noch niemand was über meinen Geburtstag verloren. Was mich natürlich nervös machte, da ich wissen, wollte was passierte, und ich hatte immer Angst es würde ihn jemand vergessen, was ich nicht wollte, und es kränkte mich auch, wenn mir jemand nicht gratulierte, den ich kannte, es verletzte mich einfach, und drum machte ich mir Sorgen. Auch noch die ganze restliche fahrt dachte ich darüber nach, auch dieses komische Gefühl, das ich dabei hatte, blieb. Solche Gefühle, machten mich immer, wahnsinnig, man wusste nie genau, was es bedeutete, vielleicht, war ich auch einfach nru Nervös. Naja, das musste es wohl sein. Dachte ich mir, auf jedenfall. Ich hatte auch keine Zeit mehr darüber nachzu denken, denn wir fuhren vor unserem Haus gerade in die Auffahrt, Jay mit seinem Auto, konnte ich die ganze Fahrt über im Rückspiegel, beobachten. Er hatte mühsam versucht, mit dem Tempo mitzuhalten.
Als Izzy auch schon die Wagentür schloss, konnte ich Jay’s verärgerte Stimme hören. „Also, wie wärs mal mit einem angemessenem Tempo. Damit auch die anderen mithalten können, Kleiner?“ Jay sah ihn ernst an, aber ich wusste, und sah, dass er es nicht so meinte, wie er tat. Er wollte immer die Kontrolle behalten, doch eigentlich störte ihn das Tempo nicht wirklich. Er war früher schließlich auch mal so, was das Fahren betraf, er war nur ein wenig erwachsener geworden. Izzy grinste ihn nur an. „Vielleicht sollten dann die anderen, mal ein bisschen schneller fahren, und nicht so lahm wie ne Schnecke fahrn!“, zwinkerte er ihm zu. Jay schüttelte, unverständlich den Kopf. Ich wusste, warum er so war. Es hatte mit dem Unfall unserer Eltern zu tun. Ein Irrer, hatte si über den Haufen gefahren, wenn man das, so sagen konnte. Jay machte sich darum Sorgen, er machte sich immer Sorgen. Über alles und jeden, so was er nun mal. Und so kannte ich ihn auch, das war es auch, was ich an ihm mochte, er war einfach mein großer Bruder, wobei er “großer“, ziemlich ernst nahm.
Ich sprang Erstmal unter die Dusche, als ich im Haus war, so eine Dusche war immer sehr erleichternd, und man fühlte sich danach meistens, wie frisch geboren. Izzy kam diesmal aber nicht mit, was mich ein wenig wunderte, also musste ich wohl diesmal, alleine Duschen. Er sagte, er müsse noch was erledigen, doch was es war, wusste ich nicht.
Ich zog mir ein Paar frische Sachen über, und wollte in Izzy’s Zimmer, doch da war er nicht. Also konnte er wohl nur unten sein, und das tat ich nun auch. Ich ging runter und konnte schon die anderen hören, wie sie aufgeregt, miteinander sprachen, verstand aber nicht, was sie sprachen. Als sie mich jedoch sahen, verstummten sie, und wechselten das Thema, was mich noch mehr Unbehagen bereitete. Ich hasste sowas. „Worüber habt ihr da gerade gesprochen?“, fragte ich sie und sah sie neugierig an. „Nichts Weiter, nichts interessantes!“, kam es von Mikel, doch was er sagte, wollte ich nicht glauben. Man konnte mich nicht so leicht hinters Licht führen, und schon gar nicht sie, ich kannte sie jetzt schließlich schon lange. Und man wechselte ja nicht einfach so das Thema ruck zuck, wenn plötzlich jemand kam. Dann war es meistens wegen der Person, die gerade in den Raum trat. Und genau dieses Wissen, machte mich verrückt. Izzy beobachtete mich intensiv, während er auf mich zukam, und mich umarmte. Er wollte mir einen Kuss geben, doch ich wich ihm aus, und sah ihn ernst an. Er senkte nervös seinen Blick, und sah mich dann wieder, nach ein paar Sekunden an. „Das ist geheim, Tanzmaus, wenn ich dir es jetzt sage, ist die Überraschung am Arsch, ok?“ Izzy hatte einen liebevollen, schüchternen Blick, der sein flehen, und hoffen offenbarte. Es war also, wie ich es mir dachte. Ich wollte nachbohren, und wissen, was es war. Doch mittlerweile wusste ich, dass dies, nichts bringen würde. Enttäuscht senkte ich meinen Kopf, und nickte. Izzy nahm ihn, in seine Hände und sah mich durchdringen an. „Ich liebe dich!“, flüsterte er mir nun zu, und tupfte mir einen Kuss auf die Stirn, und gab mir zugleich, einen intensiven Kuss, den ich einfach nur versuchte zu genießen, was schwieriger war, da ich mir nun über jegliches Gedanken machte. Mein Geburtstag, diese Schlampe, und nun dieses Gespräch. Und alles hatte mit mir zu tun, ich wusste nicht, was ich tun sollte. Izzy schien meine Unruhe richtig zu spüren, und strich mir sanft übers Gesicht. „Das gibt Falten, sieht nicht schön aus!“ Er sah mich ernst an, und schüttelte seinen Kopf. Ich wusste ja, das ich nicht so viel nachdenken sollte, aber was sollte ich denn sonst tun? So war ich einfach. Seufzend sah ich ihn an, und ich konnte erneut seinen beruhigenden Ton in der Stimme hören. „Das wird schon alles wieder, Schatz! Glaub mir. Vertrau mir einfach?!“ Ich konnte in seine warmen Augen sehen, die mich liebevoll anblickten. Sie strahlten immer diese wundervolle wärme aus, und man konnte manchmal meinen, wenn er einem so ansah, wusste er einfach alles, was gerade passierte, oder in einem geschah. Ich dachte manchmal, er wusste einfach alles. Er zog mich die Treppen hoch, mit in sein Zimmer, wo er mcih aufs Bett setzte. „Ich bin gleich wieder hier, cih geh mich nur mal kurz duschen, ok? Nicht weglaufen ja?“, er sah mich unsicher an, und ich nickte ihm zu. „Klar, ich wird jetzt gleich nach Kanada auswandern, und mir dort ein Haus kaufen!“, sah cih ihn scherzend an. Er lächelte kurz und sah mcih dann wieder ernst an. „Du bleibst hier, ja?“ Ich musste unwillkürlich lachen, und nickte. Ich bleib ja hier, wo soll cih denn hin? Ausserdem brauch ich dich, mein Schatz!“ Ich stand auf um ihm eine Kuss zu geben, und scheuchte ihn aus dem Zimmer. Ich hoffte nur, dass er nicht allzu lange hatte.
 
