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Kapitel 35


 

Breakdown
I can't take this
I need somewhere to go
I need you
I'm so restless
I don't know what to do

We've had our rough times
Fighting all night
And now you're just slipping away

Give me this chance
To make the wrongs right,to say
Don't don't don't walk away
(Simple Plan – Promise)





„Und jetzt lass uns endlich gehen ok?“, Izzy sah mich nun fragend an, und ich nickte. Wir waren noch eine Weile am Strand, bis wir uns beruhigt hatten. Standen einfach so im Wasser, und meine Kleider, waren immer noch vom Wasser durchtränkt, genauso, wie die seinen.
Wir packten also, unsere restlichen Sachen noch zusammen, und gingen dann zum Auto, wo wir einstiegen. Das würde den Sitzen gar nicht gut tun. Sie waren, spätestens, wenn wir zu Hause angekommen waren, ebenso mit Wasser durchtränkt, wie unsere Kleider. Aber was solls. Das war dann wohl unsere Schuld. Oder sollte ich, die von Izzy sagen? Seine stürmische Art war es, die uns ins Wasser befördert hatte. Ich wusste ja, das sowas passieren würde. Ich hatte ihn gewarnt, aber er hatte ja nicht hören wollen. Das war wirklich typisch für ihn. Er konnte sich manchmal in solchen dingen, einfach nicht beherrschen.
„Das nächste Mal sparst du dir die stürmische Art, für zu Hause auf, Ja Schatz?“, ich sah ihn nun bestimmend an. Er grinste jedoch nur, sah an sich herunter, und sah mich dann an. „Naja, so kann ich wennschon, auch den Rest von dir sehen!“, er grinste mich verschmitzt an, und sein Blick, klebte für einige Sekunden, an meiner Oberweite. Ich betrachtete sie kurz, und schüttelte dann den Kopf. Mein Top war zwar weiss, jedoch konnte man auch nicht viel darunter erkennen, da es nicht durchsichtig war, wegen dem Wasser, wie bei anderen weissen Shirts. Aber so war Izzy nun mal.
„Du kannst bald auch noch was anderes sehen, und zwar den nassen Sitz unter uns! Das wird ihm gar nicht gut tun.“, warf ich nun ein. Izzy sah daraufhin, kurz auf den Sitz unter sich, und zuckte mit den Schultern, ehe er sich wieder auf die Strasse konzentrierte. „Pech. Das trocknet wieder!“, gab er einfach nur von sich, als ob es nichts besonderes wäre. Oder einfach nur egal. Klar hatte er recht. Doch der Sitz war bestimmt schon echt nass, durch die klitschnassen Klamotten an uns. Doch daran konnte ich nun auch nichts mehr ändern. Und zum Glück war es auch nicht mein Auto.
Ich konnte gar nicht Autofahren. Dies müsste ich eines Tages dann wohl noch mal nachholen. Ich war, als ich es versucht hatte, immer durch die Prüfung, gerasselt. Ich hatte sie ja auch nicht selbst bezahlen müssen. Schluss und endlich, hatten es diese Pflegeeltern aufgegeben. Se meinten wohl, ich wäre zu dumm dafür. Doch in Wahrheit, hatte es mich einfach angekackt. Ich hatte einfach andere Sachen im Kopf, als diese blöde Autoprüfung damals. Ich fand es sowieso irrsinnig, mit 16 schon ne Autoprüfung zu machen, wo man in anderen Ländern, dies erst mit 18 konnte. Dabei war ich hier, erst mit 21 volljährig, doch die Autoprüfung, konnte man schon mit 16 machen, war das nicht irgendwie, schwachsinnig?? In meinen Augen war es das.
Vor allem hatte ich einfach nicht daran denken wollen. Ich war damals damit beschäftigt, irgendwas anzustellen, ich war gerade 18 gewesen, und Jay, war schon nicht mehr bei mir gewesen. Es schmerzte zwar immer noch ein wenig, wenn ich daran zurückdachte, doch immer hin, war es jetzt besser, und ein wenig verarbeitet, hatte ich es immerhin. Wennschon etwas, woran ich nicht immer denken musste, und was mir nicht immer Sorgen, oder Schmerzen bereitete.
Izzy fuhr die Auffahrt an, und ich packte schonmal meine Tasche, um gleich darauf mit ihr, aus dem Auto zu steigen. Auch Izzy hatte seine genommen, und schloss das Auto ab, als er ausgestiegen war. Er kam ging danach ums Auto herum, zu mir, und hielt mich bei der Hand.
Mikel war gerade eben aus der offenen Garage gekommen, und er hielt ein Tablett, mit verschiedenen Dingen. Es sah wie Fleisch, oder ähnliches aus. Als er uns bemerkt hatte, blieb er abrupt stehen, und musterte uns mit einem etwas komischen Gesichtsausdruck. „Sag mal, wo kommt ihr denn her??“, sein Blick lag fragend auf uns, während er immer noch das Tablett hielt.
Izzy grinste mich zuerst schief an, und antwortete ihm dann auch. „Am See, wieso?“
„Und das heisst, ihr müsst gleich mit den ganzen Klamotten in den See springen oder wie? Hat man euch nicht beigebracht, zuerst die Badesachen, anzuziehen?“, Mikel musterte uns immer noch, und sah uns mit einem gequälten Gesicht an. „Naja, das war, Izzy’s Idee, nicht meine. Ausserdem, ist das eine andere Geschichte!“, ich zuckte grinsend mit dem Schultern, und nickte zu Izzy hinüber. Er jedoch, fing nur an zu lachen. „Ich kann doch auch nichts dafür, ich bin gestolpert! Kann doch mal passieren!“
Ja, konnte, aber sollte nicht. Ausserdem war er es, der ja seine Hände, einfach nicht bei sich halten konnte.
Meine Kleider waren nämlich immer noch nass. Naja, wennschon waren Izzy’s Klamotten, ebenso nass, wie die meinen, ein Vorteil.