 
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Kapitel 22
 

Ich hatte mich aufs Bett gelegt, und meine Augen für einen Moment geschlossen. Das Gespräch, von dem ich nichts mitbekommen hatte, ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich hatte ein sehr schlechtes Gefühl dabei, immer, wenn ich wusste, dass etwas über mich geredet worden war. Klar, Izzy hatte zwar gesagt, es war eine Überraschung, ich hatte jedoch trotzdem Angst.
Meine Gedanken kreisten immer um das selbe, so, dass ich fast gar nicht mitbekam, wie jemand durch die Tür kam. Ich hörte, wie er zum Bett kam, und spürte, wie mich jemand anstarrte.
Langsam öffnete ich meine Augen, und blickte geradeaus, auf ein weißes Handtuch, dass nur knapp um die Hüften gebunden war. Mit nicht sehr viel Sorgfalt, wie ich sah.
Mit einem Mal waren meine Gedanken, und Sorgen, wie weggeblasen.
Mein Blick wanderte langsam hinauf, inspizierten, den mit Tattoos verzierten Körper, der immer noch, ziemlich gut trainiert war. Mein Blick blieb an den Piercings hängen, die an seinen Brustwarzen hingen. Ich wanderte mit meinem Blick noch ein Stück hinauf, und blickte in das Gesicht von Izzy. Er sah mich liebevoll, mit seinen braunen vielsagenden Augen an und lächelte.
„Na Süße, bist du etwa schon Müde?“ Ich schüttelte leicht den Kopf und lächelte ihn an. Er setzte sich neben mich aufs Bett, und legte seine Hand auf meine Hüfte. Langsam strich er meine Seiten, rauf und runter, und lächelte mich dabei stets an.
Ich liebte es, wenn er das tat, ich fühlte dabei stets ein Kribbeln im Bauch, es fühlte sich so gut an. Ich setzte mich auf, und legte meine Hände auf seine Brust, und liess sie langsam hinuntergleiten. Ich sah in grinsend an. „Na, sollest du dir nicht was anziehen Süßer?“ Er setzte seinen Kopf schief und grinste mich an. Nachdenklich kratzte er sich am Kinn. „Hm, ich weiß nicht so recht!“Ich schüttelte lachend meinen Kopf und stupste mit meiner Hand leicht an seinen Kopf wobei er versuchte auszuweichen. „Typisch!“, lächelte ich ihn an.
„Hey!“, grinste er mich nun an, und zog mich an den Hüften zu sich, um mir einen Kuss zu geben, den ich erwiderte und genoss. Es war immer wieder wundervoll, seine weichen und feuchten Lippen, auf den meinen zu spüren, und er wusste genau, wie er seine Sache machen musste.
Ich sah ihn lächeln, wahrscheinlich sogar schon verliebt an, ich umarmte ihn, und legte meinen Kopf auf seine Brust. Ich konnte seinen Herzschlag hören und fühlen, wie er unter seiner Brust pochte.
Ich spürte wie auch Izzy, seine Arme um mich legte, und seinen Kopf an den meinen stütze.
„Ich liebe dich!“, konnte ich ihn plötzlich flüstern hören. „Ich will dich nie mehr verlieren, hörst du!“
Ich drehte mein Kopf ein wenig, um ihn anzusehen. „Ich liebe dich auch! Und werde dich sowieso nie mehr gehen lassen!“, flüsterte ich ihm ebenso zu, und drückte ihm einen Kuss auf den Mund, den er erwiderte. Minuten für Minuten sanken wir ineinander, und vergaßen alles um uns herum. Ich spürte nur noch seine Lippen auf den meinen, und wie seine Zunge sanft, in meinen Mund drang, und nach meiner suchte. Seine Arme waren immer noch um mich gelegt, und ich konnte seinen Atem spüren.
Wir lösten uns anch einiger Zeit wieder voneinander, und legten uns aufs Bett. Doch Izzy stand nochmal kurz auf, um sich Shorts anzuziehen. Mit genuss betrachtete ich wie er elegant, das handtuch fallen liess, und mich unentwegt angrinste. „Na, gefällt dir was du siehst?“
Ein lächeln zauberte sich auf mein Gesicht. „Ja, ziemlich sogar!“, nickte ich ihm zu. Er drehte sich um, und zog eine Shorts aus der Schublade, die er sich dan überzog, und wieder zu mir ins Bett stieg. Er kuschelte sich an mich, und sog den Duft von mir ein. Ich konnte ein Seufzen von ihm hören, das Sekunden später, von ihm zu hören war. „Sagmal, willst du das nicht ausziehen?“, er zupfte an meinem Shirt, und an meiner Trainerhose, die ich immernoch anhatte. „Hm, ich weis nicht so recht!“, grinste ich ihn an. „Och!“, Izzy machte einen gespielt, beleidigte Schmollmund und drehte sich um.
Ich musste unwillkürlich lächeln, und stand auf, um das Licht zu löschen. Bevor ich ins Bett stieg, zog ich doch noch mein Shirt, und meine Trainerhose aus, jedoch sah Izzy das im Dunkeln nicht. „Schatz, was machst du denn so lange?“, konnte ich zwischendurch, Izzy’s stimme hören, die voller Sehnsucht schien, und ich musste grinsen. Das war wieder Typisch. Ich stieg wieder zu ihm ins Bett, und kuschelte mich an ihn. Keine Sekunde später, konnte ich auch schon seine Stimme hören, und ich konnte schon hören, dass er wohl ein ziemliches Grinsen, auf seinem Gesicht hatte, den seine Hand streifte meinen String. „Na, du hast es dir ja doch anders überlegt!“ Ich nickte, doch Sekunden später viel mir ein, dass er das, wohl nicht sehen konnte, da es stockfinster hier drinnen war. „Ehm, ja, das hab ich, kleiner!“, antwortete ich ihm nun und gab ihm einen Kuss, ehe ich mich an ihn schmiegte und einschlief.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war Izzy mal wieder nicht hier. Das war mal wieder typisch. Heute war, der 10. September, und das hieß, Heute war mein Geburtstag, und Izzy mal wieder nicht hier neben mir im Bett, wo er eigentlich sein sollte. Ich blickte mich um, in der Hoffnung, ich könnte wennschon eine Karte oder so was entdecken, doch das war Fehlanzeige. Also machte ich mich enttäuscht auf, das Bett zu verlassen und meine Klamotten zu packen, um in mein Zimmer zu gehen, und mir Frische zu besorgen, die ich nach dem Duschen anziehen konnte.
Ich ging ins Badezimmerum die Dusche anzumachen, und stieg unters heisse Wasser.
Es fühlte sich toll an, so angenehm, und liess der bevor stehende Tag, vielleicht etwas leichter werden. Ich verweilte, Heute, etwas länger unter der Dusche, um mich noch ein wenig zu entspannen. Jedoch klopfte es plötzlich an der Tür und ich konnte Richie’s Stimme hören: „Jamie? Bist du da drin? Bitte beeil dich ich muss mal! Ausserdem, die anderen warten schon auf dich!“
Mürrisch stellte ich das Wasser ab. Wir hatten doch 2 Badezimmer, es konnten unmöglich, beide Besetzt sein?
Ich zog mich an, und öffnete die Tür. Richie stand immer noch vor der Tür, und hüfpte vom einen Bein aufs andere, und verschwand dann auch schon im Badezimmer, und knallte die Türe, hinter mir zu. Na toll. Enttäuscht liess ich den Kopf hängen. Ich hatte gehofft, er würde was sagen, vielleicht sowas wie, herzlichen Glückwunsch oder so, aber da war nichts!
Ich lief runter zur Küche, wo es auch schon nach Mittagessen roch. Es waren schon alle am Tisch, und waren bemüht, sich was in den Teller zu schöpfen. Chilli stand auf dem Tisch, was mich ein wenig wunderte, denn normalerweise, war ich es die, die Chilli kochte. Doch das war nicht das einzige, Mikel sass auf meinen Platz, was mich noch mehr ärgerte. Mürrisch blieb ich hinter ihm stehen, und verschränkte die Arme. Keiner schien mich wahrzunehmen, bis sich Izzy umdrehte, und Mikel ansah. „Du solltest vielleicht aufstehen?“, Mikel drehte sich erschrocken zu ihm um, und blickte ihn verständnislos an „Warum denn?“ Izzy nickte zu mir herüber und Mikel sah mich nun an. „Du kannst dich doch heute ausnahmsweise Mal dort hinübersetzen!“, er wies auf den Platz neben Richie. Doch da wollte ich nicht hin. Ich war immer neben Izzy, und ganz besonders Heute, würde ich keine Ausnahme machen. „Nein! Verschwinde von meinem Platz, oder du fängst dir gleich eine!“, brüllte ich ihn an, worauf hin Mikel mich schockiert anblickte. „Na mach schon! Ich will hier nicht ewig stehe, und zudem noch verhunger, also beweg deinen hübschen Arsch, auf die andere Seite rüber, aber Dali! Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit und Lust hier zu stehen!“
Gerade kam Richie zur Tür rein, der mich ebenso schockiert ansah, wie Mikel. Doch ich beachtete ihn gar nicht. Zuerst hetzte er mich aus dem Badezimmer, woraufhin doch das andere frei war, und dann setzte sich Mikel auch noch an meinen Platz. Und Izzy war nicht neben mir im Bett, als ich aufwachte. Der Tag konnte ja Hammer werden.
Mikel machte sich nun ohne etwas zu sagen, auf die andere Seite, worauf hin ich mir meinen Teller nahm und mich nun endlich neben Izzy seufzend setzte.
bestimmt Morgen Schatz! Hast du gut geschlafen!“, Izzy drückte mir einen Kuss auf die Wange, und sah mich mit seinen unschuldigen braunen Augen an. Ich seufzte abermals, und sah ihn kritisch und zugleich traurig an. „Ich hätte besser geschlafen, wenn ich neben dir aufgewacht wäre!“, gab ich ihm nun zu verstehen, dass mich das ziemlich angepisst hatte. „Sorry, ich hatte noch was zu erledigen!“ „Das hasst du doch immer?“, gab ich nun zickig zurück, worauf mich Izzy komisch ansah. „Tut mir Leid, heut ist nicht mein Tag.“, entschuldigte ich mich nun bei ihm und machte mich daran Chilli, in meinen Teller zu schöpfen. „Schon gut!“, konnte ich nun Izzy’s sanfte Stimme hören, und seine Hand streichelte meine Schulter. Ich konnte seine Blicke auf mir spüren, wie er mich die ganze Zeit ansah. Nicht dass mich dies störte, aber normalerweise, war er bei Chilli nicht damit beschäftigt, mich anzusehen.
Ich hatte nach einer Zeit aufgegeben, mir Hoffnungen zu machen, dass mir noch jemand gratulieren würde, nicht mal Jay hatte was gesagt, nicht mal dann, als ich nun die Teller abräumte. Doch Jay hatte wohl wieder viel um die Ohren. Ich rechnete damit, dass heute mal wieder alle Arbeiten waren, und ich nun meinen Tag damit verbringen würde, im Club mir die Beine einzustehen.
Das war ja ein toller Geburtstag, so hatte ich ihn mir eigentlich nicht vorgestellt.


Ich machte gerade den Abwasch, oder besser gesagt, räumte die Teller, in die Spüle, was ich mal wieder alleine machen musste, da sie der Rest, verpisst hatte. Bis plötzlich Jay in die Küche kam. „Süße, wir sind mal kurz weg, wir sind aber bald wieder da! Und geh nicht weg, wir haben heute noch was vor!“, befahl er mir und ging dann auch gleich wieder aus der Küche, ohne meine Reaktion abzuwarten. Na toll, ich würde also den Nachmittag damit verbringen, hier faul rumzusitzen, und zu warten, bis ich am Abend wieder arbeiten durfte.
Das waren tolle Aussichten.
Ich holte mir ein Bier und Zigaretten, und machte es mir auf der Terrasse bequem. Es war immer noch ein wenig warm am Tag, doch wohl nicht mehr lange, da es schon Ende Sommer war, und bald der Herbst kam, der sich an der Kälte die langsam hereinbrach, bemerkbar machte. Was ich ziemlich schade fand, denn ich liebte den Sommer. Ich hoffte jedoch darauf, dass der Herbst ziemlich mild sein würde, und lange andauern würde, denn auf Winter hatte ich nicht so Bock. Obwohl er auch angenehm war, da man sich es zu Hause, vor dem Kamin, bequem machen konnte, währen man zusehen konnte, wie draußen es vor sich hinschneite.
Ich lag hier nun schon seit bestimmt mehr als einer Stunde in der Sonne, liess meinen Gedanken, freien lauf, und trank nun sicher schon das dritte Bier. Es waren nur ziemlich kleines Bier, also so gut wie gar nichts. Aber ich liebte es, wenn ich in der Sonne liegen konnte, und die Wärme genießen konnte. Und dazu noch ein Bier zu trinken, das gekühlt war. Das gefiel mir am besten. Meine Laune hatte sich derweilen, auch ein wenig gebessert, bis ich das Auto von Jay wieder heranfahren sah, und es um die Ecke bog, und nun wohl in die Einfahrt, fuhr. Kurz darauf konnte ich auch schon die wirr durcheinander sprechenden Stimmen hören, und, wie die Tür ins Schloss fiel. Wenig später kam auch schon Izzy auf die Terrasse, der mir kurzerhand, das Bier aus der Hand nahm, und einen großzügigen Schluck daraus nahm. Er grinste mich mit einem ziemlich schelmischen, breiten grinsen an, was wohl nichts gutes zu heissen hatte.
„Bist du bereit? Wir fahren los!“, kam es plötzlich von ihm, und ich sah ihn verwundert an. „Und wohin? Ist es nicht noch ein wenig zu früh für den Club? Ich hab keinen Bock darauf!“
Izzy beugte sich zu mir, und gab mir einen viel verheißenden Kuss. Er wusste dass ich dabei nie widerstehen konnte, wenn er mich so küsste, und zog mich so vom Stuhl hoch. „So schlimm ist es nun auch wieder nicht!“ Seufzend nahm ich die Bierflasche und die Zigaretten mit, und versorgte die Flasche, während ich Izzy hinterher trottete.

 

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Kapitel 23

 

 

Ich zog mir die Schuhe an, während Izzy mir die Jacke hinhielt, und sie mir anzog.
Gemeinsam gingen wir zu den anderen raus, die alle schon wieder im Wagen auf uns warteten, und mich alle komisch ansahen, und mit „Hey Jamie!“, begrüßten. Ich stieg widerwillig ins Auto ein, setzte mich neben Izzy, der mich in den Arm nahm und mir erneut einen Kuss gab, der fast zum Dauerknutschen ausartete. „Na, hört mal, könnt ihr das nicht später noch machen?“, konnte ich Richie’s Stimme hören, die leicht genervt schien. „Nein, können wir nicht!“, versuchte Izzy zwischen den Küssen, hervorzubringen, ohne sich von mir abzuwenden.
Entweder war Richie gereizt, oder ganz einfach eifersüchtig, aber im Moment, sollte mir das egal ein, denn so lange Izzy bei mir war, war wennschon noch etwas in Ordnung.
Ich dachte zuerst wir wollten in den Club, doch wem war wohl nicht so.
Ich starrte aus dem Fenster, und neben mir war gerade das Schild zu sehen, -Auf Wiedersehen-, was wohl zu bedeuten hatte, dass wir Lexington, verließen.
„Wo wollen wir denn hin?“, fragte ich nun an Jay gewandt. Doch es war Mikel der antwortete, „Das wirst du schon sehn.“
Fragend sah ich Izzy an, doch der zuckte nur mit den Schultern und nahm mich wieder in den Arm. Mich beschlich das Gefühl, hier ging etwas vorsich, und ich hatte mal wieder keine Ahnung. Ich hasste das Gefühl. Doch ich liess die Fragen, wo wir nun hingingen, bleiben. Denn ich würde sowieso, nichts aus ihnen herausbringen.
Ich lehnte also die restliche Fahrt, an Izzy, der sich seinen MP3 Player hervorgeholt hatte, und einen Stöpsel ins Ohr steckte.
Ich versuchte die ganze weitere Fahrt, meine Wut ein bisschen zu dämpfen, weil ich es immer noch scheisse fand, dass wohl niemand Gratulierte, oder daran dachte, dass ich Geburtstag hatte.
Ich hatte keine Ahnung, wie lange wir schon fuhren, ich sah einfach zu wie etliche Bäume, und Strassen, an mir vorbei rasten, bis der Wagen auch plötzlich anhielt.
„Ok, wir sind da, alle aussteigen!“, befahl nun Jay uns allen.
Also stieg ich ohne was zu sagen aus dem Auto, und sah gerade noch, wie Jay und die anderen Jungs Gepäck aus dem Kofferraum packten. „Wozu dass den? Und wo gehen wir hin? Wir sind hier mitten in der Pampa!“rief ich aufgebracht den anderen zu die schon losmarschierten. Izzy grinste mich an und schleppte mich mit. Was zum Teufel sollen wir hier? Wir waren mitten in der Wildnis. Nunja, Wildnis, traf es nicht so genau, eher irgendwo, am Ende der Welt. Irgendwo, im Wald. Das war ja toll.
Ausserdem, wurde es bestimmt bald dunkel. Und ich hatte Angst im Dunkeln. Klar, so manch einer hatte da schon gelacht. Die so taffe Jamie, hatte Angst im Dunkeln, aber das hatte auch seine Gründe. Es konnte mehr in der Dunkelheit sein, als man dachte.
Vielleicht war ich auch einfach nur verrückt, wer weis.
Aber ich wollte um Himmelswillen, nicht im Dunkeln, im Wald sitzen!
Klar hatte es was gutes, ich mochte die Natur, ich hatte wiederum keine Ahnung, was wir hier wollten.
Da mir ja eh niemand antwort gab, sondern nur das Zeichen ihnen zu folgen.
Wir marschierten irgendwo, durch den Wald, einen Weg entlang. Man konnte die Natur riechen, ganz anders als in der Stadt. Da riechte man bloss, den Abgas, von den Autos, die an die vorbei fuhren. Oder die Kotze von einem Besoffenem, der es mal wieder übertrieben hatte.
Es gab hier ziemlich viel zu sehen, doch ich hatte nicht wirklich Zeit, es zu geniessen, denn die anderen trieben mich voran.
Es kam mir vor, als ob wir tausende von Kilometern, laufen würden, bis wir endlich anhielten.
Es sah aus wie eine Feuerstelle, es war auch sehr angenehm hier. Die Jungs, stellten das Zeug das sie Trugen, ab, und Jay stellte sich nun neben mich. Es sah so aus, als ob er intensiv, die Feuerstelle mustern würde, als ob da was interessantes, zu erkennen war. Ich sah ihn komisch von der Seite aus an. „Sag mal, was zum Teufel, wolln wir hier eigentlich! Darf ich das auch mal erfahren?“ Doch Jay schien mir gar nicht zuzuhören, es schien mir auf jedenfalls so, denn er starrte weiterhin, auf die Feuerstelle, und plapperte irgendetwas vor sich hin, aber so dass ich es hören konnte, während die anderen mit irgendetwas anderem beschäftigt waren. Wobei Izzy damit beschäftigt war, sich ein Bier zu öffnen und es sich bequem zu machen, das war wieder typisch. Er sass mir gegenüber auf der anderen Seite der Feuerstelle, und grinste mich an. Ich schüttelte den Kopf, und versuchte Jay zuzuhören. „Also, eine Torte wäre zwar passend gewesen, doch ich glaube nicht, dass die hier, so toll gewesen wäre. Bei all dem Laub und dem Zeug hier. Ausserdem hätte sie sowieso nicht zu den Würsten, und dem Rest gepasst.“
Jay starrte immer noch aufs Feuer, und ich sah ihn nun noch komischer an. Als ob er verrückt wäre. „Wovon sprichst du eigentlich!?“, sprach ich nun aufgebracht zu ihm, und nun schien er mich zu hören. Er drehte den Kopf und sah mich verwundert an. „Und was für eine Torte??“, ich begriff nicht so ganz, was er sagen wollte, doch Izzy und Chris, anscheinend ganz genau, denn sie kugelten sich schon fast auf dem Boden, vor Lachen, was ich jedoch überhaupt nicht witzig fand.
Plötzlich spürte ich Jay’s Hände, an meiner Hüfte, und ich sah in sein lächelndes Gesicht. „Na, eine Geburtstagstorte, du Dummerchen! Oder was denkst du denn?“ Erstaunt sah ich ihn an. „Ich? Was ich dachte? Dass du! Meinen Geburtstag vergessen hast!“ Ich zeigte mit dem Finger auf ihn, und zurzeit ihn an seine Brust, während er mich immer noch anlächelte. „Und was wolln wir jetzt hier?“ Ich verstand immer noch genau so wenig wie vorher. Jay rollte mit den Augen und sah mich belustigt an. „Hast du es immer noch nicht kapiert?“, fragte mich nun Chris, der versuchte, einen normalen Satz, heraus zu bringen, ohne dabei zu lachen.
„Deinen Geburtstag feiern, du Idiot!“, kommentierte nun Jay, und ich sah ihn, wie von der Tarantel gestochen an. „Hier? Das ist nicht dein Ernst, oder?“ „Doch mein voller ernst! Und jetzt hör auf herum zu zicken, du wirst schliesslich 22, und ich finde wir sollten das feiern!“, Jay grinste mich an, und umarmte mich kurz. „Happy Birthday, Kleine!“, hauchte er mir nun zu, und gab mir einen Kuss auf die Wange, ehe er sich daran machte mit den anderen, sowas, wie ein Zelt aufzubauen.
Nun gut, ich hatte mich getäuscht. Ich dachte sie hätten es vergessen, was ja auch klar war, denn niemand hatte etwas gesagt. Es war auch ein wenig amüsant hier, mitten im Wald. Ich mochte die Natur, und mal hier draussen zu sein, konnte bestimmt ziemlich amüsant werden, besonders, in der Nacht, und mit Izzy, das wusste ich jetzt schon.
Ich machte mich daran, den anderen beim Zeltaufbau, zu helfen. Es gab mehrere Zelte, da es wohl unbequem war, alle in ein grosses zu stopfen. Was ich auch nicht wollte, und die anderen genau so wenig. „Seid aber bitte nicht so laut ja? Ich will nicht, dass tausende, von schaulustigen Tieren, hier antanzen. Und ich bin echt nicht auf eure, intensive Töne aus!“, richtete Mikel nun sein Wort, an Izzy und mich. Izzy grinste ihn frech an. „Na dann halt dir schon jetzt mal die Ohren zu!“ Darauf hin, kam Izzy gleich zu mir, und verpasste mir demonstrativ, einen intensiven Kuss. Ich konnte mir dabei ein Lächeln einfach nicht verkneifen. Das war dann wohl wieder, typisch Izzy. Er konnte solche Situationen, einfach nicht lassen, zu zeigen, dass er etwas besass, und Mikel nicht.
Mikel war davon aber nicht so begeistert. Etwas verärgert, und leicht angewiedert, drehte er sich um, und machte sich weiter an das Zelt. Nunja, ich konnte ja auch nichts dafür, dass Izzy und ich, zurzeit das einzige Pärchen waren.Jay war wohl zu beschäftigt, und noch nicht bereit dazu, und die anderen, naja, vielleicht hatte, der ein oder andere, eine in Aussicht. Nur dass dies wohl nicht so gut klappte, wie bei mir und Izzy.
Izzy grinste mich an, und ich konnte sehen, wie er sich auf den Abend ziemlich freute, naja warum auch nicht. Der Wald, hatte was Gruseliges, und Unheimliches an sich, das mochte er wohl daran so sehr. Fast, wie ein Horror Film, nur viel Intensiver. Aber mir gefiel viel eher, die Umgebung, wie man durch den Wald sehen konnte, und das ganze Laub, das überall war. Es war einfach wundervoll.
Izzy stimmte mich ein wenig fröhlicher, und ich vergass mit der Zeit, dass ich mal ziemlich angepisst war.
Bis wir jedoch die Zelte aufgebaut hatten, dauerte es eine weile, das Zelt von Izzy und mir, war Mal eingestürzt, und so mussten wir es erneut aufbauen. Während Jay und Mikel, ihr Zelt schneller aufgebaut hatten. Sie wurden so aufgestellt., dass die Zelte, einigermassen, gegenüber von einander waren.
Und nun war es Mikel, der vor sich hinstrahlte, um zu Zeigen, dass er darin besser war als Izzy. Was wohl kein Wunder war, da er bei der Sache war, und wir eben nicht. Da ich Zeltaufbauen, nicht konnte, und mich lieber hinsetzten wollte, mit Izzy versteht sich. Als so ein blödes Zelt aufzubauen. Wir hatten es trotzdem nach einer Weile geschafft. Doch bevor ich überhaupt etwas anderes tun konnte, wollte ich mir unbedingt ein Bier holen, und Izzy war wohl derselben Meinung.Aber nicht so die anderen. „Nur keine Arbeitsscheu, ausruhen, könnt ihr später noch!“, grinste uns Mikel entgegen, worauf hin Izzy ihm nur die Zunge raustreckte, und genussvoll, an seinem Bier nippte, bevor auch wir uns daran machten, noch ein wenig Holz auf zutreiben.