Doch zuerst würde ich duschen gehen, und mir den Sand, vom Körper waschen. Und mir vor allem, neue und warme Sachen anziehen, bevor ich heute noch was anderes tun würde. Doch ich befürchtete, dass Izzy wohl mit mir kommen würde, und dies würde heissen, ich bräuchte eine Ewigkeit, bis ich mit duschen fertig war.
„Oke, nächstes Mal, mit Badeanzug. Und passt auf! Ihr dürft den Dreck, und das Wasser dann im Flur selbst aufwischen, ich hab das eben gerade getan, ich hab nicht nochmal Bock darauf!“, kam es etwas mürrisch und ziemlich genervt von Mikel. Nunja, was konnte ich dafür, wenn er den Flur wischen musste? Das Einzige was ich wischen musste, war die Treppe, und die paar Meter, vor der Haustüre oben. Der Rest, gehörte ja nach unten, und war also nicht meine Sache, sondern die, der anderen Jungs.
Mikel drehte sich um, und wollte gerade um die Hausecke, gehen. Wohl zu der Terrasse von ihnen. Doch dann blieb er plötzlich wieder stehen, und drehte sich nochmal um. „Was ist, hast du was vergessen?“, Izzy sah ihn amüsiert an, und zog mich mit sich, zum Hauseingang. „Ich wollte fragen, ob ihr vielleicht auch Lust habt, was zu essen?“ Izzy und ich, nickten natürlich beide.
„Essen klingt gut, ich verhungere schon fast. Wir sind dann nachher auch gleich bei euch. Wenn ich duschen war.“, antwortete ihm dann auf seine Frage. Klar, essen war immer toll, diese Frage hätte er sich aber auch sparen können.
„Duschen?“, Izzy’s Kopf schoss augenblicklich zu mir, und blickte schlemisch grinsend, in mein Gesicht. Seine Augen funkelten und strahlten, und er schien sehr, von dieser Idee begeistert zu sein. Toll, ich hätte es doch nicht erwähnen sollen. „Gute Idee!“, kam es grinsend von ihm. Ich schüttelte den Kopf, und ging voran, ins Haus. Naja, früher oder später, hätte er es sowieso bemerkt, da wir ja beide in einer Wohnung wohnten, in einer Etage, also wäre ich doch nicht drum herum gekommen.
Wir gingen also, als wir oben waren, duschen. Und meine Befürchtung hatte sich wirklich bestätigt, auch das, was ich gedacht hatte. Izzy konnte selbst beim Duschen, seine Hände nicht bei sich behalten. Wennschon musste ich mich so nicht selbst eincremen, denn dies hatte Izzy für mich erledigt. Zwar hatte es ein wenig länger gedauert, aber es war umso intensiver. Sehr intensiv sogar. Naja, dafür hatte ich ihn dann eingecremt, was ihm genauso gefallen hatte, es war ja auch nicht anders zu erwarten.
Manchmal dachte ich, dieser Mann dachte wirklich ständig nur an das eine. Naja, klar war ich manchmal ebenso, doch nicht immer. Wennschon konnte Izzy auch anders sein, und so hatte ich ihn immer in meiner Nähe, war also auch etwas gutes.
Und wie beschlossen, gingen wir danach auch zu den anderen runter, doch davor, musste ich auch noch was anderes anziehen. Ich hatte vor, normale Jeans anzuziehen, doch Izzy war da anderer Meinung.
„Warte! Ich hab noch was für dich!“, strahlte er mir entgegen, und ging schnell zum Schrank. Dort holte er eine etwas grössere Tasche hervor, die er mir dann entgegen streckte. „Was soll ich damit?“, ich sah ihn Fragend an, und verstand nicht ganz. „Na, schau rein, und zieh das an!“, antwortete er blos. Na schön. Ich öffnete also die Tasche, und was da drin war, sollte ich anziehen. Doch nur über meine Leiche. Denn darin befand sich ein weisser Rock. Ein mini Rock. Er war zwar nicht ganz Minni, doch er war kurz. Ich würde sterben, wenn ich es anziehen würde, doch Izzy sah mich mit einem Dackelblick, flehend an. „Komm schon, nur für Heute! Ich habs extra für dich besorgt, bevor wir umgezogen waren. Ich hatte jedoch bis jetzt keine Zeit, und hatte es vergessen  Ausserdem würde dir dieser Rock sehr gut stehen!“, erklärte er mir nun. Ich war mir nicht so ganz sicher, ob dies sein ernst war, doch leider, war es das.
Ich würde ihn dafür irgendwann noch umbringen müssen. Doch weil es Izzy war, tat ich es dann aber doch. Aber nur mit einer Ausnahmne.
„Ich werde es anziehen, wenn du mich, nachdem ich dich verwöhnt habe. Mit diesem lächerlichen Gutschein. Wenn du mich, ebenso verwöhnst, oder wennschon ausgiebig, massierst!“, verlangte ich nun von ihm, und sah ihn ernst an. Izzy schien nichts dagegen zu haben, und nickte lächelnd. „Wenns weiter nichts ist, gut, geht klar. Und jetzt zieh das an, ich warte!“, grinste er mir nun wieder entgegen, und hatte seine Arme, vor der Brust verschränkt. Ich müsste da wohl durch. Ich konnte mich ja auch wehren, doch dann würde er mich wennschon mal massieren.
Doch heute schien irgendwie, einfach  nicht mein Tag zu sein, also musste ich da durch. Doch ich konnte mich wennschon, auf eine Massage freuen.
Ich packte dieses lächerliche Ding, mit dem Top dazu, aus der Tasche und zog es an. Izzy sah mir dabei natürlich genau zu. Mit einem fetten grinsen auf dem Gesicht. Ich hasste ihn dafür, ich fühlte mich schrecklich, so nackt in diesem Rock. Jay würde aus allen Wolken fallen, und tot umkippen, wenn er mich so sehen würde. Ich hoffte, es würde nicht ganz so ernst sein, denn sonst hätten wir nichts zu essen. Er würde einen starken Drink brauchen, genau wie ich. Damit ich nicht weiter daran denken musste, wie peinlich es war, mit so einem Rock, der einfach nur kurz war, herum zu rennen. Und in Amerika taten das auch noch, scharrenweise von Mädels. Das, konnte ich einfach nicht verstehen.