Wir stapelten alles, neben der Feuer stelle, und Izzy und Chris, machten sich daran, ein Feuer zu machen, da es schon langsam dunkelte.
„Und, gefällts dir hier?“, Jay sah mich fragend an. Ich nickte. „Ja, es ist toll hier, aber ein wenig ungewohnt. Man feiert nicht oft, seinen Geburtstag, im Wald!“, lächelte ich ihm zu. „Das war Izzy’s und Richie’s Idee!“, Jay nickte in Izzys und Richie’s Richtung. Richie grinste über beide Ohren. „Na, ist doch toll hier! Fast wie in einem Gruselfilm!“ Ich musste dabei einfach lächeln. Es war schon ziemlich verrückt, und ich fragte mich jetzt schon, was heute wohl noch so alles, passieren würde.
Ich stand mit verschränkten Armen vor der Brust da, und sah Izzy und Chris zu, wie sie sich darüber stritten, wie sie es nun machen sollten. Izzy wollte es anders, als Chris es wollte. Und beide keiften sich an, wie das Feuer nun am besten werden würde.
„Nein, nicht so! Das kommt hier hin!“ Izzy schnappte sich das Holzstück und legte es auf die andere Seite, des kleinen Feuers, das sich gebildet hatte. Chris rollte mit den Augen. „Na, aber da sollte es doch hin, nicht dort!“ Izzy schüttelte heftig den Kopf. „Nein! So wird das nichts! Du hast doch keine Ahnung, lass mich das machen!“, fauchte Izzy ihn nun an, und man konnte sehen, wie die Wut in ihm hochstieg. Wenn er sich mal was in den Kopf gesetzt hatte, war es schwer wieder rauszukriegen. Und wir kannten Izzy ja alle, wenn er mal wütend wurde, konnte das ganz schön zu und hergehen. „Aber da hat es doch schon genügend Holz!“, giftete nun Chris zurück, und versuchte sich zu verteidigen.
Ich seufzte tief und rollte mit den Augen. Ich dachte, nur Frauen können sich so benehmen. Nun ja, ich hatte mich darin wohl getäuscht.
Sie hatten es dann doch irgendwann mal, zustande gekriegt, ein Feuer zu machen, ohne sich darüber zu streiten, wo welches Holzstück nun hinkommt. Das Feuer brennte schon ziemlich gut, und wurde auch langsam Zeit. Denn die Sonne verschwand schon, und es wurde immer Dunkler. Und ohne Feuer wollte ich nun echt nicht hier sein.
Ich besorgte mir ein Bier, und setzte mich neben Izzy, der auch schon gleich seinen Arm um mich schlang, und mir einen Kuss verpasste, den ich nicht abwehren konnte. Ich wusste ja, dass er stürmisch sein konnte, aber heute, war er wohl besonders stürmisch und verrückt.
Er hatte sich auch ein wenig beruhigt, und nippte an seinem Bier, während er ab und zu, an seiner Kippe zog. Ich steckte mir auch eine an, und sah nun zu, wie Jay mit Mikel, die Würste auspackte, um sie dann auf den Rost zu legen.
Izzy kam irgendwann, auf die bescheuerte Idee, im halb dunkel, den Wald zu erkunden. Ich konnte nicht mal nein Sagen, er schleppte mich einfach mit, und Richie kam auch gleich mit.
Gemeinsam schlenderten wir durch den Wald, während Richie und halb dunkel die verrücktesten Fantasien hatten. „Ich hoffe wir finden noch zurück?“, sah ich nun Izzy ängstlich an, der mich nur lachend ansah. „Keine Sorge, Süße, das schaffen wir schon!“, zwinkerte er mir zu. „Da bist du dir sicher?“, ich blickte ihn fragend an, ich war mir da nämlich nicht so sicher. „Du hast doch nicht etwa Angst Jamie? Oder?“, Richie sah mich belustigend an. „Nein!, ich schüttelte den Kopf, um ihm klar zu machen, dass es nicht so war, doch ich wusste selbst, dass das, nicht stimme. Klar hatte ich Angst. Mein Erinerungsvermögen, war nicht gerade das beste, was Wege anbetraf. Ich hatte mich schon öfters verlaufen, und hier, wollte ich mich echt nicht verlaufen. Nicht hier und nicht jetzt, wo es schon ziemlich finster war. Doch Richie und Izzy fanden das ziemlich witzig. Klar, sie mochten ja auch Horrorfilme. Ich mochte die zwar auch, aber vielleicht lag es wohl eher daran, dass ich zu viel, gesehen hatte, und nun fast Wahnvorstellungen hatte. Vielleicht sollte ich demnächst weniger Horrorfilme schauen, damit meine Fantasie, nicht immer mit mir durchging.
Wir standen irgendwann, an einer kleinen Lichtung, wo wir nun herunterblickten. „Na, ist doch schön hier nicht?“, Izzy sah mich liebevoll und ich nickte. Man konnte auf Lexington sehen. Ich hatte die Stadt, noch nie von so einem Ort gesehen, es sah wundervoll aus, man konnte alle Lichter sehen, und den See. In ihm spiegelten sich, etliche Lichter, auch der Mond, der nun langsam aufging, und die letzten Strahlen der Sonne, die langsam verschwanden.
Wir genossen noch eine weile, die Aussicht, ehe wir uns wieder zurück auf den Weg machten.
Izzy und Richie wussten noch genau wo durch, ich jedoch nicht so recht. Aber man konnte die anderen schon von weitem hören, und das Feuer konnte man sehen, also war es doch nicht so schwierig, wie ich dachte.
Wir kamen genau rechtzeitig um zu Essen, und machten es uns wieder am Feuer gemütlich.
Es hatte schon was Interessantes an sich, an so einem Lagerfeuer zu sitzen, mitten im Wald, während Dunkelheit, um uns herrschte.
Wir erzählten uns gegenseitig, Gruselgeschichte, während Richie und Izzy die Jenigen waren, die daran am meisten Spaß hatten. Ich mochte ja, solche Geschichten, doch es wurde mir immer etwas unheimlich zumute. Weil ich von allen Seiten Geräusche hören konnte.
„Ach komm schon, wo ist denn jetzt, die ach so taffe und rebellische Jamie, geblieben?“, neckte mich Jay, und grinste mich an, ich streckte ihm jedoch nur die Zunge raus. „Die macht Urlaub!“, konterte ich, und die anderen grinsten mich leicht schadenfroh an. „Ich bin ja bei dir, fals ein Monster kommen sollte, werde ich ihn, für dich, in kleine Stücke hacken, Ok?“ Ich rollte mit den Augen, nickte aber. Izzy fing an zu lachen, und gab mir einen Kuss. Was mri jedoch nicht so gefiel, denn die anderen, glotzten förmlich. Und ich hatte noch nie jemanden vor Jay geküsst. Ich schämte mich nicht, es war einfach ungewöhnlich, zumal ich die einzige Frau hier war, und Izzy, Jay’s Freund war.
Macht holte sich mit Chris noch was zu trinken, aus den Rucksäcken, Alkoholisches, aber auch Normales. Sie stellten die Flaschen hin und Izzy kam nahm die Jägermeister Flasche, jedoch gleich in Gewahrsam.
Er setzte sich grinsend neben mich. „Was ist den so lustig?“, ich sah ihn komisch an, Izzy jedoch grinste weiter. „Heute wird gesoffen!“ „Na, das will ich ja hoffen! Aber, was soll daran so witzig sein?“ Izzy kratzte sich nachdenklich, lächeln am Kinn, und sah mich dann wieder mit seinem üblichen Grinsen an. „Ich werde heute mal testen, wie viel du so verträgst!“, seine Augen funkelten, und sein Anblick war bei dieser Dunkelheit, und dem Feuer, schon fast nicht mehr so angenehm. „Das musst du erstmal versuchen!“, neckte ich ihn, und gab ihm einen Kuss. „Na, ich kann dich ja auch einfach fesseln, am Baum da!“, er wies mit der Flasche in der Hand, auf irgendeinen Baum, der in der Nähe war, und vom Feuer noch beleuchtet wurde. Er starrte darauf, als ob er emhr als nur 10 verrückte einfälle hatte, und ich ahnte schlimmes. „Komm bloss nicht auf blöde Gedanken, Schätzen!“, beschwichtigte ich ihn, Izzy jedoch, sah mich schmunzeln an, das jedoch bald zu einem ziemlichen Grinsen ausartete. „Oh Gott. Ich ahne Böses. Du solltest dich vor ihm in acht nehmen!“, witzelte nun Jay. Ich sah ihn mit gehobenen Augenbrauen an, er lachte jedoch nur. „Vielleicht wird er ja heute Nacht zum Werwolf, und verspeist dich zum Nachtisch!“, grinste nun Mikel. Ich sah Izzy mit einer gehobenen Augenbrauen schief an. „Nachtisch, ja genau, das sollte ich tun. Aber ich beisse nicht. Ich knabbere nur ein wenig!“, grinste mir Izzy nun entgegen, und biss sanft in mein Ohrläppchen, um mir zu demonstrieren, wie er es meinte, wobei ich mir dabei ein Lachen nicht verkneifen konnte, da ich dabei meistens lachen musste, weil es so kitzelte.
Izzy nahm mich lächeln in den Arm und ich schmiegte mich an ihn. Ich sah ihm zu, wie er wie er sich gerade daran machte, einen Schluck aus der Jägermeisterflasche zu nehmen. Doch ehe er noch mehr davon trinken konnte, nahm ich ihm die Flasche aus der Hand. „Hey!“ Izzy sah mich protestierend an. Ich grinste, und nahm ebenso einen grossen Schluck aus der Flasche, ohne Izzy aus den Augen zu lassen, der mir ziemlich genau bei Trinken zusah. „Was ist so interessant daran, wenn ich trinke? Ich kann das nicht, wenn du mich so beäugst!“ „Na gut!“, Izzy drehte sich schmollend um, und reckte seinen Kopf in die Höhe, wobei ich einfach lachen musste, und Izzy ebenso, er drehte sich danach wieder zu mir um, und nahm mir die Flasche wieder aus der Hand.
Wir hatten noch ziemlich viel Spaß und erzählten uns gegenseitig Witze. Doch die Gruselgeschichte, waren trotzdem noch nicht so ganz vergessen.
Ich machte mich daran, ein Plätzchen zu suchen, wo ich mein kleines Geschäft, erledigen konnte, denn ich musste ziemlich dringend.