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Kapitel 36





Ich hatte diesen verdammten Rock also doch angezogen. Wir waren auf dem Weg nach unten, und Izzy machte sich nicht mal die Mühe zu läuten. Ein kurzes Klopfen an der Tür, und er ging einfach rein. Klar es waren seine Freunde und mein Bruder, aber trotzdem fand ich das nicht so toll. Wie dem auch sei.
Mikel hatte mich schon doof angeglotzt als er an uns vorbei in die Küche ging. Chris würdige mich, eines kurzen Blickes, als er auf die Terrasse ging. Izzy und ich gingen zu erst in die Küche, um uns dort etwas zu trinken zu holen. Ich brauchte zu erst mal ein Bier, um mich von diesem schrecklichen Nachmittag zu erholen. Und damit ich mich nicht so aufregte, wenn die anderen mich anstarrten, wegen diesem kurzen Rock. Izzy hatte sich auch eins aus dem Kühlschrank geholt, und drückte mir ebenso eines in die Hand. Ich fühlte mich jedoch immer noch nicht so wohl in diesen Klamotten. Was aber wohl davon kam, dass ich selten Röcke trug. Und nun hatte ich doch einen an. Obwohl ich mich eigentlich weigern wollte, jemals wieder einen anzuziehen. Klar, früher als ich noch ein kleines Kind war, hatte ich auch öfters Röcke getragen. Aber wenn man klein ist, trägt man viel, Röcke. Doch dies hatte sich irgendwann, einfach geändert. Vor allem, als dann unsere Eltern, nicht mehr da waren.  Manchmal fragte ich mich, was ihnen eigentlich einfiel, uns einfach so plötzlich alleine zu lassen. Doch es war ja auch nicht ihre Schuld. Sondern die, des Fahrers. Na ja, ändern konnte man da eh nichts mehr.
Wir hatten das Bier geöffnet, und gingen auf die Terrasse. Obwohl ich eigentlich darauf verzichten, hätte können. Zuerst hatte uns Jay und Richie gar nicht so richtig beachtet, hatten uns einfach normal begrüsst. Denn Jay stand, wie immer, am Grill, und Richie quatschte mit ihm. Erst als dann Richie, Jay plötzlich nicht mehr antwortete, drehte sich auch Jay um. Richie konnte ja nicht antworten, er war zu sehr damit beschäftigt, auf mich, und den scheiss Rock zu starren, den ich trug.
Izzy, fand das alles sehr amüsant, und konnte seine Hände immer noch nicht bei sich behalten. Doch diesmal lag es eher am Rock. Er zupfte die ganze Zeit an ihm herum. Oder wohl eher am meiner nackten Haut, die darunter lag. Und darunter trug ich nur einen normalen String. Das Gefühl konnte einfach nur schrecklich sein.
„Richie? Hallo, was träumst du schon wieder? Ich hab dich gerade eben was gefragt?“, Richie antwortete Jay immer noch nicht. Seine Augen klebten immer noch an mir. Jay hatte Richie angestupft dieser machte jedoch keine Bewegungen. Richie schien wie in Trance zu sein. War es wirklich so ein Wunder, das ich ein Rock trug? Ich war schliesslich auch nur ein Mädchen.
Jay hatte Richie komisch angestarrt, und mit der Hand vor seinem Gesicht herumgefuchtelt, dieser jedoch, hatte seine Hand nur weggescheucht. Erst danach, folgte Jay, Richies Blick, und landete auf mir.
Er schien plötzlich für einige Sekunden zu erstarren. Dann schien er irgendwie, erschrocken zu sein. „Jamie – Fay? Was tust du in einem Rock?? Ich glaube ich träume?!“, Jay schien, wie von allen guten Geistern verlassen zu sein, und seine Augen weiteten sich. Er betrachtete den Rock, ziemlich intensiv, und hob dann eine Augenbraue. „Das war Izzy’s Idee. Und nein, du träumst nicht!“, gab ich nur knapp als Antwort zurück.
„Ausserdem, bin ich eine Frau, falls hier das noch niemandem aufgefallen ist!“, kam es wieder etwas genervt von mir. Sie starrten immer noch alle auf mich, als ob es sehr interessant wäre, mich so anzusehen. Es würde auch eines der ersten, und letzten Male sein, in dem Sie mich in so einem Rock sehen würden. Ausser vielleicht mal in einem wunderschönen Kleid. Es müsste dann, aber schon etwas Besonderes sein.
Izzy jedoch, war der einzige der nicht so andauernd zu mir starrte.
Er grinste, bis über beide Ohren. „Oh, ich hab schon gemerkt, dass du eine Frau bist!“, gab er lachend von sich, und seine Hand, klebte für einige Sekunden an meinem Po, so wie sein Blick, an meiner Oberweite. Ich schüttelte nur etwas murrend den Kopf und nippte an meinem Bier, das ich dann auf den Tisch abstellte. War mir auch klar. Wenn er nicht wüsste, dass ich eine Frau bin, wäre etwas nicht in Ordnung, denn bei einigen nächtlichen oder auch täglichen Aktivitäten, musste dies einfach auffallen.
Das was ich jetzt brauchte, war eine Zigarette. Das war so, nicht auszuhalten. „Würdet ihr bitte aufhören mich so anzustarren?? Ja? Danke!“, giftete ich nun wieder, und löste mich aus Izzy’s Umarmung. Ich schnappte mir eine Zigarette, aus der Schachtel, die in seiner Jeans steckte, und zündete sie an. Ich stand etwas genervt am Tisch und zog an der Zigarette, während Izzy mich immer noch lächelnd ansah. Wennschon grinste er nicht mehr so. Wennschon etwas. Richie und Jay hatten sich auch wieder dem Grill, gewidtmet und nichts mehr weiter über mich gesagt. Dass ich davon angepisst war, hatten sie nun wennschon bemerkt. Sollten sie auch. Der Rock war zwar angenehm, jedoch wiederum, auch nicht. Ich war es mir einfach nicht gewohnt, das war alles. Ausserdem, konnte ich es nicht ausstehen, wenn etliche Blicke, immer auf mein Becken, oder mein Po, gerichtet waren.
Doch mir gingen auch andere Dinge durch den Kopf. Bald würde das Konzert stattfinden. Das Konzert auf Linkin Park. Dies heiterte meine Laune etwas auf, da ich mich auch ziemlich darauf freute. Es war einfach etwas anderes, sie Live zu sehen. Naja, wir würden wohl auch einige der einzigen sein, die sie auch wirklich hautnah, Live sahen. Nach dem Konzert.

Doch ich freute mich auch schon, auf den späteren Abend, wenn ich den Rock endlich ausziehen konnte. Oder auf dann, wenn wir alleine waren, oder wenn ich zu viel getrunken hatte, um mich über den Rock aufzuregen. Da ich dann benebelt sein würde, und wohl an weniger denken würde, als sonst, wenn ich nüchtern war. Es hatte seinen Vorteil. Doch mehr als Bier, wollte ich nicht. Schliesslich hatten wir gerade eben Izzy’s Geburtstag gefeiert, und nochmal so viel Alkohol wollte ich in nächster Zeit nicht trinken. Zu viel, war auch nicht gut, ausserdem, scheusslich. Ich mochte den Geschmack in meinem Mund nicht, wenn man angetrunken war, und ausser Alkohol, in den letzten Stunden nichts mehr getrunken hatte. Und Zigaretten schmeckten in solchen Momenten ebenso scheusslich. Und ich wollte beim besten Willen heute darauf verzichten.
Doch auf Izzy wollte ich heute nicht verzichten. Ich wollte gar nicht auf ihn verzichten, das war ja klar. Meine Ängste hatten sich auch ein wenig gelegt. Zwar dachte ich noch ab und zu daran, doch nicht mehr so intensiv. Es lag wohl an dem Geschehen am Strand, das erst gerade passiert war. Und irgendwie, hatte das mich ziemlich angestrengt. Zwar nicht körperlich, aber seelisch. Naja, dafür hatten uns so andere Dinge im Wasser  angestrengt. Es war schon etwas anderes, und vor allem ein anderes Gefühl, Sex im Wasser zu haben. Wir sollten dies bei Gelegenheit mal wieder, wiederholen. Vielleicht auch in einem Whirlpool. Das wäre praktisch. Ausserdem, würde sich bestimmt noch oben ein Zimmer finden lassen, wo wir dieses Ding, hinstellen konnten. Dann hätten wir unseren eigenen Pool. Und unsere Ruhe. Und vor allem, war da bestimmt auch platz für andere Dinge, ausser darin zu relaxen.


„Hallo? Erde an Mars, bitte kommen! Bitte kommen!“, Izzy zog mich augenblicklich aus meinen Gedanken, und sah mich nun besorgt an. „Du hast doch auch hunger oder?? Ich schon, denn wir könnten essen!“
Ich nickte ihm zu, und bemerkte dann, dass der Tisch schon gedeckt war. Ich hatte es, während meiner Träumerei, wohl gar nicht mitbekommen.
Naja, ich war schon froh, dass wir endlich essen konnten. Doch umso mehr freute ich mich, als wir damit fertig waren, denn das hiess ich konnte wieder mit Izzy alleine sein, und niemand ausser er würde dann meinen rock sehen. Oder ich konnte auch was anderes anziehen. Doch er würde mich bestimmt daran hindern. Naja, ausser ich würde ihn irgendwie rumkriegen, oder austricksen.
Wir hatten also alle gemütlich zusammen gegessen. Es hatte auch niemand mehr ein Wort über mich gelassen.
Vielleicht hatte ich mich auch einfach ein bisschen zu sehr über den Rock aufegeregt, aber normal trug ich ja keinen. Aus diesem Grund, war es schon etwas besonderes.
Es waren eher andere Themen am Tisch. Zb: Der Club. An den wollte ich eigentlich gar nicht denken. Zwar waren wir shcon länger nicht mehr im Club. Doch eigentlich wollte ich noch lieber ein weniger die Freiheit geniessen, bevor ich wieder daran denken musste, in diesen Club zu gehen.
Ich wollte einfach nur Relaxen mehr nicht. Doch wir würden bald wohl wieder in den Club gehen müssen, und ihn wieder öffnen. Ansonsten würden sich die Kunden wohl noch aus dem Staub machen. Naja.
Doch zuerst würde ich wohl auch noch an das Linkin Park Konzert denken müssen. Es würde riesen spass machen, das wusste ich jetzt schon. Ich selbst, war auch  noch nie auf so einem Konzert von ihnen, daher freute ich mich genauso. Doch Izzy umso mehr, da er ziemlich von ihnen begeistert war, und ihre Musik einfach liebte. Das konnte man einfach nicht genau beschriben. Nur, dass es abartig cool sein würde. Er würde gute laune haben, und das war immer toll.