Als ich fertig war, wollte ich gerade wieder, zurück gehen, doch dann hörte ich ein komische Geräusch hinter mit, und etliche Äste knacken. Erschrocken drehte ich mich um, und starrte in die schwarze Nacht hinein, doch ich konnte nichts erkennen. Ich dachte mir, ich hätte wohl geträumt und drehte mich um, bis irgendetwas vor mir sprang, und ein undefinierbares Geräusch von sich gab. Mein Herz sackte fast bis in die Kniekehlen, und ich stiess einen fürchterlichen Schrei aus. Ich blieb wie angewurzelt stehen. Ich konnte die anderen sehen wie sie auf mich zugerannt kamen, und ein Chris, der aus der Dunkelheit kam, und mich lachend ansah. Mürrisch blickte ihn an. „Das ist nicht komisch! Ich wäre fast verreckt!“, ich versuchte immer noch Luft zu kriegen und lehnte mich an einen Baum. Izzy betrachtete Chris ziemlich aggressiv, und wütend, und stiess ihm sein Ellenbogen in die Rippen. Er kam besorgt auf mich zu und nahm mich in den Arm. „Alles ok?“, ich nickte, und Izzy gab mir einen sanften Kuss auf die Stirn.
Chris versuchte sich ernsthaft zu beruhigen, während wir uns wieder zum Feuer begaben.
Klar, war es lustig, doch nicht hier und nicht jetzt. Das war einfach nur verrückt, und sowas ausgerechnet von Chris. Ich hätte es von Richie, oder Izzy erwartet, aber nicht von ihm.
Aber naja, wir waren sowieso schon alle angetrunken, ausserdem, wollte ich heute mal auf niemanden böse sein, er hatte sich bloss einen Spaß daraus gemacht, andere Leute zu erschrecken, die im Wald Todesängste bekommen. Und heute war ich wohl sein Opfer gewesen. Ich nahm mir noch ein wenig Wodka, und legte meinen Kopf an Izzy’s Schulter.
Er gab mir immer wieder ein Paar Küssen und sah mich liebevoll an.
„Also Jamie, du hast ja heute Geburtstag.“, begann Jay, und sah mich ernsthaft an. Ich blickte erschrocken hoch, da ich gerade damit beschäftigt war, Izzy intensiv in die Augen zu sehen, so wie er mir. „Also, wir, dh: Mikel Chris und ich, haben uns etwas Besonderes für dich ausgedacht. Du benützt dein Zimmer ja sowieso nicht. Da du ja das von Izzy mehr bevorzugst, also werden wir dein Zimmer in beschlag nahm nehmen!“ Ich blickte ihn erschrocken an. Das war nicht sein Ernst oder? Und wo sollte ich dann meine Sachen hinbefördern? „Und das von Izzy gleich auch!“, kam es nun von Mikel. Izzy und ich, blickten uns verwirrt an. „Wollt ihr uns etwa Rausschmeißen?“, sah Izzy Jay nun erstaunt an. Chris schmunzelte und schüttelte den Kopf. „Nein, wir setzten euch auf die Strasse!“ Sagte er mit ein wenig Nachdruck. Er versuchte wohl ernst zu bleiben, lachte dann aber. „Lass das, Chris!“, Jay sah ihn ernst an. „Nein, wir werden umziehen. Und da ihr sowieso ein Zimmer teilt, haben wir uns gedacht, könnt ihr gleich in eine eigene Wohnung ziehen, sie wird ober unserer sein. Sie ist mit einer Wendeltreppe, an unsere Gebunden, du wirst zwangsläufig, unsere als Durchgang benützen müssen. Aber das sollte kein Problem sein? Damit ich dich noch in meiner Nähe habe. Falls du, und auch Izzy, damit einverstanden seid? Sozusagen, als Entschädigung, und als Geburtstagsgeschenk.“ Ich blickte ihn immer noch leicht verwirrt an. Ich wusste nicht so recht, was ich nun darauf antworten sollte. Ich hatte schon daran gedacht, ein eigenes Zimmer mit ihm zu haben, aber gleich eine Wohnung? Ich sah Izzy fragend an, und er mich ebenso. „Was denkst du?“ Ich zuckte mit den Schultern. „Ich weißt nicht, was denkst du denn? Du wusstest doch davon?“, ich war mir sicher, dass er davon wusste, doch Izzy schüttelte den Kopf. „Nein, das war allein ihre Idee, ich hatte davon keine Ahnung, nur vom Umzug.“ Ich sass eine weile lang schweigend neben ihm, um zu überlegen, was ich denn nun sagen sollte. „Wir könnten es versuchen, oder was meinst du?“ Ich gab ihm einen Kuss, und nickte. „Gut, du hättest es eh nicht abschlagen können, denn es war alles schon gebucht, und gekauft!“, kam es nun von Jay der uns anstrahlte. Ich rollte mit den Augen. „Tz, und uns fragt da wohl niemand?“, „Nö, es war ja auch ein Geschenk, und Geschenke, sind Überraschungen!“, zwinkerte er uns zu.
Ich hatte damit nicht gerechnet, aber der Gedanke daran, gefiel mir allmählich. Ich hoffte nur, dass es eine schöne Wohnung war. Doch ich fragte mich, ob das bei uns, eine gute Entscheidung war. Izzy dachte wohl das Gleiche, er sah mich grinsend an und gab mir einen Kuss.
„Und was ist mit Richie?“, fragte ich nun neugierig und sah ihn an. Er stand auf, und kramte in seiner Tasche, und holte ein paar Zettel da raus, die er uns dann brachte. „Ich habe mich um Möbel gekümmert, und noch etwas Spezielles, das siehst du dann aber erst, wenn du einziehst!“, grinste er uns an. Es waren nur einige Zettel, auf denen beschrieben war, dass Möbel gekauft wurden, also ein Bestellschein, sozusagen. „Wollt ihr uns loswerden?“, sah ich ihn nun komisch an. Richie schüttelte grinsend den Kopf, und setzte sich nun vor uns. „Aber auf die Dauer sind die Geräusche aus eurem Zimmer, schon nervend!“, flüsterte er uns zu, und streckte frech die Zunge raus. „Ach sooo! Der Kleine ist eifersüchtig!“, grinste nun Izzy schadenfreudig, und gab mir einen Kuss, so, dass Richie ihn nicht übersehen konnte. Richie schnitt eine Grimasse. „Nennt es so, wie ihr wollt. Wir dachten das wäre angemessen. Ihr seid schon so lange zusammen, ausserdem, wird es eng in der Wohnung.“ Izzy nickte. „Das stimmt schon. Ist gut kleiner, wir freuen uns. Dann kann ich tun und lassen was ich will!“, strahlte Izzy nun bis über beide Ohren, und sah mich schmunzeln an. „Ich ahne, Schlimmes auf mich zu kommen!“, ich konnte mir so ungefähr denken, was er meinte.
Wir laberten noch ein wenig, und tranken. Auch Richie, der sonst nicht so auf Alkohol war, trank auch mit, wir hatten ziemlich Spaß.
Doch Jay und Mikel gingen auch schon bald ins Bett. Doch bevor sie das taten, stießen wir noch gemeinsam auf mein neues Lebensjahr an, da es auch gleich 12 schlagen würde. Normalerweise, tat man das ja, soviel ich wusste, mit etwas normalem, wie Champagner oder so, oder vielleicht Wein, doch bei uns war das ein reiner Mix.
Sie wünschten mir alle noch ein gutes kommendes Jahr, und gaben mir ein küsschen auf die Backen, jeder einzelne.
Danach machten sich Mikel und Jay ins Zelt auf, auch Chris ging in sein Zelt, das er mit Richie teilte.
Nun waren nur noch Richie, Izzy und Ich, wach. Wir hatten bestimmt schon ziemlich einen am Deckel, doch ich konnte immer noch ein wenig klar denken.
Auf einmal sprang Izzy, wie von einer Hummel gestochen auf. „Ich hab noch was für dich!“, lächelte er mir freudig entgegen. Sein Blick trübte sich jedoch wieder. Er senkte seinen Kopf. „Es ist allerdings nichts so wertvolles wie eine Wohnung, vielleicht sollte ich es wegwerfen.“ Er scharrte mit den Füssen auf dem Boden, und nahm einen Schluck aus der Jägermeister Flasche, die wir zu dritt schon fast geleert hatten. „erschrocken blickte ich ihn an „Nein! Nichts ist wertvoller, als etwas von dir! Ich will es sehen, sofort!“ Ich sprang auf und stand vor ihm, ich legte meine Hände auf seine Schulter, und Izzy sah mich nun an. „Bist du dir da sicher? Es ist nichts. Es ist nur ein kleines Ding.“ Er setzte seinen Kopf schief, und sah mich mit seinen braunen Augen an. „Ja bin ich! Ich liebe dich, und nichts ist besser, als wenn es von dir kommt!“ „Ok, du hasst es so gewollt!“ Izzy drehte sich um, und kramte nun in seiner Tasche, bis er mit einem kleinen viereckigen Schächtelchen zu mir kam und vor mir stehen blieb. Er öffnete es und holte daraus eine Kette, die er mir um den Hals legte. Ich sah an mir runter, und schaute das Schildchen an, das daran hing. Es stand in glitzernden Buchstaben: Izzy & Jamie Fey Gallegos.
Er fasste an sein dekoltee, und holte eine selbige Kette heraus. Es stand dasselbe darauf, bloss umgekehrt. : Jamie – Fey & Izzy Gallegos
„Wie gesagt, es ist nichts Besonderes. Es sollte nur bedeuten, dass wir zusammengehören!“
„Ist schon gut, es sieht doch toll aus, ich finds wundervoll!“, ich sah ihm liebevoll in die Augen und gab ihm einen leidenschaftlichen Kuss, den er erwiderte. Ich mochte die Kette, denn sie sah auch nicht gerade billig aus, aber viel mehr mochte ich sie, weil Izzy damit seine Liebe ausdrücken wollte. Und ich wusste es zu schätzen. „Ich liebe es und dich genauso! Und jetzt mach dir nicht so Gedanken darüber!“ Izzy nickte mit dem Kopf. „Gut, wenn du das sagst! Ich liebe dich auch, und es freut mich, dass es dir gefällt!“
Wir setzten uns wieder hin, doch da bemerkten wir, dass Richie schon eingeschlafen war. Izzy stupste ihn leicht an. „Hey kleiner, im Zelt, im Schlafsack, ist es wesentlich bequemer!“ Richie grummelte, und nuschelte etwas Unverständliches. Izzy trug ihn hoch, und brachte ihn in sein Zelt, und kam dann wieder zu mir. „Wir sollten dann wohl auch langsam, oder was meinst du?“ Ich nickte und gab ihm einen Kuss. Wir räumten die Flaschen ein wenig beisammen, und nahmen uns etwas zu trinken mit. Wir legten uns gemeinsam ins Zelt. Er schloss es und legte sich zu mir in den Schlafsack. Ich schmiegte mich eng an ihn, und spürte seinen Atem auf meiner Haut. Es fühlte sich gut an, er wärmte mich, da es kalt war draussen. Ich spürte seine Hände auf meinen Körper, wie er ihn erkundigte. Ich spürte seine feuchten warme Lippen, auf meiner Haut. Ich hatte mich so nach ihm gesehnt. Ich schloss meine Augen, um mich ihm ganz hinzugeben. Seine Küsse bedeckten meinen ganzen Körper, und seine Hände streichelten jeden Zentimeter. Und obwohl es draussen, ziemlich kühl war, perlten, einige Schweißtropfen, meinen Körper hinunter.