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Kapitel 37




Wir waren gerade am Konzert von Linkin Park. Das nun leider schon vorbei war. Im ganzen hatten sie etwa 20 Songs gespielt, mit den Zugaben. Es war wundervoll, und ich hatte Izzy schon länger nicht mehr so strahlen gesehen. Klar fand ich es selbst auch ziemlich cool. Das war es auch, besonders wenn man noch nie an einem gewesen war. Es war einfach etwas anderes, die Lieder und die Stimmen von so nah und Live zu hören, als einfach nru im TV oder von CD’s. Es war eine andere Stimmung, und es klang einfach anders. Doch im Positiven Sinne.
Wir standen eigentlich ganz weit vorne, so hatten wir auch einen etwas besseren Überblick, auf das ganze. Vor allem hatte man genug platz, da nicht so gedrückt worden war. Also musste ich keine Angst haben, zerdrückt zu werden. Wobei ich mir sicher war, dass dies, nicht bei jedem Konzert so war. Es gab bestimmt bei anderen Konzerten Unterschiede, so viel war sicher.
Izzy und ich, gingen nun langsam aus der Halle raus. Doch ehe Izzy sich in die Falsche Richtung begeben konnte, hielt ich ihn fest. „Halt mein Lieber. Hier gehts lang!“, ich stoppte ihn, und nickte in die andere Richtung. Izzy sah mich nun verwundert an. Ja, war ja auch klar. Denn er wusste ja nichts von dem Treffen mit Linkin Park, das gleich statt finden würde. Er würde gleich noch mehr durchdrehen, das wusste ich. „Wohin gehen wir denn? Hier geht’s doch zum Ausgang, hast du das schon vergessen?“, er verzog fragend sein Gesicht und zeigte in die Richtung, wo jeder Fan lief. In die Linke Richtung. Doch ich  sollte in die andere Richtung. Ich hatte schliesslich 2 Backstagepässe.
„Also, das stimmt so nicht ganz. Komm einfach mit, und hör auf Fragen zu stellen Süsser!“, zwinkerte ich ihm nun grinsend zu. Wobei Izzy’s Gesicht dabei noch Fragender wurde. Er schien gar nichts mehr zu begreifen. Sein Gesichtsausdruck verleitete mich noch mehr zum Lachen. „Die Überraschung ist noch nicht ganz Vorbei, komm einfach mit!“, wies ich ihm nun an, und zog ihn einfach mit mir, so dass er keine weiteren Fragen mehr stellen konnte. Denn wenn wir noch zu lange machen würden, würden sie die Jungs bestimmt ärgern. Oder das Dachte ich mir zumindest. Man wusste ja nie, wie Stars so waren, und ob sie wohl abgehoben waren oder nicht. Doch ich hoffte und dachte mir, dass sie noch mit beiden Beinen auf dem Boden stehen würden. Wenn nicht, wäre es schrecklich sich mit ihnen zu unterhalten. Schliesslich waren sie die genau die selben Menschen wie ich es war, bloss mit mehr Geld. Und dass sie jede Sau auf der ganzen Welt kannte. Tja, brauchte ich nicht unbedingt. Ich hatte genug Geld zum Leben, und das mich alle kannten, war auch völlig unnötig. Ich mochte so viel Aufmerksamkeit sowieso nicht.
Izzy lief brav neben mir. Er schien jedoch immer noch sehr verwirrt zu sein. Naja, war ja auch klar. Wer konnte schon nach einem Konzert die Gelegenheit haben, die Stars, wie man sie so schön nannte, Persöhnlich zu treffen? Wobei ich das Wort, Star, nicht so gerne benutzte. Wie gesagt waren sie schliesslich so stinknormal, wie ich es war. Ich betrachtete sie eher sowas wie irgendwelche Fremde, mit guter Musik, die man gerne mal kennen lernen würde. Sowas wie Freunde. Einfach unbekannte Freunde. Freunde, die halt noch keine waren. Oder wie auch immer. Diese Gedanken brachten selbst mir Kopfschmerzen, denn es war irgendwie schwer, sowas richtig zu formulieren und zu erklären, so dass man einem nicht falsch verstand.
Vor uns konnte ich schon die Absperrung und den Durchgang, zum hinteren Bereich sehen. Naja, man nannte ihn ja eigentlich Backstage bereich. Zu recht.
„Sag mal, wo willst du hin? Da dürfen wir doch gar nicht rein!?“, Izzy sah mich entgeister an und wollte schon stehen bleiben, doch ich versuchte ihn mit zu ziehen, da er meine Hand hielt, und ich die seine, nicht loslassen wollte. Naja, ausser er wollte Linkin Park, noch verpassen, denn ewig hatten sie schliesslich auch nicht zeit. „Halt die Klappe Schätzchen!“, entgegenete ich nur lächeln, und bestimmt. Wobei er mich noch entgeisterter ansah. Doch sein Gesicht verzog sich zu einem leichten Grinsen. Ja, er mochte solche Worte ja auch, aus diesem Grund lächelte er auch. Er würde gleich auf blöde Gedanken kommen, das war mir klar. Doch für solche Gedanken hatte dieser Kerl nun wirklich später auch noch genug Zeit.
Ich zog von meiner Tasche die ich um meine Schultern trug, einen Umschlag hervor, der weiss war. In dem befanden sich die Pässe. Ich nahm sie hervor, und zeigte sie dem stämmigen Mann, denn wir waren an der Abgrenzung angekommen. Er war Glatzköpfig, und sah sehr gross und sehr stämmig aus. Dies war wohl typisch für Bodyguards und irgendwelche, Securitys. Irgendwie machte er mir Angst. Warum auch nicht. Man begegnete schliesslich nicht jeden Tag, so einem Typen. Nunja, zumindest nicht ich, und dies sollte vorerst auch so bleiben. Denn als ich ihn so ansah, sah er etwas grimmig zurück. Wieso mussten diese Typen auch immer so griesgrämig dreinschauen, als ob sie ständig aggressiv waren, und als ob sie gleich auf einen losspringen wollen würden. Mit einem etwas komisch und flauen Gefühl im Magen, zeigte ich dem Typen, die extra Backstage Pässe. Er musterte sie sehr lange, drehte sie immer wieder um, um wohl zu überprüfen, ob es auch echt war. Ich würde doch nicht einfach solche Dinge fälschen? Ich wüsste nicht mal wie.
Dieser Idot, dachte wohl, ich würde ihn veralbern. Nunja, wir waren auch ganzes Stück kleiner als er. Doch nach einer Zeit, steckte er mir die Pässe wieder zu. „Ihr dürft Passieren!“, nickte er nun mit einer tiefen brummligen stimme, was mir ein wenig Angst einjagte.
Jedoch machte er den Weg frei, und öffnete die Tür. Sie war zwar nicht Abgeschlossen, doch er hielt dies wohl für sehr höfflich nachdem er uns so lange warten lassen hatte. Und im endeffekt auch die Jungs von Linkin Park.
Ich war mir sicher, dass die Jungs erschöpft waren. Denn nur schon das stehen in der Halle diese ganzen eineinhalb Stunden, waren anstrengend. Und sie mussten noch Instrumente spielen, die richtigen Noten treffen, keinen Fehler machen, ansonsten würden sich wohl einige Fans gegen sie richten.
Ich konnte mir vorstellen, bei einer Choreographie, also bei Tänzern und so, würde es wohl noch schwieriger und Anstrengender sein. Da man etliche Schritte und Töne richtig treffen musste. Man sollte ja schliesslich mehrere Dinge zur gleichen Zeit tun. Und womöglichst noch immer lächeln. Das wäre mir zu anstrengend. Denn ich lächle doch nicht, wenn ich gar nicht lächeln will? Das war einfach nur Albern. Vor einer Türer die nun Links von mir war, also auch gleich neben Izzy, denn der Stand ja nun mal Links von mir. Da hielt ich an. Denn es war die Tür, in die ich hineinmusste. Es stand nicht viel dadrauf. Genaugenommen, stand da nichts drauf. Es war einfach die 4.te Türe, in diesem Gang. Ausserdem war sie Rot. Und man hatte mir mitgeteilt, hier sollte ich einfach auf die Jungs warten. Na dann hoffte ich , dass diese Jungs dann auch wirklich kommen würden. Ansonsten würde ich selbst, wohl noch agressiv werden, und nicht nur andere. Ausser sie würden schon da drin sein. Doch ich bezweiflete das.
Meine Vermutung bestätigte sich, als ich die Tür öffnete. Selbstverständlich hatte ich zuerst angeklopft. Als dann jedoch keine Antwort kam, oder besser gesagt, niemand geöffnet hatte, öffnete ich die Tür, und ging rein.
Izzy folgte mir, mit einem sehr skeptischen Blick. Er schien nachzudenken, ob er hier rein sollte oder doch lieber nicht. Es sah fast so aus, als ob er sich in die Hosen machen würde. Klar war dies für andere ein lustiger Anblick, wie er etwas vorsichtig umherging. Doch für mich war das eher Süss. Denn so sah ich ihn sonst nicht. Klar, war er auch vorsichtig und kein Rüpel. Jeder der Izzy kannte, wusste, dass er eigentlich sehr Sensibel war. Und besonders viele Extreme hatte. Doch die meisten hielten ihn einfach für durchgeknallt. Nur weil er manchmal so herum lief, oder sich so benahm. Er hatte manchmal vielleicht ienfach den Drang den Freak, oder den Deppen zu spielen. Wie dem auch sei, ich wusste es besser. Ich war ja schliesslich auch seine Freundin. Doch verrückt war er schon, wenn ich ihn so betrachtete. Er ging nämlich etwas skeptisch im Raum umher und betrachtete die verschiedenen Dinge die hier im Raum herum lagen und herum standen. Naja, ein paar Cd’s, und T-Shirts, Rucksäcke, und irgendwelches Zeug. Natürlich ein Sofa, und Tische, auf denen befand sich etwas zu trinken, und die verschiedenen Dinge.
Es sah aus wie ein kleines Chaos. Aber was wollte man von 6 Jungs auch erwarten? Sie würden hier an anderes Denken als an Ordnung.  Irgendwann hörte ich laute Stimmen, und Schritte. Es hörte sich so an, als ob es mehrere wären. Mein Herz fing heftig zu schlagen, unter meiner Brust. Und auch Izzy verstummte plötzlich, der sich im Raum herum gesehen hatte. Er hatte nichts weiter gesagt, als wir den Raum betreten hatten. Entweder hatte er den Satz: Halt die Klappe, ernst genommen, oder er wusste schlicht und einfach, was vorsich ging. Naja, so schwer zu erraten, was wir hier taten, war es ja wohl auch nicht. Wer dies nicht sofort bemerken würde, war schlichtweg einfach zu doof.
Die Schritte und die Stimmen wurden immer lauter. Und sie näherten sich deutlich der Türe. Ich hoffte es würde nicht gleich sonst jemand hinein platzen, und dass es ärger geben würde. Schliesslich hatte man mich ja hier her bestellt. Mit Izzy natürlich.
Plötzlich drückte sich die Klinke langsam runter, und die Tür ging auf. Mein Herz klopfte noch verrückter, und Izzy schien es ebenso zu gehen, denn er kam nun zu mir und hielt mich bei der Hand. Er schien ebenso nervös zu sein wie ich es war. Wohl noch mehr, denn er wusste ja immer noch nicht, was wir hier taten, also musste er sich bementsprechen, auch schrecklicher fühlen. Doch viele konnten es nicht sein. Entweder Fremde Leute wie, Securitys oder sonst jemand. Oder es waren einfach nur Linkin Park selbst. Ich malte mir schon wieder aus, wer wohl nun herinkommen würde. Und als sich die Tür dann auch ganz öffnete, blieb mein Herz fast stehen, und Izzy drückte meine Hand noch fester.

 

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Kapitel 38

 


Der Anblick, verschaffte meinem Herz eine kleine Aufregung. Doch es war niemand geringerer als die Jungs von Linkin Park selbst. Ich hätte es mir ja auch denken können. Aber ich übertrieb manchmal einfach ein wenig. Vielleicht ein wenig zu viel.
„Da seid ihr ja. Wir hatten schon Angst, ihr würdet nicht hier sein!“, grinste Chester. Er war der Frontmann, also somit der, der die Lieder zum größten teils auch sang.  Den mochte ich auch am liebsten. Vielleicht einfach, weil er cool aussah. Mit seinem Lippen Piercing und den komischen Blonden kurzen Haaren. Naja Rob war auch ganz ok, der sang ja auch Parts bei den Liedern. Top die anderen, wusste ich nicht so genau. Dies waren einfach die Hauptpersonen, die man meistens sah, und von den meistens geredet wurde. Da kam halt bei so vielen Personen, der Rest schon mal in den Hintergrund. Aber band war Band, und alle hatten sich ihre Vorteile und Nachteile, wie es bei Menschen so üblich war.
Wir hatten sie alle freundlich begrüsst, so wie sie uns. Izzy hatte das Maul immer noch offen, und starrte sie ungläubig an. „Schatz, du darfst dein Mund jetzt wieder schliessen. Es zieht!“, grinste ich Izzy an. Der drehte seinen Kopf zu mir, und sah mich verwirrt an, schloss seinen Mund dann aber. Noch länger, und vielleicht wäre dann ne Fliege in seinem Mund gelandet. Komischer und ekelhafter Gedanke. Dann würde ich ihn für ne weile nicht mehr Küssen. Der Gedanke war einfach nur ekelhaft.