 

 

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Kapitel 24

 

 

Ich spürte immer noch seinen Atem, auf meiner Haut, wie er meinen Körper mit Küssen, bedeckte.
Es fühlte sich so gut an, ihn so nahe zu spüren. Ich hatte es schon fast vermisst.
Seine Hände, glitten langsam in meinen Trainer. Ich spürte, wie er mit seiner Hand, meinen String streifte, und wie seine Hand, darin verschwand. Ein Stöhnen, war von mir zu hören. Ich versuchte, mich zu beherrschen, damit niemand was davon mitbekam, sonst würde es morgen wieder peinlich werden. Und auf etliche Sprüche von Mikel konnte ich verzichten, auch wollte ich nicht wissen, was Jay dabei dachte.
Ich schlug diese Gedanken wieder aus meinem Kopf, denn ich konnte Izzy’s Atem spüren, der meinen Körper hinunterwanderte.
Seine Zunge streifte meinen Körper, und er bedeckte ihn mit Küssen. Bis er am Saum, meiner Trainerhose, angekommen war, und zog sie nun ein Stück weit nach unten.
Auf einmal konnte ich seinen Atem, zwischen meinen Beinen spüren, und wie er mich dort küsste und liebekoste.
Ich biss mir fest auf die Lippen, um das Stöhnen, so gut es ging zu unterdrücken, dass mir dabei entfuhr.
Meine Hände krallte ich in den Schlafsack, der unter mir lag. Die Augen hatte ich geschlossen, ganz darauf konzentriert, was Izzy tat. Ich genoss jede Sekunde mit ihm.
Er liess einige Minuten später von mir ab, und ich sah sein Gesicht vor meinem. Langsam senkte er es, und ich spürte auch seine zarten Lippen auf meinen. Seine Hände lagen auf meinem Bauch und ich hielt ihn, an seinen Schultern fest. Langsam bewegte er sie, und küsste mich. Vorsichtig drang seine Zunge in meinen Mund, und suchte, nach der meinen. Ich konnte seinen schnellen Atem spüren, und meiner machte es ihm gleich. Ich hatte selten, so einen wundervollen Kuss von ihm bekommen. Es war ein langsamer Kuss, sehr gefühlvoll. Ich fühlte mich, als ob tausende, von Schmetterlingen, und kleinen Blitzen, meinen Körper durchzucken würden. Es fühlte sich wundervoll an.
Langsam löste ich mich von ihm, und konnte in seine leuchtenden Augen sehen, die vor Glück und Liebe strahlten.
Sachte drückte ich ihn auf den Schlafsack, der auf dem Zeltboden ausgebreitet war, und beugte mich über ihm. Ich drückte ihm einen Kuss, auf seine Lippen, und machte mich dann daran, ihn zu verwöhnen. Ich schob sein Shirt hoch, damit ich freie Sicht, auf seinen Körper hatte. Meine Lippen näherten sich langsam seinem Hals, den ich zärtlich liebkosste. Meine Hand streichelte ihn zur gleichen Zeit, und ich begab mich langsam zum Rest von seinem Körper. Ich berührte jeden Zentimeter von seinem Körper, meine Hände glitten langsam seine Brust hinter, und meine Lippen saugten sanft, an seinen Piercings, die an seinen Brustwarzen hingen.
Ich konnte ein leises Stöhnen von ihm hören, und spürte, wie er versuchte, es so gut es ging zu unterdrücken, was ihm jedoch nicht so gelang. Ich küsste seine Brust, und streichelte ihn. Ich küsste jeden Zentimeter, bis ich zu seinem Bauchnabel gelang. Meine Finger strichen sanft, über sein Tattoo, und ich tauchte kurz mit der Zunge, in den Bauchnabel hinein.
Ein Keuchen war von ihm zu hören, und als ich mit meiner Hand, sanft zwischen seine Beine glitt, konnte ich eine Erhärtung spüren, was mir ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.
Jede einzelne Berührung an dieser Stelle, schien ihn zum Beben, zu bringen.
Ich zog langsam seinen Trainer runter, und konnte nun seine eng anliegenden Short sehen, die sich verdächtig, unter der Erhebung spannte.
Ich musste unweigerlich grinsen, und fuhr damit fort, meine Fingerspitzen, langsam darüber gleiten zu lassen. Ich konnte abermals, ein Stöhnen von ihm hören, und wie er leise, fordernd meinen Namen stöhnte. „Jamie!“
Ich zog langsam seine Shorts runter, und begann mit dem gleichen Spiel, wie er es bei mir getan hatte.
Langsam und sachte, verwöhnte ich ihn mit meiner Zunge, und meinen Lippen.
Ich konnte seinen schnellen Atem hören, und wie er keuchte und stöhnte.
Nach kurzer Zeit, kam er auch schon, und ich konnte ein lustvolles Stöhnen von ihm hören.
Ich war mir sicher, dass ich nicht die einzige war, die es gehört hatte, ich hoffte es jedoch nicht.
Ich legte mich wieder zu ihm und überdeckte ihn mit Küssen, ehe ich mich zu ihm legte.
Wir lagen eine weile einfach nur so da, und lauschten der Nacht, ich wäre wohl fast eingeschlafen, wenn da nicht diese undefinierbaren Geräusche gewesen wären.
Es hörten sich wie Schritte an, denn ich konnte hören, wie Äste knackten, und das Laub aufgewühlt wurde, ich konnte es rascheln hören.
Augenblicklich wurden meine Augen feucht, feucht vor Angst. So wie es jedes Mal bei mir war, wenn ich tierische Angst kriegte, oder einen Schock hatte, und mir mal wieder die verrücktesten Sachen vorstellte, was es denn nun sein könnte.
Izzy blickte mich nur verwirrt und komisch an. Er schüttelte den Kopf, zum Zeichen, dass es bestimmt nichts wäre, legte aber nach kurzer Zeit seine Finger auf den Mund, um mir augenblickliches Schweigen zu verweisen.
Ich spürte die nähe, die von diesem jemand oder etwas ausging. Man konnte gleich am Zelt etwas hören, ein komisches Geräusch, und ich kriegte immer mehr Angst. Ich hasste solche Momente, da ich mir da meistens, fast in die Hosen machte. Ich hatte vielleicht einfach nur zu grosse Fantasie, ging es mir durch den Kopf. Vielleicht lag es am Alkohol.
Er setzte sich irgendwann, genervt auf, und wies mir an, hier zu bleiben. Wollte er im Ernst da rausgehen? Hatte er sie nicht mehr alle?? Er öffnete langsam den Reissverschluss, des Zeltes. „Izzy!“, zischte ich ihm leise zu, doch er hörte nicht, schüttelte nur den Kopf und wies mich zurück, bevor er aus dem Zelt kroch, in seine Schuhe schlüpfte und in die Dunkelheit verschwand. Im Licht des Feuers konnte ich sehen, wie er herumging, und irgendwann verschwand.
Mein Herz klopfte immer höher, ich dachte schon daran, dies würde wohl mein Ende sein. 22 schöne Jahre, Leben, ich hab dich geliebt, ging es mir noch so durch den Kopf, ehe ich wieder diese verdammten Schritte hören konnte.
Izzy kam nicht zurück, und ich war mir sicher, es waren schon mehr als 10 Minuten, vergangen, obwohl er, erst gerade aus dem Zelt verschwunden war. Auch spürte ich, wie ich beobachtet wurde, obwohl ich allein im Zelt war, und man nicht hineinsehen konnte. Ich wurde mit der Zeit ganz unruhig, und nervös. Ich sass minutenlang da, total hin und her gerissen, ob ich nun rausgehen sollte, oder hier drinnen bleiben sollte.
Ich entschied mich nach diesen langen Minuten doch dafür, nachzusehen. Schliesslich war ich Jay’s Schwester, und normalerweise, konnte man mich so, nicht erschrecken, doch nur einer wusste, wie man so was tun konnte. Doch ich tat den Gedanken wieder weg, er würde das nicht wagen, obwohl, ….