Izzy unterhielt sich mittlerweile ziemlich heftig mit Chester und Rob.  Ich hatte auch ein paar Worte mit den Jungs gesprochen. Es war schon interessant. Morgen würden sie wieder, in einem anderen Ort hier auftreten. Sie hatten sehr viel Stress, das war klar. Freizeit gab es natürlich, wenn man auf tour war, nicht so. Aber es machte wohl spass, auf der Bühne zu Performen. Wobei ich das nie könnte. Aber wennschon konnten sie es. Wir hatten was getrunken, und etwas zusammen gegessen. Da ja auf dem kleinen Tisch im Raum hier, extra ein paar Sachen bereitgestellt wurden. Izzy hatte CD’s geschenkt bekommen, und Autogramme wurde gemacht. Was an und für sich ja logisch war. Wer würde sich nicht Autogramme holen, wenn er schon mal eine Chance dazu hatte?
Es sehr aufregend gewesen. Und vor allem waren sie sehr nett. Sie fanden die Idee, die ich hatte, sehr genial. Ich meine, wer schenkte jemandem schon zum Geburtstag, so ein treffen? Wenige. Ausserdem war das ja so eine Blitz Idee von mir. Also hatte es sich gelohnt. Auf jeden fall. Besonders für Izzy. Er hatte sich sehr gefreut die Jungs zu treffen. Vielleicht würden wir sie ja sogar wieder sehen. Izzy hatte so viel ich mitbekommen hatte, ne Nummer gegeben, an Chester. Sie schienen sich gut zu verstehen. Besonders was die Musik anging, hatten sie wohl einen ähnlichen Geschmack.