Ich machte mich auf, aus dem Zelt, zog mir meine Schuhe über und stieg in die kalte Nachtluft heraus.
Ich blickte mich um, doch ich sah nichts, außer dem Feuer, dass noch immer loderte, und die Zelte, die noch geschlossen waren.
Ich spürte mit jeder Sekunde, mit der ich hier draussen war, die Angst mehr und mehr. Auch die Augen, die mich beobachteten. Ich sah zwar nichts, doch ich konnte bei Gott schwören, dass hier jemand war, ausserdem, wo zum Teufel war Izzy??
Ich machte mir ziemlich sorgen, und dachte schon daran, Jay zu wecken, doch Mikel würde mir den Hals umdrehen, und Jay mich für verrückt halten, und mir erklären, er wäre eh nur schnell pinkeln, und ich hätte mal wieder zu viel getrunken, also liess ich es bleiben.
Und Chris und Richie, konnte man eh nicht wecken, wenn sie mal schliefen.
Langsam ging ich also mit klopfendem Herzen, ums Zelt herum.
„Izzy?“, flüsterte ich abermals in die Nacht hinein, doch es kam keine Antwort zurück. Ihm war doch nicht etwa, etwas passiert?
Erneute Tränen stiegen in mir hoch, mit einer Handbwegung strich ich sie schnell weg. Ich drehte mich gerade um, als ich wieder diese Schritte hörte.
Abrupt blieb ich stehen, und lauschte in die Nacht hinein.
Die Schritte kamen immer näher, ich hörte sie ganz deutlich. Panik stieg langsam in mir hoch, und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich wollte weg, ich wollte schreien, doch die Angst schnürte mir die Kehle zu.
Die Schritte wurden lauter, bis sie allmählich verstummten. Ich spürte die Blicke, in meinem Rücken, und die Sekunde danach, wie sich Hände auf meine Hüften legten. Erschrocken drehte ich mich um, mein Puls raste auf 180.
Da stand er, direkt vor mir, ich konnte nur seine dunklen Umrisse sehen. Langsam bewegte sich die Gestalt auf mich zu, und ich dachte, ich würde nun sterben, bis ich sein Gesicht, direkt vor meinem sah.
Seufend legte ich die Hand vor meine Brust, und schloss kurz die Augen, um mich zu beruhigen.
„Verdammt, Izzy, du hast mich erschreckt! Ich hätte beinahe in die Hosen gepinkelt! Mach das nicht nochmal!“ Enttäuscht und verwirrt blickte er mich an. Ich seufzte erneut, und schüttelte den Kopf. „Wo warst du? Ich hab mir Sorgen gemacht! Hast du was gefunden?“, fragte ich ihn nun direkt. Er schüttelte den Kopf. „Nein, da war nichts!“, flüsterte er mir zu. „Sorry Süsse, ich war kurz pinkeln, ich wollte dich nicht erschrecken, ich wollte dich nur in meine Arme nehmen.“, sagte er entschuldigend, und blickte mich traurig an.
Ich schüttelte kurz den Kopf. „Schon oke. Ist ja nichts passiert. Und da war wirklich nichts? Ich hasse den Wald hier, ich will weg von hier, ich krieg hier noch Panik!“, ich blickte ängstlich in sein Gesicht, und Izzy drückte mir einen Kuss auf meine Lippen.
„Ganz ruhig, Süsse, wir gehen jetzt schlafen. Und morgen ist alles wieder oke!“ Ich nickte und seufzte. Wir gingen zusammen wieder zurück ins Zelt und legten uns in den Schlafsack. Ich brauchte eine Weile, bis ich einschlafen konnte. Ich war immer noch nervös, und voller Panik. Doch ich kuschelte mich eng an Izzy, und irgendwann, war ich dann doch noch eingeschlafen.
Am nächsten Morgen, erzählte ich Jay von den Geräuschen, und wie erwartet, spielte er es herunter. „Vielleicht war es nur ein Tier oder so was.“, beruhigte er mich, und widmete sich wieder dem Zelt, dass wir nun abbauten, und wieder zurückzufahren. Mikel grinste, er hielt mich für verrückt, ich zeigte ihm jedoch bloss den Vogel, und machte kehrt, um Izzy bei unserem Zeltabbau, zu helfen. Izzy musste meinen mürrischen Blick bemerkt haben, denn er lächelte mich schief an. „Ach komm schon Baby, das wird schon! Lass sie einfach, wir hatten dafür, eine aufregende Nacht hinter uns. Aus zwei Seiten betrachtet. Und sie hatten gar nichts!“, zwinkerte er mir nun zu. Nunja, da hatte er wohl recht, doch auf das eine hätte ich gut verzichten können. Auf diese blöden Geräusche.
Jetzt bei Tag, sah der Wald schon wieder ein bisschen friedlicher aus, und angenehmer, machte es sich auch viel leichter, das Zelt abzubauen, und die restlichen Sachen aufzuräumen.
Mir war aber noch etwas mulmig, zumute. Ich machte mir etliche Gedanken, wegen der neuen Wohnung. Zumal ich und Izzy noch nicht so lange zusammen waren. Zwar schon eine längere Zeit, aber dass wir nun gleich zusammenziehen würden, hätte ich nicht gedacht.
Doch eins wusste, wenn ich zu Hause war, würde ich erst mal Baden, bevor ich was anderes machen würde. Es war ziemlich kalt hier, und ich hatte hunger, ausserdem, wollte ich in neue Klamotten.
Mit Müh und Not, brachten wir das Zelt wieder zusammen. Und als wir den Rest auch noch aufgeräumt hatten, sah es hier wieder aus, wie, bevor wir hier angekommen waren.
„Und, können wir dann gehen?“, fragte Jay in die runde, und wir nickten. Ich hatte alles bei mir, da ich sowieso nicht viel mitgenommen hatte, da ich hier von ja nichts wusste.
Gemeinsam marrschierten wir zum Auto zurück, wo ich auch gleich einstieg. Hauptsache so schnell wie möglich nach Hause, war das Einzige, woran ich jetzt dachte. Izzy setzte sich wieder neben mich. Ich konnte ein lautes Stöhnen von ihm hören, und wie er sein Gesicht verzog. Fragend sah ich ihn an. „Mein Rücken! Ich verbringe nicht mehr, auch nur eine Nacht, auf einem Waldboden!“ Ich sah ihn grinsend an, und kuschelte mcih an ihn. Da hatte er wohl recht. Ich konnte an einzelnen Stellen, spüren, wie es schmerzte, aber das musste ich nach so einem Tag wohl in kauf nehmen.
Während der fahrt, war es eigentlich ruhig, auch hatte niemand eine bemerkung abgelassen, was gestern Abend anbetraf. Also dachte ich mir, sie hatten wohl doch nichts mitbekommen, umso besser für mich …

 

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Kapitel 25




How could this happen to me
I made my mistakes
I’ve got no where to run
The night goes on
As I’m fading away
I’m sick of this life
I just wanna scream
How could this happen to me
(Simple Plan - Untitled )