Izzy war auch während der Fahrt von hin und weg von ihnen. Es schien wirklich ein passendes Geschenk zu sein. Es wischte die Gedanken, es wäre vielleicht nicht genug, einfach weg. Da ich anfangs ja Zweifel hatte. Doch es machte mich Glück, Izzy glücklich zu sehen.
„Das war echt wundervoll, Schatz! Ich weiss gar nicht was ich dazu sagen soll!“, Izzy schloss gerade die Autotür ab, denn wir waren wieder zu Hause angekommen. „Wie wäre es mit einem Kuss, und ich liebe dich Schatz, für immer und ewig?“, ich sah ihn lächelnd an und setzte meinen Kopf schief.
Izzy kratzte sich am Kinn, und starrte überlegend in die Luft. „Hm, ja, das wäre für den Anfang wohl genug!“, zwinkerte er mir grinsend zu, und kam ums Auto herum, um mir gleich darauf einen showreifen Kuss zu geben.
„Hey hey, würdet ihr den Rest bitte für euer Zimmer aufsparen ja? Das trübt meine Aussicht!“
Ich schreckte zurück, und sah, wie Mikel aus dem Fenster unten sah. „Hm, also gegen eine Nacht im Freien, hätte ich nichts dagegen, besonders nicht, wenn es eine heiße Nacht war.“, grinste Izzy ihn nun an. Nun, mit heiss, meinte er wohl, besondere Dinge, und nicht die Wärme. Das war mir, so wie auch Mikel klar. Aber naja, ich würde dies dann doch lieber auf drinnen verschieben. Schliesslich sollte uns ja nicht die ganze Nachbarschaft zusehen.
Mikel schüttelte nur ungläubig den Kopf.
„Komm, gehen wir wieder nach drinnen!“, ich zog Izzy einfach mit mir mit. Ich wollte schliesslich nicht wirklich die Nacht hier draußen verbringen. In unserer Wohnung war es wesentlich gemütlicher, und auch wärmer, denn es war Nacht, morgens um 1 Uhr, und es war ziemlich kühl geworden. Bald war Oktober, und der Sommer neigte sich auch schon dem Ende zu. Leider. Das hiess wiederum, der Herbst war schon im Anmarsch, das merkte man auch an den Temperaturen, es war längst nicht mehr so warm, wie zuvor. Ich fragte mich, wieso nicht immer warm sein konnte. Doch wenigstens würde es nicht all zu kühl werden im Winter. Dies hoffte ich zumindest. Ich wollte nicht zu viel Schnee. Ich müsste mir die Sache mit Kalifornien doch noch überlegen. Denn kein Schnee, war immer eine gute Voraussetzung, um in einen Ort zu ziehen.
Ich stellte in der Wohnung die Tasche ab, die ich bei mir hatte. Da war das Zeug von Izzy drin. Dieser wiederum schnappte sich die Tasche und setzte sich Gleichmal aufs Sofa, wo er alle Sachen ausbreitete.
"So, jetzt kann ich ein ganzes Linkin Park Lager aufmachen. Ist das nicht toll?!“, Izzy strahlte und grinste übers ganze Gesicht, und betrachtete die Sachen, die er von ihnen bekommen hatte. CD’s, einige Biografien, T-Shirts, Autogramme, und sonstigen Krimskrams. Naja, wennschon konnte er sich nun jegliche Lieder von ihnen reinziehen, während er T-Shirts trug, die Biografie dazu las, und die Autogramme bewunderte. Das wäre wohl dann, ein perfekter Abend für ihn. Naja, es war sicher interessant so was zu tun, doch bestimmt nicht jetzt. Ich wollte nur noch was trinken, was ich auch tat. Izzy saß jedoch immer noch auf dem Sofa und stöberte noch ein wenig in dem Zeug rum. Ich hoffte wirklich, dass er die Nacht nicht auf dem Sofa verbringen würde, und ich somit an 2. Stelle rutschen würde.
Einige Minuten hatte ich wirklich daran gedacht. Doch als ich dann mein Glas wieder in die Spüle stellte, sah mich Izzy durchdringen an.
„Was hältst du davon, wenn wir uns ein wenig ins Bett legen?“, er sah mich ernst an, und seine Augen, wirkten ebenso streng. Der Anblick könnte einem Angst machen. Wenn man nicht wusste, was er gerade dachte. Naja, es gab nur 2 Möglichkeiten. Sex, oder.. er war müde. Nun, da wäre mir die erste Möglichkeit dann doch lieber. „Klar.“, nickte ich nur, und ging schon mal vor in unser Zimmer.
Wenige Minuten später kam auch Izzy herein, und machte einen heftigen Sprung aufs Bett. Ich schwörte, ich hatte da ein Knacken gehört. Aber war es sein Rücken, oder das Bett? Hm. Ich würde zwar auch auf seinen Rücken tippen. Doch es war wohl eher das Bett, das Izzy nun angrinste. Er hob die Hände und zuckte mit den Schultern, während er mich anlächelte. Ich schüttelte nur grinsend den Kopf, und schloss die Tür.
Izzy lag lächelnd auf dem Bett, und betrachtete, wie ich mich auszog. Stück für Stück.
Ich machte es mit Absicht, etwas langsamer, und ganz sorgfältig legte ich die Sachen zusammen.
„Kannst du das nicht einfach hinschmeißen? Deine Unterwäsche wird sich sowieso irgendwo in einem Eck zu finden werden, Morgen.“, Izzy hatte einen schelmischen Ausdruck im Gesicht, betrachtete mich jedoch mit ernsten Augen. Nun, ich hatte mit meiner Vermutung also recht gehabt.
„Nun gut, wenn du meinst?!“, ich zuckte mit den Schultern, und nahm die Kleider, die ich gerade eben zusammengelegt hatte, und schmiss sie quer durchs Zimmer. Mein T-Shirt, flog Izzy mitten ins Gesicht. Er nahm, es und roch daran, während er die Augen schloss. „Wundervoll!“, konnte ich ihn ins T-Shirt hauchen hören. Etwas ungläubig und lächelnd schüttelte ich den Kopf. Das war wohl einfach typisch Izzy, oder Izzy live. Ich konnte mich glücklich schätzen, dass ich ihn hatte. Und das war ich auch. Ich stand nur noch mit Unterwäsche da, und setze mich zu ihm aufs Bett. Izzy war immer noch in den Kleidern, und ich zupfte nun an seinem Shirt. „Das Ding hier, stört mich ein wenig. Vielleicht solltest du es ausziehen?“, ich sah ihn herausfordern an, Izzy fing an zu lächeln. „Vielleicht solltest du das ausziehen, das stört mich ein bisschen!“, kam es nun von ihm, und zupfte an meinem BH herum, während er dazu noch versuchte, mich zu küssen.
Ein Kribbeln durchfuhr meinen Körper, als er sich auf mich legte. Ich spürte seine Kleider, auf meiner Haut, und roch seinen Duft, der in meine Nase stieg. Zudem spielte seine Zunge aufgeregt mit meiner. Seine Lippen waren immer noch so sanft und zart, wie eh und je. Izzy war ziemlich fordernd, und seine Hände glitten über meinen ganzen Körper. Während ich meine Hände unter sein Shirt gleiten liess. Ich spürte seine Haut, unter meinen Händen. Seine Brust, die sich hob und senkte, und ich wusste, mit jeder Berührung, wurde er nervös und hibbeliger. Erregter, genau so wie ich. Aber das war auch hervor zu ahnen. Ich konnte ihm immer noch nicht widerstehen, genau so wenig wie er mir. Wir schienen einfach süchtig nacheinander zu sein. Das war wohl das perfekte Wort dafür.
Ich spürte irgendwann, wie sich mein BH lockerte. Dies war wohl das Zeichen dafür, dass Izzy es unter all den Umständen doch geschafft hatte, mir meinen BH zu öffnen. Er war wohl vielleicht einfach zu gut für mich. Seine Hände glitten für wenige Sekunden über meine Brüste. Dabei durchfuhr mich eine leichte Erregung, und ein Keuchen entwich mir. Doch ehe er weitermachen konnte, schob ich ihn ein wenig von mir. Ich war fast nackt, und er hatte seine Kleider immer noch an. So konnte das nicht weiter gehen.
Ich drückte Izzy ins Bett hinein, und grinste ihn von oben herab an. „Zuerst kümmern wir uns jetzt um dich. Du hast da noch was an, was mir so, gar nicht gefällt!“, grinste ich ihn nun an. Izzy grinste nur vielsagend zurück, und breitete sich aus. Er würde nun wohl warten, bis ich ihn enteldigt hatte. Na dann sollte er mal warten.
Izzy hatte die Augen geschlossen und lächelte. Während ich ihm langsam das T-shirt über den Kopf zog, und danach vom Bett schmiss. Mir offenbarte sich ein nur zu, fast göttlicher Anblick. Ich konnte gerade noch seine beiden Frauen Tattoo’s sehen, die noch ein wenig unter den Jeans von ihm, hervorblickten. Sie schienen nur zu, darauf zu warten, endlich wieder mal, im freien zus ein. Na dann würde ich dies einfach mal tun, und ihnen den Wunsch erfüllen.
Als ich meine Hände auf den Bund der Jeans von Izzy legte, verzog sich Izzy’s lächeln zu einem breiten Grinsen. Ich wusste er würde jetzt gerne die Augen öffnen, doch er versuchte sich wohl ziemlich zu beherrschen, und liess es weiterhin, über sich ergehen.




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