Izzy hatte gerade die Tür aufgeschlossen, als eine Miauendes etwas, den Gang entlang lief. Kitty. Unsere Katze. Ich nannte sie Kitty, doch eigentlich hatte sie einen anderen Namen, und war männlich. Ich glaub, Jay hatte sie, Joe genannt. Wieder ein J. Das J lag wohl in unserer Familie. Ich ignorierte sie, zog die Schuhe aus, und lief geradewegs ins Badezimmer, um schon mal heißes Wasser einlaufen zu lassen. Ich wollte mich gerade umdrehen, als ich in etwas Weiches hineinrannte. Ich sah direkt in Izzy’s grinsendes Gesicht. „Du hast doch nicht etwa vor, ohne mich zu Baden, oder Süsse?“ Ich überlegte kurz und sah ihn lächelnd an. „Ich weis nicht, mal sehen!“ Izzy zog eine gespielte Schnute, und sah mich flehend an. Ich musste bei diesem Anblick einfach loslachen. „Hör auf damit, ich kann sowieso bei dir nicht nein sagen!“ Kurz darauf als ich dies erwähnte, zeigte er auch schon seine Gewinnermiene.
Er drehte sich auf dem Absatz um und verschwand aus dem Bad. Ich tat es ihm gleich, und holte mir schnell frische Wäsche, und als ich zurück im Bad war, war Izzy auch schon wieder da anzutreffen. Ich schloss die Tür hinter mir, und legte die Sachen auf die Komode, um in Izzy’s Arme zu gehen, die mir erwartungsvoll, entgegenblickten. Sanft legte ich meinen Kopf auf seine Brust und schloss für einen Moment meine Augen. Ich spürte, wie Izzy meine Haare beiseite schob, und mir einen Kuss auf den Hals drückte. Ich löste mich von ihm, und machte mich daran, meine Klamotten auszuziehen, wobei mir Izzy, interessiert zuschaute. Ich zog meinen Pully, und meine Hose aus, und legte sie beiseite. Izzy’s Blick, wich keine Sekunde von mir. Ich sah ihn herausfordernd, und grinsend an, während ich meinen BH öffnete, und ihn über meine Schulter warf. Das hatte nun gereicht, und Izzy kam, grinsend zu mir herüber, und fummelte an meinem String herum, den er kurzerhand, von mir befreite. Ich wartete erst gar nicht auf ihn, sondern stieg gleich in die Wanne. Ich schüttete ein wenig Badeschaum hinein, und drehte den Wasserhahn ab.
Lächelnd sah ich ihn an, er stand ein paar Sekunden da, und sah mich immer noch grinsend an, bis er es sich plötzlich anders überlegte, und sich dann doch noch auszog, um auch gleich bei mir im Wasser zu landen. Doch er konnte es mal wieder nicht normal machen, nein. Wasser schwappte über den Rand. Jay würde wohl wieder meckern, wenn er das sehen sollte. Zum Glück, war der Boden nicht wasserdurchlässig, ansonsten würde es nun im Badezimmer unten, von der Decke tropfen. Bei diesem Gedanken, machte sich ein Grinsen bei mir breit, das wohl dieselbe grösse annahm, wie Izzy’s, denn er hatte wohl genau das Gleiche gedacht.
„Das ist dann wohl deine Schuld!“, neckte ich ihn lächelnd, und begab mich zu ihm, auf die andere Seite. „Ja klar, der böse, böse Izzy, ist an allem Schuld! Du hast doch das Wasser angestellt! Wenn das Wasser fließt, fließt es halt!“, entgegnete er mir grinsend, und nahm mich in seine Arme. Meine Hände lagen auf seiner Brust, und streiften sein Piercing, wobei mir Izzy genau zukuckte, wie ich mit meinen Fingern über sie fuhr.
Ich wusste genau, was dies für eine Wirkung hatte. Es machte ihn ziemlich an, das wusste ich, und das war ja auch meine Absicht.
Ich gab ihm einen fordernden Kuss, doch ehe er erwidern konnte, löste ich mich von ihm.
„Hey!“, grinsend sah er mich an. „Das ist nicht fair!“ „Was ist heutzutage schon fair?“, ich zuckte lächelnd mit den Schultern, und izzy schüttelte grinsend seinen Kopf. „Rache ist süß!“, sagte er nun vielversprechend. Nun gut, das würde ein Nachspiel geben, das sah ich schon an seinem schelmischen Grinsen, aber was solls.
Sein grinsen wurde nicht weniger, sondern eher mehr. Er kam nun auf mich zu, und gab mir einen fordernden Kuss. Doch als ob das nicht genug wäre, fing er an mit seiner Hand, meinen Körper zu streicheln, an stellen, die er besser sind berührt hätte. Ich spürte schon, wie die Erregung langsam in mir stieg, und mein Atem sich beschleunigte. Ich schlang meine Arme um ihn, um ihn noch näher an mir zu spüren. Ich wollte mehr, doch als ob er dies gewusst hätte, liess er auch schon von mir ab.
Ich blickte ihn verwirrt an, doch Izzy schüttelte nur grinsend seinen Kopf „Rache ist Süss, Baby!“, sülzte er nun und stieg aus der Wanne, um sich ein Tuch zu nehmen, um sich ab zu trocknen. Ich starrte ihn immer noch geschockt an. Wie konnte er nur. Ich hasste es, wenn er sowas machte. Izzy ignorierte meinen geschockten Blick, und schwang sein Tuch, lächeln zu mir herüber. Platschend landete es in der Wanne, und ich nahm es an mich. Toll, das war wohl nun klitschnass. Ich musste mit ansehen, wie Izzy sich nun seine Shorts überzog, und grinsend aus dem Bad verschwand. Natürlich nicht, ohne provozierend mit seinem Hintern zu wackeln. Bevor er die Türe schloss, sah er mich nochmal grinsend an und winkte mir zu. „Bis später!“ Die Tür schloss sich, und ich war nun allein in der Wanne. „Verdammt!“, zischte ich und liess das Tuch nochmals, in die Wanne fallen, was ich besser nicht getan hätte, da noch mehr wasser überlief. Genervt, und enttäuscht stieg ich aus der Wanne, und liess das Wasser aus. Ich schnappte mir ein Tuch, trocknete mich ab, und zog mich an. Doch bevor ich nun rausgehen konnte, musste ich hier das Wasser, noch aufwischen. Ich schmiss kurzerhand, ein Paar Tücher auf den Boden, damit das Wasser nicht mehr zu sehen war, und es sich ins Tuch saugte.
Ich liess die Tür laut ins Schloss fallen, und traf daraufhin, einen Grinsenden Izzy, der angezogen an der gegenüberliegenden Wand lehnte. „Na, ist da jemand sauer!?“
Genervt schüttelte ich den Kopf. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass seine Rache, gleich sofort kommt. Aber naja, böse konnte ich ihm nicht wirklich sein, ich hatte es mir selbst zu zuschreiben.
Ich lief ihm nach, runter in die Küche, wo wir uns etwas zu essen machten. Die anderen Jungs, waren nirgends zu sehen, sie hatten sich wahrscheinlich in ihr Zimmer verkrochen. Sollte mir nur recht sein. Dann hatte ich wennschon meine Ruhe, hier mit Izzy.
„Was hältst du davon, wenn wir später Shoppen gehen?“, versuchte mich Izzy nun zu fragen, während er sich ein Sandwich in den Mund steckte, und mit vollem Mund versuchte, den Satz auszusprechen. Ich hob eine Augenbraue und sah ihn schief an. „Shoppen? Und was willst kaufen?“, er biss nochmals ab, und während er kaute, sagte er: „Nichts bestimmtes!“, und schüttelte den Kopf. „Einfach mal umsehen.“
Ich zuckte mit den Schultern, und nickte. Er war sonst nicht der Typ, der einfach mal so, Shoppen gehen wollte, aber, mir sollte es recht sein. Ich war mir jedoch sicher, dass da, noch mehr dahinter steckte.
Ich ging auf ihn zu, umarmte ihn, und senkte meinen Kopf auf seine Schulter, während Izzy, seine Arme um mich schlang, und mir einen Kuss, auf meinen Kopf drückte.
Wir gingen nun aus der Küche, und zogen unsere Schuhe, und Jacken an, und verschwanden kurz darauf auch gleich aus der Tür.
Langsam schlenderten wir die Strassen entlang, bis wir an einem Einkaufszentrum ankamen. Izzy zog mich kurzerhand mit rein, ohne dass ich was dazu sagen konnte.
Wir gingen zusammen, in die Kleider Abteilung, und Izzy schaute sich um, während ich das Gleiche tat. Bis Izzy jedoch vor mich sprang und etwas komisches, Undefinierbares, in der Hand hielt. Beim genaueren betrachten, sah es aus, wie ein T-shirt. Genau das musste es sein. „Was willst du denn damit?“, ich sah ihn angewiedert an. Er hielt sowas wie ein rosa Shirt in der Hand. „Das, wäre doch das passende für dich, Süsse!“, lachte er nun. Ich verdrehte die Augen. „Wohl eher für dich!“, ich nahm es ihm aus den Händen, und warf es ihm über den Kopf. „Als Abdeckung! Passt zu deinen ähm, rötlichen Haaren!“ Er nahm das Shirt wieder vom Kopf, und lächelte mich an. „Nein, ich mag rosa nicht so!“, er schaute es angewiedert an, legte es dann wieder zurück. In Gedanken versunken, schüttelte ich den Kopf, während ich ihm, hinterher sah. Er war eindeutig, verrückt.
Wir schlenderten noch eine weile durchs Kaufhaus, bis sich Izzy dafür entschied, nach irgendwelchen, neuen Cap’s zu suchen, und ich mich dafür, kurz aufs Klo zu gehen. „Ok, dann treffen wir uns in 10, Minuten wieder, ok?“, ich sah in sein fragendes Gesicht und nickte. „Aber beeil dich, bevor ich noch Entzugserscheinungen kriege!“, grinste er mich an und gab mir noch einen Kuss, bevor er die Treppen runterging, und ich den Gang entlang, zu den Toiletten.
Ich öffnete die Tür, und zum Glück, war niemand hier. So war ich wennschon alleine, und hatte nicht irgendwelche, störende zicken um mich herum. Ich ging zum Wasserhahn, und liess mir erstmal kaltes Wasser übers Gesicht laufen. Um mich ein wenig zu erfrischen.
Wenige Sekunden später bereute ich den Gedanken, aufs Klo zu gehen. Als ich meinen Kopf wieder hob, und in den Spiegel blickte, grinste mcih ein fieses Gesicht an.
„Lizz!“, zischte ich zwischen meinen Zähnen hervor. „Ach, sieh an, sie kennt sogar meinen Namen!“, und dabei wurde ihr grinsen, noch breiter. Was gab es da bitte zu grinsen? Verdammte Zicke.
„Verschwinde!“, raunte ich ihr entgegen, und starrte immer noch ihr Spiegelbild an. Ich dachte, ich wäre sie endlich los, doch da hatte ich mich, wohl zu früh gefreut. Nur schon allein ihr Anblick reichte aus, und ich wäre fast kollabiert. Sie stank erheblich nach Parfüm, ich konnte sowas nicht ausstehen, selbst wenn ich Parfüm mochte. Ihre Haare waren immer noch blond, und ihre Kleidung hatte sich nicht geändert. Pinkes Top, und weisse Jeans. Wie ekelhaft.
„Krasser Schlag, Kleine, hat mir ne Menge Geld gekostet!“, sagte sie nun arrogant, und betrachtete sich im Spiegel, während sie mit ihren pink lackierten Fingernägel, an der Nase herumfummelte.
„Hast du auch nicht anders verdient!“, zischte ich ihr entgegen, doch ich bereute diesen Satz Sekunden später auch schon.
Ein harter Schlag, traf mich in der Magengegend, und liess mich keuchend zusammenfahren. Ich hielt meine Hände vor meinem Bauch, und mein Blick hatte ich gegen den Boden gerichtet. Der Schmerz war fast nicht zum Aushalten, trotzdem versuchte ich mich wieder aufzurichten, so gut es denn möglich war.
Ich konnte ihren gehässigen Blick erkennen, und wie sie mich böse anfunkelte.
„Dein Plan, mich nicht mehr in den Club reinzulassen, hat gut funktioniert, aber nicht gut genug. Sowas hält mich noch lange nicht von Izzy fern. Ich sagte dir schon anfangs du sollst deine dreckigen Finger von ihm nehmen, aber du wolltest ja nicht auf mich hören!“
Ein erneuter, stechender Schmerz, durchbohrte mich, und sie stieß mich hart gegen die Wand. Ihr Knie rammte sie zwischen meine Beine, was mich zum erneuten Aufstöhnen brachte. Ich wollte mich losreißen, oder schreien, doch irgendwie, brachte ich keinen Ton über meine Lippen, der Schmerz war zu groß. Ich war in der Hoffnung, dass sie sich einfach verziehen würde. Ihr Blick traf, mein Dekolte, und blieb an der Kette hängen, die Izzy mir geschenkt hatte. Ihr Gesicht, veränderte sich schmerzhaft, und ein harter Blick traf mich.
Ich wusste, was sie jetzt tun würde, ich fühlte es. Mit einem kurzen Ruck, riss sie die Kette von meinem Hals, und liess von mir ab. Sie verschwand kurz im Klo, und ich konnte die Klospülung hören. Ich fühlte mich gerade an, als ob die ganze Welt zusammenbrechen würde. Es schien so, als ob es nur eine stinknormale Kette wäre, doch sie war viel mehr für mich. Sie war mein ganzer Stolz, und den hatte sie nun gerade runtergespült. Mit einem gehässigen Blick, verschwand sie aus der Toilette, und ich sank an der Wand herunter. Den Schmerz, hatte ich schon längst vergessen, meine Gedanken hingen an der Kette, die nun wohl in der Kanalisation, enden würde. Und bei dem Gedanken, fühlte ich mich noch leerer, und schrecklicher, als ich mich sonst schon fühlte.



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